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82-jähriger Inder hatte die längsten Fingernägel der Welt – nun sind sie weg



Die längsten Fingernägel der Welt sind abgeschnitten worden: Der 82-jährige Inder Shridhar Chillal präsentierte die fünf Rekord-Fingernägel am Mittwoch (Ortszeit) in einem Kuriositätenmuseum am New Yorker Times Square.

Die Rekord-Fingernägel, die 66 Jahre lang an der linken Hand des Inders auf je knapp 200 Zentimeter angewachsen waren, sollen nun permanent in einer Vitrine gezeigt werden. «Ich habe 66 Jahre lang für meine Fingernägel gelebt», sagte Chillal mit Übersetzungshilfe von seiner Enkelin. «Jetzt bin ich sehr froh, dass sie alle nun sehen können.»

Ein Video zeigt das Schneiden der Nägel:

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Video: YouTube/Guinness World Records

Die Fingernägel waren einige Tage zuvor in einer medizinischen Einrichtung abgeschnitten worden. Er sei alt geworden und das Leben mit den langen Nägeln sei zu umständlich, sagte Chillal. Das Abschneiden sei einerseits eine Befreiung gewesen – andererseits vermisse er seine überlangen Nägel aber auch.

Der Inder hatte die Nägel seiner linken Hand seit 1952 nicht mehr abgeschnitten und war deswegen 2014 in das Guinnessbuch der Rekorde aufgenommen worden. Einmal pro Woche hatte er seine Nägel gesäubert. Zum Schlafen benutzte er ein spezielles Polster. Zum Anziehen brauchte er spezielle Reissverschlüsse am linken Arm.

Entscheidendes Erlebnis

Chillal ist verheiratet, Vater mehrerer Kinder und hat jahrelang – mit seiner rechten Hand – als Fotograf gearbeitet. Die linke Hand ist vom jahrzehntelangen Gewicht der Fingernägel inzwischen verformt.

Auslöser für Chillals Entscheid, seine Fingernägel wachsen zu lassen, war ein Vorfall auf dem Schulhof. Chillal und seine Freunde tobten, rannten in einen Lehrer und brachen den langen Nagel seines kleinen Fingers ab. Der Lehrer schimpfte. «Ich weiss nicht, ob dieser Lehrer noch lebt. Aber wenn, dann würde ich ihm gerne sagen, dass ich mir das, wofür er mich damals ausgeschimpft hat, zu Herzen genommen habe. Ich habe eine Herausforderung für mich daraus gemacht – und war erfolgreich.» (sda/dpa)

«Ich bin wirklich angetrunken. Lösch alles!»

Video: watson/Gülsha Adilji, Emily Engkent

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