DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Barack Obama hänselt Kanadas Premier vor laufender Kamera mit dem Stanley Cup



Behandelt man so einen Gast? US-Präsident Barack Obama hat den frischgebackenen kanadischen Premier Justin Trudeau zu einem Staatsbesuch empfangen. Beim Gang vor die versammelte Presse sagte Obama am Donnerstag zu den Unterschieden zwischen den beiden Nachbarländern, es gäbe einige Dinge, über die sie sich wohl nie einig würden:

«Wer hat das bessere Bier? Wer ist besser im Eishockey?» Auf ein Raunen aus den Rängen und ein Kopfschütteln Trudeaus fragt Obama: «Wo ist der Stanley Cup im Moment? Es tut mir leid, aber ist es in meiner Heimatstadt mit den Chicago Blackhawks?»

Es war der erste Staatsempfang für einen kanadischen Regierungschef in Washington seit zwei Jahrzehnten. Trudeau hatte den konservativen Premierminister Stephen Harper nach der Parlamentswahl im Oktober nach neun Jahren im Amt abgelöst.

President Barack Obama toasts Canadian Prime Minister Justin Trudeau, left, during a State Dinner in the East Room of the White House in Washington, Thursday, March 10, 2016. (AP Photo/Jacquelyn Martin)

Auf den Stanley Cup? US-Präsident Barack Obama und Kanadas Premier beim Staatsbankett.
Bild: Jacquelyn Martin/AP/KEYSTONE

In vielen Punkten wie dem Kampf gegen den Klimawandel und den Rechten von Homosexuellen sind sich Obama und Trudeau deutlich näher als zuvor Obama und Harper. Nach Gesprächen im Oval Office kündigte Barack Obama in einer Medienkonferenz an, dass er noch in diesem Jahr nach Kanada reisen und dort eine Rede vor dem Parlament halten werde.

Eigenlob für Gesundheitsreform

Mehr als Maple-Sirup: Justin und Barack laden zur Tafel

1 / 11
Mehr als Maple-Sirup: Justin und Barack laden zur Tafel
quelle: ap/ap / jacquelyn martin
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Obama liess es sich aber auch nicht nehmen, mit Verweis auf das kanadische Gesundheitssystem seine eigene Gesundheitsreform zu preisen. «Ich bin stolz, der erste amerikanische Präsident zu sein, der neben einem kanadischen Premierminister steht und sagen kann, dass in unseren beiden Ländern die Gesundheitsversorgung nicht ein Privileg für wenige, sondern nun ein Recht für alle ist», sagte Obama.

Trudeau erklärte, es sei «wunderbar», dass «unsere amerikanischen Freunde und Partner an den gleichen Zielen arbeiten.» Die Beziehungen zwischen beiden Ländern hatten zuletzt darunter gelitten, dass sich die US-Regierung gegen den Bau der umstrittenen kanadisch-amerikanischen Keystone-Pipeline entschied. (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Hofmann verzichtet für das grosse Abenteuer NHL auf viel Geld

Nationalstürmer Grégory Hofmann (28) ist auf dem Weg in die NHL in die Zielgerade eingebogen. Er ist bereit, in Nordamerika für weniger Geld als in Zug zu spielen.

Nach wie vor hat Grégory Hofmann keinen Vertrag in der NHL. Aber bald dürfte es so sein. In den Verhandlungen mit dem Management der Columbus Blue Jackets (diese Organisation besitzt die NHL-Rechte) geht es um die letzten Details.

Die Strategie ist klar: Es geht primär darum, dass Hofmann die Chance bekommt, sich eine Saison lang in der NHL zu zeigen. Das Geld steht also nicht im Vordergrund.

Sein Agent strebt einen Einweg-Vertrag an. Damit würde Hofmann selbst bei einer Rückversetzung in die …

Artikel lesen
Link zum Artikel