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Refugees and migrants wait to disembark a Greek Coast Guard vessel at the port of Mytilene on the Greek island of Lesbos, following a rescue operation at open sea, March 22, 2016. REUTERS/Alkis Konstantinidis

Tausende wählen den Weg über das Mittelmeer. Bild: ALKIS KONSTANTINIDIS/REUTERS

Es kommen wieder mehr über das Meer – 6000 Flüchtlinge warten in Italien 



Aus Libyen machen sich wieder mehr Flüchtlinge per Boot auf den Weg nach Italien. In den vergangenen drei Tagen hätten fast 6000 Menschen auf diesem Weg das Mittelmeer überquert, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Freitag in Genf.

Sollte es bei diesem Zustrom bleiben, dürften das dritte Jahr in Folge mehr als 100'000 Menschen in Italien ankommen «und vielleicht sehr, sehr viel mehr».

Gefährliche Reise

Syrer seien derzeit kaum unter den Flüchtlingen, die von Libyen aus in die EU gelangen wollten. Allerdings könne sich dies wegen des EU-Türkei-Abkommens ändern, hiess es weiter. Das Fehlen einer Zentralregierung in Libyen und die schlechte Sicherheitslage begünstigen die Arbeit der Schleuser.

Vor zwei Jahren waren etwa 170'000 Flüchtlinge in Italien angekommen, 2015 weitere rund 154'000. Die Reise von Libyen über das Meer ist deutlich länger und gefährlicher als die von der Türkei nach Griechenland.

Im März hatten sich allerdings die Regierung in Ankara und die EU auf Massnahmen gegen den unkontrollierten Flüchtlingsstrom geeinigt. Zudem haben einige Staaten im Südosten Europas ihr Grenzen geschlossen. Italien befürchtet daher eine Zunahme der Flüchtlinge via Libyen. (sda/reu)

«This ist not for Humans» – eine Nacht im Flüchtlingscamp in Idomeni

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