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Turkish people wave flags of their country as they take part in a Democracy and Martyrs' Rally in Istanbul, Sunday, Aug. 7, 2016. More than 1 million flag-waving Turks gathered in Istanbul on Sunday for an anti-coup rally to mark the end of nightly demonstrations since the July 15 abortive military insurrection that left more than 270 people dead (Kayhan Ozer/Presidential Press Service via AP)

Es war eine Demonstration mit gigantischen Ausmassen.
Bild: AP/Presidential Press Service

Erdoğan spricht sich vor über einer Million Menschen für die Todesstrafe aus



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat sich auf einer Kundgebung vor mehr als einer Million Anhängern in Istanbul erneut für die Einführung der Todesstrafe ausgesprochen. Er würde diese bestätigen, sollte das Parlament dafür stimmen, sagte Erdogan am Sonntag auf der Demonstration unter dem Motto «Demokratie und Märtyrer».

Massenkundgebung in Istanbul

Der türkische Präsident setzte sich mit seinen Äusserungen über Kritik aus dem Westen hinweg. So hatte nur kurz zuvor der deutsche Vizekanzler Sigmar Gabriel gesagt, sollte die Türkei die Todesstrafe einführen, würde es keinen Sinn mehr machen, über einen Beitritt des Landes in die Europäische Union zu verhandeln.

Erdogan spricht auf der Kundgebung in Istanbul vor mehr als einer Million Anhänger. 
Video: watson.ch

Erdogan hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Von der Veranstaltung sollte ein Signal der Einheit ausgehen nach dem gescheiterten Militärputsch Mitte Juli.

Ministerpräsident Binali Yıldırım sagte, der im US-Exil lebende Prediger Fethullah Gülen werde zur Rechenschaft gezogen: «Ihr alle sollt wissen, dass der Anführer dieser terroristischen Gruppe in die Türkei kommen wird und dafür bezahlen wird, was er getan hat.»

Turkish President Recep Tayyip Erdogan waves to the crowd during a Democracy and Martyrs' Rally in Istanbul, Sunday, Aug. 7, 2016. More than 1 million flag-waving Turks gathered in Istanbul on Sunday for an anti-coup rally to mark the end of nightly demonstrations since the July 15 abortive military insurrection that left more than 270 people dead (Kayhan Ozer/Presidential Press Service via AP)

Bild: AP/Presidential Press Service

Der Chef der türkischen Streitkräfte, Hulusi Akar, sagte, die «Verräter» hinter dem Umsturzversuch würden auf härteste Weise bestraft werden. Gülen hat Vorwürfe zurückgewiesen, er sei der Drahtzieher des gescheiterten Putsches. (sda/reu)

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