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Faktencheck: Die 9 beliebtesten Aussagen der Klimaskeptiker

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Faktencheck: Die 9 beliebtesten Aussagen der Klimaskeptiker
quelle: epa / christos bletsos
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Du denkst, die Klimaproteste sind langsam vorbei? Dann zieh dir mal diese Bilder rein!

Die Sommerferien sind definitiv vorbei. Die Klimaproteste noch lange nicht. Aber schau selbst.
28.09.2019, 10:5528.09.2019, 12:06

Heute Nachmittag findet in Bern die nationale Klimademo statt. Hier alles, was du wissen musst:

Falls du dich fragst, ob die Klimaproteste überhaupt noch die Massen mobilisieren kann, kommt jetzt die Antwort.

Denn bereits gestern Freitag kam es wieder zu weltweiten Protesten. Zum Abschluss einer internationalen Streikwoche haben dabei abermals Hunderttausende Menschen für mehr Klimaschutz protestiert.

In Montreal, wo Greta Thunberg zuvor dem kanadischen Premier Trudeau die Meinung geigte, gingen gestern Freitag eine halbe Million Menschen auf die Strasse. Das sah dann so aus:

Noch eindrücklicher wird der Protest von Montreal, wenn man sich das folgende Zeitraffer-Video anschaut:

Gemäss Greenpeace Kanada haben sich allein in Kanada in verschiedenen Städten gegen 700'000 Menschen für ein Umdenken in der Umweltpolitik eingesetzt.

In Rom waren es nach Angaben der Organisatoren der Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» mehr als 200'000 - und insgesamt in Italien mehr als eine Million.

In Italien beteiligten sich besonders viele Menschen an den europäischen Kundgebungen. «Wir wollen eine heisse Pizza, aber keinen heissen Planeten», hiess es unter anderem auf den Protestschildern in Mailand, wo allein schätzungsweise 150'000 Teilnehmer zusammenkamen.

Zum Auftakt des Freitags versammelten sich Zehntausende Menschen auch in Neuseeland vor dem Parlament in der Hauptstadt Wellington.

In Südkorea, Indien und Bangladesch gab es ebenfalls Proteste. Im niederländischen Den Haag nahmen nach Schätzungen der Organisatoren später rund 35'000 vorwiegend junge Menschen an den Kundgebungen und der Demonstration durch die Stadt teil. Das waren weit mehr als erwartet. Wegen der Menschenmassen war der Hauptbahnhof für Stunden überfüllt.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur APA demonstrierten auch in Österreich insgesamt 65'000 Menschen, die Veranstalter sprachen sogar von 150'000 Teilnehmern. An einer Kundgebung in Wien mit Zehntausenden Teilnehmern setzten sich auch die Wiener Sängerknaben für den Kampf gegen die Erderhitzung ein.

In Stockholm, der Heimat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg, kamen nach Angaben der Organisatoren 60'000 Menschen zu einem Protestzug zusammen. Insgesamt waren Aktionen und Kundgebungen an mehr als 100 Orten in dem Land geplant. Auch in anderen Teilen Skandinaviens wurde protestiert, darunter an mehr als 20 Orten in Finnland, wo nach Polizeiangaben allein mindestens 5000 Menschen zu einem Protest rund um das Parlament in Helsinki zusammenkamen.

Auch in der Schweiz gingen Tausende auf die Strasse. In Zürich forderten etwa 5000 Menschen Massnahmen für den Klimaschutz, in Lausanne waren es 3500.

Zürich

Bild: KEYSTONE

Lausanne

Bild: KEYSTONE

Selbst auf der Ferieninsel Mallorca sind die Proteste angekommen. Die spanische Insel erlebte die grösste Klimakundgebung seit Beginn von Fridays for Future. Mehr als 5000 Menschen beteiligten sich nach Polizeiangaben an der Demonstration in Palma.

Die Zusammenfassung der Klimaprotest-Woche:

(meg)

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Globaler Klimastreik treibt Hunderttausende auf die Strasse

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Globaler Klimastreik treibt Hunderttausende auf die Strasse
quelle: ap / rick rycroft
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Die 10 «besten» Argumente der Klimaskeptiker

Video: watson

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124 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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fischbrot
28.09.2019 11:13registriert Juni 2014
Bin ich eigentlich der einzige der denkt: Ist ja schön, dass sich alle ums Klima kümmern. Doch 999 von 1000 sind nur dabei, weils gerade hip ist, und morgen fliegen sie nach Asien in den Urlaub. Blöder Gedanke?
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Scaros_2
28.09.2019 11:11registriert Juni 2015
Und die Politik so:

"Lass uns das Benzin teurer machen - das wird helfen."
....
...
..
.
..jap
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Paddiesli
28.09.2019 11:41registriert Mai 2017
Gerade unterwegs von Züri nach Bern.
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