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epa05175578 Former Lebanese premier and Future Movement leader MP Saad Hariri speaks during a press conference at his home in central Beirut, Lebanon, 22 February 2016. Reports state Saad Hariri urged the Saudi King Salman to not give up on Lebanon; three days after the Kingdom said it was halting a 4-billion-dollar military aid program for Lebanon. Saudi Arabia on 19 February decided to stop the aid saying it was concerned about money ending up in the hands of the Shiite militant movement Hezbollah.  EPA/WAEL HAMZEH

Saad Hariri ist der wichtigste Politiker der sunnitischen Libanesen und seit gut einem Jahr Ministerpräsident seines Landes. Sein Vater Rafiq (Bild im Hintergrund) wurde 2005 in Beirut bei einen Bombenanschlag getötet. Bild: EPA/EPA

Hat Angst, wie einst sein Vater ermordet zu werden: Libanons Premier Saad Hariri tritt ab



Der libanesische Regierungschef Saad Hariri hat überraschend seinen Rücktritt verkündet. Er trete vom Amt des Ministerpräsidenten zurück, erklärte er am Samstag in einer Fernsehansprache. Er fürchte, wie sein Vater Rafik Hariri ermordet zu werden.

Dem Iran und der schiitischen Hisbollah-Miliz warf er vor, das Land unter ihre Kontrolle bringen zu wollen.

Saad Hariris Vater starb durch Bombe

Das libanesische Parlament ist tief gespalten zwischen dem von den USA und dem sunnitischen Saudi-Arabien unterstützten Lager um Hariri und einem von der Hisbollah angeführten Block, der vom Iran und Syrien unterstützt wird. Die politischen Gräben haben sich durch den Konflikt im Nachbarland Syrien weiter vertieft.

Saad Hariris Vater und 22 weitere Menschen waren im Februar 2005 bei einem Bombenanschlag auf den Konvoi des Ex-Regierungschefs in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet worden. Der Mord erschütterte und destabilisierte das Land.

Die Opposition machte Syrien für den Anschlag verantwortlich. Nach wochenlangen Massenkundgebungen war die Regierung in Damaskus gezwungen, ihre Truppen nach Jahrzehnten aus dem Libanon abzuziehen. (sda/afp)

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Video: srf/SDA SRF

Humans of Syria – Sieben Schicksale von syrischen Flüchtlingen im Libanon.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 04.11.2017 21:36
    Highlight Highlight Saad Hariri hat (auch) einen saudischen Pass. Seine Familie macht Big Business im Saudi-Land.
    Diese Woche hat Hariri einen iranischen Berater von Khamenei empfangen. Gleich danach wurde er nach Riad zitiert, wo er dann auch seinen Rücktritt bekannt gegeben hat.
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    Die Saudis möchten den Libanon dazu drängen gegen die Hizbollah vorzugegehen, was zu einem erneuten Bürgerkrieg führen würde.
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    Ich bin fasst sicher, dass dieser Schuss nach hinten losgehen wird.

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