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epa08933371 (FILE) - A file photo dated 06 June 2014 showing a handwritten note painted on the site of a mass grave of up to 800 children on the site of the former Mother and Baby home in Tuam, County Galway, in western Ireland. The Mother and Baby Homes Commission revealed 03 March 2017 that a mass grave containing the remains of babies has been discovered at the former orphanage (reissued 21 January 2021). The Irish government apologised 12 January 2021 following an investigation that found an 'appalling level of infant mortality' in Ireland's mother-and-baby shelters that had been established to house unmarried girls and women that became pregnant. The investigation found thousands of babies and children died in 18 institutions that the investigation had checked.  EPA/AIDAN CRAWLEY *** Local Caption *** 53365584

Düsteres Kapitel Irlands: Ein Massengrab in Tuam (Galway) mit über 800 Kindern. Bild: keystone

Irlands dunkles Kapitel: Tod Tausender Kinder in Heimen sorgt für Empörung



Der Untersuchungsbericht über den Tod Tausender Babys und Kinder in Mutter-Kind-Heimen sorgt in Irland für Aufsehen und Empörung. Ministerpräsident Michael Martin wollte sich noch am Mittwoch entschuldigen, berichteten irische Medien.

Am Vortag hatte Martin bereits gesagt, der jahrzehntelange Skandal sei eines der schwärzesten Kapitel in der Geschichte des Landes. Die Haltung der Gesellschaft zu Sexualität und Intimität sei in der Vergangenheit «verzerrt» gewesen.

Der am Dienstag veröffentlichte Bericht wirft ein Schlaglicht auf die sehr katholisch geprägte Gesellschaft Irlands im 20. Jahrhunderts. Demnach starben etwa 9000 Kinder in Heimen, die von der Regierung kontrolliert und von religiösen Organisationen, oft von der katholischen Kirche, geleitet wurden. Das waren rund 15 Prozent aller Kinder in den untersuchten Heimen für unverheiratete Mütter. Als Haupttodesursachen wurden Atemwegserkrankungen und Magen-Darm-Entzündungen festgestellt. In den Heimen lebten unverheiratete Frauen mit ihren Kindern, die von der Gesellschaft in dieser Zeit verachtet worden waren. (meg/sda/dpa)

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