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Italian Deputy-Premier and Interior Minister, Matteo Salvini, arrives for a meeting in Rome, Wednesday, Aug. 21, 2019. Italy could see elections as early as this fall after Italian Premier Giuseppe Conte resigned amid the collapse of the 14-month-old populist government. Matteo Salvini's right-wing League party sought a no-confidence vote against Conte earlier this month, a stunningly bold move for the government's junior coalition partner. (Angelo Carconi/ANSA via AP)

Bild: AP

Nach Koalitionsbruch laufen Salvini die Anhänger davon



Nachdem sie die Koalition mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung gebrochen hat, hat in Italien die rechte Lega-Partei von Innenminister Matteo Salvini an Zustimmung verloren. 41 Prozent der Befragten sprachen sich für Neuwahlen aus, ergab die Umfrage ausserdem.

Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Winpoll, die am Sonntag die Mailänder Wirtschaftszeitung «Sole 24 Ore» veröffentlichte, sank sie gegenüber dem 30. Juli von 38.9 auf 33.7 Prozent. Bei den Europawahlen im Mai hatte die Lega 34.3 Prozent bekommen.

epa07782421 Italian Premier Giuseppe Conte (R) is flanked by Deputy Premier and Interior Minister Matteo Salvini (L) as he addresses the Senate over the government crisis in Rome, Italy, 20 August 2019. Deputy Premier and Interior Minister Matteo Salvini and his party League pulled out from government and caused a political crisis a week ago. Italian Prime Minister Conte said that the government has come to an end and that he would resign.  EPA/ETTORE FERRARI

Vergangene Woche musste sich Salvini der Kritik von Giuseppe Conte stellen. Bild: EPA

Nach dem Bruch mit den Fünf Sternen bemüht sich die Rechts-Partei nun bei laufenden Verhandlungen zur Findung einer neuen Regierungsmehrheit nun doch wieder um eine Wiederbelebung der bisherigen Koalition.

Die Fünf Sterne, die bei der bisher letzten Parlamentswahl stimmenstärkste Partei wurden, würden laut der Umfrage bei einer Neuwahl nun nur noch 16 Prozent der Stimmen erhalten. Das wären 1.8 Prozentpunkte mehr als bei der Erhebung am 30. Juli und 0.5 Prozentpunkte weniger als bei der EU-Wahl im Mai.

83 Prozent der Lega-Anhänger drängen auf Neuwahlen im Bündnis mit der rechtskonservativen Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi und der postfaschistischen Partei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens).

Nach dem Rücktritt des parteilosen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte haben die im Parlament vertretenen Parteien bis Dienstag Zeit für Gespräche, die aus der vom Lega-Chef Salvini vor dem Hintergrund guter Umfragewerte ausgelösten Regierungskrise führen sollen. Danach startet Staatspräsident Sergio Mattarella eine zweite Runde politischer Konsultationen. Sollte diese ergebnislos zu Ende gehen, würde es zu Neuwahlen kommen, wie Salvini es zuvor wollte. (sda/apa)

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