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epa04995030 Hogesa demonstrators and counter demonstrators fight in front of the Lanxess-Arena in Cologne, Germany, 25 October 2015. The Hooligans gegen Salafisten (Hogesa, Hooligans against Salafists) group is holding a demonstration in Cologne, while several counter demonstrations and events are also planned. In total, police are expecting up to 23,000 demonstrators.  EPA/MARIUS BECKER

Rund um den Kundgebungsplatz kam es zu Zusammenstössen zwischen Hooligans und Gegenprotestlern.
Bild: EPA/DPA

10'000 Gegenprotestler stellen sich in Köln rechter «Hogesa»-Demo entgegen – da und dort flogen die Fäuste, es wurden Wasserwerfer eingesetzt

In Köln ist es bei einer Demonstration der rechten «Hooligans gegen Salafisten» zu Auseinandersetzungen mit linken Gegendemonstranten und der Polizei gekommen. Es marschierten rund einige Hundert Rechte auf, 10'000 beteiligten sich am Gegenprotest.



Die Demonstration von Hooligans gegen Salafisten (kurz «Hogesa») in der deutschen Metropole Köln drohte vor ihrem Beginn aus dem Ruder zu laufen. Rund um den Kundgebungsplatz und in anderen Teilen der Innenstadt kam es zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen Linken und Rechten und auch zwischen der Polizei und den beiden politischen Lagern. Rechte attackierten Polizisten mit Knallkörpern, Linke griffen Polizeiautos mit Steinen und Pyrotechnik an. Gemäss «Kölner Stadtanzeiger» setzte die Polizei mehrfach Wasserwerfer ein. Es gab Festnahmen, wie ein Polizeisprecher erklärte. Zahlen nannte er nicht.

epa04994573 Left-wing protesters taking part in a counter-demonstration carry a banner reading 'Germany shut up'  ahead of a protest rally organized by right-wing group 'Hooligans against Salafists' (HoGeSa) in Cologne, Germany, 25 October 2015. Several counter demonstrations will take place at the same time. Some 23,000 participants in total will be expected, accoring to police.  EPA/MARIUS BECKER

Gegendemonstranten auf dem Weg zum Kundgebungsplatz der «Hogesa»-Versammlung.
Bild: EPA/DPA

A right-wing protester reacts after he was injured during a demonstration in Cologne, Germany October 25, 2015. Neo-Nazi groups, members of Germany's football hooligan scene and HoGeSa (hooligans against Salafists) were organising what they said was a demonstration against Islamic extremism. REUTERS/Wolfgang Rattay

Platzwunde: Ein «Hogesa»-Teilnehmer nach einer Attacke von Gegendemonstranten.
Bild: WOLFGANG RATTAY/REUTERS

Einige Hundert Hogesa-Anhänger standen mindestens 10'000 Gegendemonstranten gegenüber. 3500 Polizisten waren im Einsatz. Mehrere Menschen wurden bei den Zusammenstössen verletzt. Unter dem Motto «Schützt Flüchtlinge und Menschenwürde» hatte ein Bündnis aus mehr als 50 Gruppen und Vereinen einen «Anti-Hogesa-Aktionstag» mit Kulturprogramm und Kundgebungen organisiert.

German riot police officers make a cordon to seal off left-wing and far-right protesters during a demonstration in Cologne October 25, 2015. Neo-Nazi groups, members of Germany's football hooligan scene and HoGeSa (hooligans against Salafists) were organising what they said was a demonstration against Islamic extremism. REUTERS/Wolfgang Rattay

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Bild: REUTERS

Weil sie eine Neuauflage der Krawalle vom letzten Jahr fürchtete, hatte die Kölner Polizei die Hogesa-Kundgebung zunächst verboten. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hatte dann aber entschieden: Die Demonstration der Rechtsradikalen darf mit Einschränkungen stattfinden. (pru)

Das Hogesa-OK kämpfte mit Problemen ...

... und die Polizei bot schlichtweg alles auf

Hooligans gegen Salafisten – der Grossaufmarsch am 26. Oktober 2014

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Hooligans gegen Salafisten
quelle: dpa / thilo schmülgen
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