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Marion Marechal-Le Pen, French National Front political party member and candidate for National Front in the Provence-Alpes-Cote d'Azur (PACA) region reacts as she delivers her speech after the announcement of the results during the first round of the regional elections in Le Pontet, near Avignon, France, December 6, 2015.   REUTERS/Jean-Paul Pelissier  TPX IMAGES OF THE DAY

Wahrscheinlich wird Marion Le Pen am 13. Dezember genauso triumphieren wie auf diesem Bild vom 6.
Bild: JEAN-PAUL PELISSIER/REUTERS

Grossvater Fascho, Vater Spion, Gatte schläft sich hoch: Marion Le Pen ist Frankreichs rechtes Postergirl

Sie ist 25, Nichte von Marine und Enkelin von Jean-Marie Le Pen. Und in der ersten Runde der französischen Regionalwahlen so erfolgreich wie niemand sonst. Ausgerechnet im Süden. Ihr Leben: schillernd. Aber in Fehlfarben.



Wenn am 13. Dezember alles schief geht, dann ist Marion Le Pen die Herrin über Marseille, Nizza, Cannes. Über Avignon, Arles und Aix-en-Provence. Grasse, Toulon, Antibes. Parlaments-Abgeordnete von Frankreichs schönster Region mit dem Namen Provence-Alpes-Côte d’Azur. Frankreichs Fenster zum Welt- und Kulturtourismus. Die Gegend dekadenter Dichter, legendärer Maler und des wichtigsten Filmfestivals der Welt. Und Frankreichs Fenster zur Migration. In der ersten Runde zu den französischen Regionalwahlen vom kommenden Sonntag holte sich die 25-Jährige 42 Prozent aller Stimmen.

Sie ist die jüngste Politikerin im Le-Pen-Clan. Noch rechter und blonder als ihre Tante Marine. Mit vollem Namen Marion Maréchal-Le Pen, sofern sie gewillt ist, ihren Adoptivvater überhaupt anzuführen. Das ist sie nicht immer. Auf Twitter zum Beispiel nicht. Schon als Baby betrieb sie auf den Armen von Grossvater Jean-Marie Wahlkampf-Symbolik. Sie braucht nur einen Namen: seinen.

National Front party candidate for French legislative elections Marion Marechal-Le Pen, right, niece of far-right National-Front party leader Marine Le Pen, reacts with her  grandfather, former leader and honorary president of the far-right National-Front party Jean-Marie Le Pen, left,  after her election, during the second round of French legislative elections,  Carpentras, southern France, Sunday, June 17, 2012. (AP Photo/Claude Paris)

Familienbande: Jean-Marie und Marion Le Pen.
Bild: AP

Marions Grossvater mütterlicherseits ist also ein Rechtsextremer. Ihr Grossvater väterlicherseits war ein mit einer Kommunistin verheirateter Gaullist. Marions biologischer Vater der Mossad-Agent und Kriegsreporter Roger Auque. Als er 1987 aus dem Libanonkrieg berichtet, wird er von der Hisbollah-Miliz entführt und ein Jahr lang als Geisel gehalten. 

Anfang 1989 hat er eine Affäre mit Le-Pen-Tochter Yann, die als Animateurin im Club Méditerranée arbeitet. Am 10. Dezember 1989 kommt Marion zur Welt, Auque anerkennt die Vaterschaft nicht. Später heiratet Yann Le Pen den Wahlkampfmanager ihres Vaters, der sich als gutherziges Mitglied der Adventistengemeinde bereit erklärt, Marion als seine Tochter grosszuziehen. Roger Auque wird unter Sarkozy zum französischen Botschafter in Eritrea, 2014 stirbt er an Krebs.

Revolte bedeutet Marion Le Pen nichts. Wie bei den Blochers ist ihr Selbstbewusstsein ein dynastisches.

Da engagiert sich seine Tochter bereits seit sechs Jahren im Front National. Der Grossvater hatte sie gefragt: «Bist du eine Le Pen oder nicht?» Und Marion wusste, wofür sie zu leben hatte. Mit 22 wird sie zum jüngsten Parlamentsmitglied in Frankreichs Geschichte. Abnabelung oder Revolte bedeuten ihr nichts. Wie bei den Blochers ist ihr Selbstbewusstsein ein dynastisches. 

Fünf Tage vor Auques Tod bringt Marion Le Pen ihre erste Tochter zur Welt. Ihr Mann ist der fünf Jahre ältere Unternehmer und Eventmanager Matthieu Decosse, als die beiden im Juli 2014 heirateten, war Marion Le Pen bereits im siebten Monat schwanger.

Matthieu Decosse

Monsieur Paris: Matthieu Decosse mit Amanda Lear.
bild: Facebook

Schlauer hätte sie ihren Mann kaum auswählen können. Erstens gefällt es Decosse im Schatten seiner Frau, er selbst versuchte ein einziges Mal, als Parteiloser bei Pariser Bezirkswahlen zu punkten, aber sein Wahlkampf bestand aus drei hilflosen Auftritten in Supermärkten. Zweitens ist er als Präsident der Event-Plattform «Ca c'est Paris» Marions Anker in der Hauptstadt, die den Front National normalerweise verabscheut. Drittens ist er damit für die touristische Mainstream-Repräsentation von Paris draussen in der Welt wichtig, seine Gattin kann sich da gewiss subversiv einbringen.

Viertens betont sie gerne, dass sie selbst ja eine «verzogene Bürgerliche» sei und deshalb ein schlechtes Gewissen habe, gerne hätte sie mehr «gekämpft» für ihre Privilegien. Ihr Mann dagegen komme von «unten» (woher genau, weiss allerdings auch in Frankreich noch kein Mensch) und habe sich auf bewundernswerte Weise «hochgearbeitet». Ein bisschen möchte man auch sagen, hochgeschlafen. Und fünftens hat er Beziehungen in allerlei inspirierte Kreise von universellen Meditationszirkeln bis Freimaurerlogen. Orte, an denen man die ideologisch beeinflussbaren Blümchen nur so pflücken kann.

Marion Le Pen geht aktuell gegen die Homo-Ehe auf die Strasse, und wer einmal die Aggresivität der entsprechenden französischen Demonstrationen erlebt hat, weiss, dass sie zum Fürchten sind. Mit den Slogans ihres Grossvaters polemisiert sie gegen Terror und Islamismus. Als ehemalige Klosterschülerin ist sie der Liebling der französischen Katholiken. Jeanne d'Arc ist ihr Vorbild. Wenigstens ist die blonde Kriegerin gegen die Todesstrafe und für Abtreibung. Man muss für diesen Hauch von Mitmenschlichkeit wohl dankbar sein.

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    Alle Leser-Kommentare
  • thompson 07.12.2015 22:59
    Highlight Highlight schade ist sie vergeben.
    Absolute Traumfrau.
    National,Katholisch und Blond...
    wow
    • Raphael Bühlmann 08.12.2015 12:32
      Highlight Highlight Ich weiss, du präsentierst dich hier gerne mal als "Katholik". Sorry, aber Rechtsextremismus und Abtreibungsbefürwortung sind nicht gerade katholisch. ;)
    • thompson 08.12.2015 22:54
      Highlight Highlight Da gebe ich dir Recht... Aber Katholiken sind auch nicht perfekt... Mehr wie andere, das sicher,aber nicht vollkommen;)
  • kliby 07.12.2015 22:16
    Highlight Highlight "Gatte schläft sich hoch"
    Frau Simone Meier, sind Sie neidisch? Was Frauen schon immer konnten, könnten jetzt auch emanzipierte Männer.
    • FrancoL 08.12.2015 00:01
      Highlight Highlight Super Antwort, mit solchen Aussagen disqualifizierst Du Dich und die Männer im allgemeinen. Dörfer geht's wohl nimmer?
  • DerGrund 07.12.2015 22:08
    Highlight Highlight Die Rechten schiessen ja nicht einfach aus dem Boden, fallen bis zur nächsten Wahlperiode tot um um von aus dem Boden schiessenden Linken ersetzt zu werden. Man kann davon ausgehen dass viele Wähler aus den Gründen XY von links nach rechts wechselten. Da sollten Politiker jeglicher Farbe ansetzen, sich einer sich ändernden Umgebung und Bedürfnissen der Wähler annehmen und so den nächsten Rechtsrutsch vielleicht verhindern. Weitermachen wie bisher bringt nur Machtschwankungen von links nach rechts und umgekehrt, was am Ende niemandem hilft. Problemorientierte Politik ist gefragt, nicht Dogmata
    • FrancoL 07.12.2015 22:34
      Highlight Highlight Der Pendel bleibt. Lösungen fehlen und der Pendel wird wieder früher oder später nach links tendieren. Die Lösungen die eigentlich geboren wären verlangen Opfer, Opfer die der grosse Teil der Bevölkerung nicht eingehen will darum rennt er dorthin wo ANSCHEINEND weniger Opfer verlangt werden oder die Opfer exportiert werden können. Sicher ist das Rad lässt sich nicht zurückdrehen, wir werden früher oder später unsere Probleme lösen müssen oder die Probleme lösen uns im wahrsten Sinne des Wortes auf. Zusammengefasst Lösungen brauchen Opfer des Einzelnen das vermitteln viele Politiker nicht gerne
  • Sunking_Randy_XIV. 07.12.2015 21:07
    Highlight Highlight Wenn ich die so sehe, erscheint mir das alte Punklied von Nevermind ("Nazischlampe") als geradezu visionär. Der Text scheint quasi auf sie zugeschnitten zu sein.. Und nein, ich möchte die Diskussion hiermit nicht versachlichen, ich sehe keinen Grund dazu, dieser reaktionären, homophoben, ausländerfeindlichen Bande diesen Gefallen zu tun. (Und finde es nebenbei grad megatoll zu sehen, dass Simone Meier auch solche Artikel schreibt und nicht nur so Celebrity-Zeugs ^^)
  • FrancoL 07.12.2015 20:56
    Highlight Highlight Wenn das gesellschaftliche Gefüge durch schnelle, zu schnelle Veränderungen ins Wanken gebracht wird beginnt die Flucht ins Extreme. Der Glaube an das Entwickeln von Lösungen sinkt praktisch auf Null, stattdessen werden Fertigrezepte gefordert es ist die Zeit der grossen Sprüche, der unheiligen Versuche durch Schuldabschiebung sich zu retten. Es funktionierte nicht im letzten Jahrhundert und es wird auch in den nächsten Jahren nicht funktionieren gleich wie stark ein FN oder eine SVP wird. Am Schluss wird die Vernunft siegen und die machbaren Lösungen sich durchsetzen.
  • JKF 07.12.2015 18:13
    Highlight Highlight Völlig unsachlicher Artikel und der WATSON-Berichterstattung nicht würdig, auch wenn ich die geäusserten Meinungen teile. Auch die Kommentarspalte läuft völlig aus dem Ruder. Eine sachlichere Diskussion wäre wünschenswerter.
    • JKF 07.12.2015 21:23
      Highlight Highlight Ich habe darauf gewartet, dass ein solcher Cmnt kommt.😃Danke
      Ich finde, dass der Artikel die wesentlichen Gesichtspunkte des Rechtsruschtes viel zu wenig thematisiert und den Fokus klar auch Fr. Le Pen legt. Was an sich nicht falsch ist, sie aber in ein extrem negativ Licht rückt. Bereits der Titel ist reisserisch, obwohl in gewisser Weise nicht falsch. Auch die Bezeichnung "blonder" als ihre Tante zu sein, hat nichts mit ihrer Persöhnlichkeit zu tun.
      Obwohl ich praktisch in jedem Punkt mit der Autorin übereinkomme, erinnert der Artikel
      mich mehr an ein Kommentar, was mich etwas irritiert.
    • JKF 07.12.2015 21:35
      Highlight Highlight Kurze Ergänzung: 20minuten hat zur Zeit einen Artikel zur selben Dame aufgeschaltet (Abgekupfert vom watson?), welcher jedoch wesentlich subtiler formuliert wurde. Fragt sich nun, ob dies für die Leser geschah oder aus anderen Gründen. Normalerweise ist die Verteilung der Artikel zwischen WATSON und 20minuten eher gegenteilig.
    • JKF 07.12.2015 22:41
      Highlight Highlight Ich möchte damit sagen, dass man den Rechtsrutsch oder Fr. Le Pen beleuchten soll oder sonst klare Verbindungen zwischen ihrer Person und der Entwicklung aufzeigen soll. Ich bemängle am Artikel, dass Fr. Le Pen als dumm/blond bezeichnet wird, dass ihrem Mann unterstellt wird, dass er sich hochgeschlafen habe, wobei im Artikel seine Herkunft (von Unten oder Oben?) in Frage gestellt wird, dass sie als Rechtsextreme bezeichnet wird und Islamfeindlich, obwohl Zitate oder Beweise hierzu fehlen. Auch die Beziehung zur Tante wird nicht beleuchtet, sondern nur die zum greisen Grossvater.
  • FrancoL 07.12.2015 18:07
    Highlight Highlight Nun das Erstaunen erstaunt mich! In schlechteren Zeiten zieht es den kleinen Bürger in die extremen Ecken. Nicht die Lösung steht im Vordergrund, schon gar nicht der nötige Aufwand für eine Lösung. Vieles wird bereits als verloren betrachtet und da bleibt nur die blinde Wut auf den vermeidlich Schuldigen. Selten sieht man die Schuld bei sich selbst es ist so viel viel einfacher andere Schuldige zu finden und anzuprangern. Das beginnt schon vor den Wahlen, da wird mit den Fingern auf die Schuldigen gezeigt und nicht für reelle Lösungen plädiert, schon immer war die Opposition das Einfachste.
  • diiidoubleiuuu 07.12.2015 17:28
    Highlight Highlight Ich bin politisch wohl ein "Sozialliberaler", wie in dem damaligen hervorragenden Artikel beschrieben. Wegen solchen Artikel und auch wegen diversen qualitativ sehr guten medizinischen Artikeln, habe ich begonnen Watson zu lesen.
    Die Beiträge in letzter Zeit irritieren mich aber sehr. Der Ton wird immer aggressiver und strotz vor Verachtung gegenüber Andersdenkenden. User werden als Trolle bezeichnet, Journalisten als gekauft usw. Alle SVP-Wähler als dumm oder manipuliert zu bezeichnen greift genauso zu kurz wie den Ausländern die Schuld an allen Problemen in die Schuhe zu schieben.
    • NWO Schwanzus Longus 07.12.2015 17:53
      Highlight Highlight Absolut, ich gebe dir da 100% recht. Wir dürfen weder Ausländer noch SVP Wähler noch Linkswähler in einen Topf stecken und sagen sie hätten keine Bildung nur weil sie anderer Meinung sind als sie selbst. Das ist sehr Schlecht fürs Diskussionsklima.
  • nimmersatt 07.12.2015 17:17
    Highlight Highlight @südländischer Macho_ nicht abschliessende Liste dessen, was die Rechten (oft ab bürgerlichem Spektrum) weniger demokratisch bis demokratiefeindlich macht:

    Kontinuierlicher Abbau demokratischer Strukturen (monetär via Steuerwettbewerb, sozial via Hetze gegen alle die Steuergelder beanspruchen - Asylbewerber, IV etc., Hetze gegen alternative Lebenskonzepte durch Überhöhung und Essenzialisierung von Tradition und Kultur, Infragestellung gundlegender Menschenrechte, Ausbau von polizeilichen Überwachungsmassnahmen welche sich rechtstaatlicher Kontrolle entziehen etc.)

    In einem Wort: faschistisch
    • NWO Schwanzus Longus 07.12.2015 18:11
      Highlight Highlight Verneint doch weiter die Leitkultur, macht was ihr wollt irgendwann müssen wir alle blechen nur weil einige meinen es gebe keine Leitkultur in allen Ländern dee Welt.
    • nimmersatt 07.12.2015 18:35
      Highlight Highlight Dann erklär mir einmal wie es zu einer Leitkultur in allen Ländern der Welt gekommen ist? Als studierter Ethnologe (kannst auch Anthropologe googeln) interessiert mich das doch sehr
  • FrancoL 07.12.2015 16:37
    Highlight Highlight Ich verstehe das nicht ganz. Da läuft auf vielen Medien ein unübersehbares EU-Bashing von Seiten vieler CH-Leser. Alles in der der EU wird niedergemacht. Ich schätze mal von SVP nahen Kreisen. Gewinnt die extreme Rechte in Frankreich was die EU kein bisschen besser macht, da ändert sich der Ton dieser Kommentare. Unverständlich! vor allem weil das die Beziehungen Schweiz / EU kein bisschen weiter bringen wird.
  • phreko 07.12.2015 15:21
    Highlight Highlight Die braune Lawine ist am rutschen, nicht nur im Europa sonder auch hier in der Kommentarspalte.
  • AirChicken 07.12.2015 14:50
    Highlight Highlight Wieviele Länder müssen wohl noch Wahlen abhalten, bis man überall in den News liest "Europa wird rechts"?
  • NWO Schwanzus Longus 07.12.2015 14:48
    Highlight Highlight Wieso werden nur Rechte Parteien als Extrem bezeichnet, und Linke nie? Man könnte die Jusos, Grünen und Alternative Linke als Linksextrem bezeichnen aber das wird nue gemacht.
    • FrancoL 07.12.2015 16:16
      Highlight Highlight Ja weil sie vielleicht ein wenig näher bei der Mitte liegen als der FN zB. Wer aber schon die FDP als leicht links sieht hast da eine eigne Optik.
    • Badmark66 07.12.2015 16:31
      Highlight Highlight Weil uns die Geschichte zeigt, dass immer wenn Freiheiten beschnitten werden, Menschenrechte missachtet werden und populistisch Wählerstimmen gewonnen werden eine Rechtsextreme Mehrheit an der Macht war. Deshalb
    • Amanaparts 07.12.2015 16:31
      Highlight Highlight Nunja, als extrem gilt man in der Regel nur, wenn die Politik ausgrenzend ist resp. nur die Interessen von einer bestimmten Bevölkerungsgruppe berücksichtigt und diese Interessen rechtswidrig propagiert. Dabei stehen nicht die verwendeten Mittel im Zentrum, sondern die verwendete Botschaft. Wie viele Parteien kennst du, die rechtskräftig verurteilt wurden für bestimmte Inhalte?
    Weitere Antworten anzeigen
  • LaPaillade #BringBackHansi 07.12.2015 14:39
    Highlight Highlight Wenn ich mir in letzter Zeit so die Kommentare und die Blitzverteilung ansehe, scheint es als ob die Watson-Leserschaft bürgerlicher geworden ist. Schade eigentlich.
    • Lowend 07.12.2015 14:59
      Highlight Highlight Könnte aber auch sein, dass Watson nun so gross geworden ist, dass es sich für die rechtsnationale Kommentarfront lohnt, Watson mit ihrer immer gleich lautenden, rechten Propaganda zu überfluten, wie es bei SRF, Newsnetz, Blick und 20Minuten schon seit einiger Zeit zu beobachten ist.
    • kurt3 07.12.2015 15:02
      Highlight Highlight Bürgerlich wär ja nicht so schlimm , aber die rechten Trolle müllen bald alle online-Foren zu
    • Simone M. 07.12.2015 16:11
      Highlight Highlight @Lowend Das ist tatsächlich auch seit mehreren Wochen unsere Befürchtung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 07.12.2015 14:24
    Highlight Highlight Man sollte echt aufhören zu motzen. Die Rechten legen zu weil die Linken die Probleme nicht angehen wollen, und das die Autorin Frustriert ist über dieses Wahlergebnis zeigt an das sie wohl wenig Wissen hat über die Probleme FRA mit den Muslimischen Migranten. Mit Toleranz kann man nicht jedes Problem lösen.
    • phreko 07.12.2015 15:16
      Highlight Highlight Naja, fast überall regierten lange die Rechten, bis Europa im die Krise gerasselt ist...
    • FrancoL 07.12.2015 16:18
      Highlight Highlight Aber mit Hetze lässt sich alles lösen! ich bin mal gespannt was nach 3-4 Jahren Rechtsrutscherei heraus kommt. Die Beweise sind noch nicht erbracht aber der Jubel ist bereits gut hörbar.
    • NWO Schwanzus Longus 07.12.2015 16:50
      Highlight Highlight Die Linken gehen gar keine Probleme an. Hier werden sachen als Hetze abgetan die jedes Land praktiziert wie zum Beispiel grenzzschutz, Eineanderungsbegrenzung, die USA macht dies schon lange, die Australier ebenfalls und die Kanadier auch mit Grossem Erfolg. Würden wir solche Systeme wie in Kanada und vo einführen würde vieles verbessert werden. Aber das gilt ja sls Hetzte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sillum 07.12.2015 14:23
    Highlight Highlight Noch blonder als ihre Tante! Allein eine derartige Feststellung brächte z.B. der Weltwoche einen veritablen Watson-Shitsturm würde es denn eine linke Politikerin betreffen. Was hat die Haarfarbe mit Politik zu tun? Ah, ja, Entschuldigung: Es betrifft ja eine rechte Politikerin. Da passt es : Blog gleich dumm und blöd.
    Bravo Simone Meier.
    • Amanaparts 07.12.2015 16:38
      Highlight Highlight *Blond
  • whity 07.12.2015 14:20
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn WATSON politisch mal neutral berichten könnte? Ganz schwach. Das Volk hat gewählt und das ist zu akzeptieren. Die Linke sollte sich vielleicht mal Gedanken über ihre Politik machen ...
    • kurt3 07.12.2015 14:45
      Highlight Highlight Lies die Zeitungen , die politisch neutral berichten , z.B BaZ und WW
      Übrigens , was oder wer ist neutral ?
    • phreko 07.12.2015 15:17
      Highlight Highlight Hast du bei der Weltwoche auch einen Account und fragst nach dem selben Seich?
    • Simone M. 07.12.2015 16:13
      Highlight Highlight Danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Howard271 07.12.2015 13:36
    Highlight Highlight Interessanter Lebenslauf! Aber etwas überzogen ist der Titel "Herrin" über die Region schon: sollten die Frontisten auch im 2. Wahlgang gewinnen, wäre ihr Amt von relativ kleiner Bedeutung und vor allem mit ziemlich wenig politischer Macht ausgestattet.
  • Lowend 07.12.2015 13:15
    Highlight Highlight Das gemeine Volk liebt populistische Führer, die ihnen die Welt mit einfachen Worten erklären und für jedes Problem einen Sündenbock präsentieren können.
  • Wasmeinschdenndu? 07.12.2015 13:05
    Highlight Highlight Sehr einseitiger Bericht. Bitte politisch neutraler berichten!
    • stiberium 07.12.2015 14:45
      Highlight Highlight Danke D00A!
      Rassismus und Menschenhass scheint wieder Salonfähig zu werden. Erschreckend in wie vielen Mitmenschen dieses Teufelchen geschlummert hat.
    • Noah188 07.12.2015 15:56
      Highlight Highlight D00A du verstehst anscheinend die Bedeutung von "neutraler Berichterstattung" nicht. Dabei geht es nicht um die Fakten, die kommuniziert werden, sondern vor allem um eine nicht wertende Wortwahl und das Raushalten der persönlichen Meinung.
      Beides Dinge, die Simone Meier hier nicht gerade beherzigt hat.
    • Simone M. 07.12.2015 16:35
      Highlight Highlight Oh, danke, @D00A. Jetzt fühl ich mich natürlich unter Druck! Zum Glück nicht von rechts... ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wandtafel 07.12.2015 12:54
    Highlight Highlight Respekt für das Bild im Artikel Watson 😂
  • koks 07.12.2015 12:34
    Highlight Highlight Na geht doch. Frauen in die Politik, ohne Frauenquote. Ein Schritt zur Gleichberechtigung.
  • pedrinho 07.12.2015 12:28
    Highlight Highlight whoops, so einen gehaessigen lebenslauf habe ich noch selten gelesen, die autorin scheint mir etwas sehr frustriert.
    • Simone M. 07.12.2015 13:02
      Highlight Highlight dass die rechte jetzt überall überhand nimmt, frustriert die autorin tatsächlich sehr. sonst gar nichts.
    • Wasmeinschdenndu? 07.12.2015 13:09
      Highlight Highlight Fristriert sein bringt nichts. Das Volk wählt schliesslich noch immer. Momentan befürwortet die Mehrheit die Politik der Rechten, da diese die aktuellen Ängste der Bevölkerung aktiv bekämpfen wollen. Die Linken müssen nun ihre Politik überdenken und dann werden sie auch wieder Erfolge feiern. So ist das halt.
    • pedrinho 07.12.2015 13:12
      Highlight Highlight ich habs an anderer stelle geschrieben;

      Schaffen sie alternativen !

      Sie sind jung, es liegt in ihren haenden.

      Das mit der linken brut kein blumetopf zu gewinnen ist wurde bereits ausreichen dokumentiert, zum rechten extrem schweige ich vornehm, sie wuerden die ausdruecke wohl kaum begruessen.

      Jedoch, beleidigungen, haessige komentare etc. haben noch nie zu einem ziel gefuehrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 07.12.2015 12:23
    Highlight Highlight Da steht Postergirl.....kein einziges Bild im Artikel... :(
    • Simone M. 07.12.2015 13:08
      Highlight Highlight Wir warten auf den nächsten Pirelli-Kalender...

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