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With her husband, Brazil's new President Jair Bolsonaro in the background, Brazil's new first lady Michelle Bolsonaro gives a military salute from the Planalto Presidential palace, in Brasilia, Brazil, Tuesday, Jan. 1, 2019. (AP Photo/Silvia Izquierdo)

Jair Bolsonaro und seine Ehefrau Michelle Bolsonaro. Bild: AP/AP

Brasiliens neuer Präsident Bolsonaro kündigt radikalen Neuanfang an – Trump gratuliert



Mit der Ankündigung eines radikalen politischen Neuanfangs hat Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro am Dienstag sein Amt angetreten. Er rief bei seiner Vereidigung im Kongress zum Kampf gegen Korruption, Kriminalität und linke Ideologie auf.

Bolsonaro sagte in seiner Antrittsrede vor den Abgeordneten, er wolle Brasilien aus der «schwersten ethischen und moralischen Krise seiner Geschichte» herausführen.

Der ultrarechte Politiker rief die Parlamentarier auf, ihn dabei zu unterstützen, das Land vom «Joch der Korruption, der Kriminalität, der wirtschaftlichen Verantwortungslosigkeit und der ideologischen Unterwerfung» zu befreien. «Dies ist der Beginn der Befreiung Brasiliens vom Sozialismus, politischer Korrektheit und einem aufgeblähten Staat», sagte der 63-Jährige in einer Ansprache an die Nation.

«Ich werde unermüdlich daran arbeiten, dass Brasilien sein Schicksal erreicht. Ich gelobe, Brasiliens Demokratie zu stärken.» Tausende Unterstützer jubelten Bolsonaro zu und riefen «Der Hauptmann ist angekommen».

Die linke Arbeiterpartei von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva boykottierte die Vereidigungszeremonie, bei der auch Bolsonaros Stellvertreter Hamilton Mourao vereidigt wurde.

Brazil's President Jair Bolsonaro, flanked by his Vice President Hamilton Mourao, waves the national flag from the Planalto Presidential palace, in Brasilia, Brazil, Tuesday, Jan. 1, 2019. (AP Photo/Silvia Izquierdo)

Jair Bolsonaro und sein Stellvertreter Hamilton Mourao. Bild: AP/AP

Zuvor war Bolsonaro gemeinsam mit seiner Ehefrau Michelle in einem offenen Rolls Royce durch die Hauptstadt Brasilia gefahren. Seine Anhänger skandierten Bolsonaros Wahlkampfslogan: «Brasilien über alles, Gott über allen.» Der neue Präsident winkte seinen Fans zu, formte mit Daumen und Zeigefinger eine Pistole und schoss in die Luft.

Trump gratuliert

Bolsonaro übernahm das Präsidentenamt von dem unbeliebten konservativen Staatschef Michel Temer. Zu den ersten Gratulanten zählte am Dienstag US-Präsident Donald Trump. Er lobte via Twitter Bolsonaros «grossartige Antrittsrede» und sagte ihm die Unterstützung der USA zu.

Zu Bolsonaros Amtseinführung waren als ausländische Gäste unter anderen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu und Chiles Präsident Sebastián Piñera angereist. US-Präsident Trump liess sich von Aussenminister Mike Pompeo vertreten.

Der ehemalige Fallschirmjäger und langjährige Abgeordnete Bolsonaro hatte im Oktober die Präsidentschaftswahl gewonnen und geniesst auch jetzt noch hohe Zustimmungswerte. Gegner prangern seine rassistischen, frauen- und schwulenfeindlichen Äusserungen an sowie sein unverblümtes Lob für die Militärdiktatur der Jahre 1964 bis 1985.

Klimaabkommen aufkündigen

Auch seine Haltung zur Klimapolitik stösst auf Kritik. Bolsonaro hatte angedeutet, dass er wie die US-Regierung das Pariser Klimaabkommen aufkündigen könnte. Kritiker befürchten, dass der Umweltschutz unter Bolsonaro den Interessen der mächtigen Agrarlobbys geopfert wird - und dass sich die Abholzung des Regenwaldes in Brasilien beschleunigen könnte, um neue Anbau- und Weideflächen für die Landwirtschaft zu schaffen.

Bolsonaros Anhänger sehen in ihm hingegen eine Art Retter des Vaterlandes. Angesichts grassierender Korruption und Kriminalität in Brasilien war es dem Hauptmann der Reserve gelungen, mit dem Image des hart durchgreifenden Saubermanns zu punkten.

Regierung «säubern»

In einem Interview am Silvesterabend hatte Bolsonaro verkündet, er wolle die Regierung «säubern» und Schluss machen mit einer Politik, die «Korruption und Ineffizienz nach Brasilien gebracht hat». Er werde den Regierungsapparat stutzen und eine «grösstmögliche Entbürokratisierung» durchsetzen, sagte er dem Sender Record TV.

Bolsonaro will ausserdem die Bestimmungen zum Waffenkauf lockern, um es «guten Bürgern» zu ermöglichen, sich gegen Kriminelle zur Wehr zu setzen. Zudem kündigte er an, die Lehrpläne von Schulen und Universitäten von «marxistischem Müll» zu befreien.

Kritiker befürchten, dass ein einfacherer Zugang zu Waffen die Gewalt nicht eindämmen, sondern verschärfen dürfte. Die Mordrate in Brasilien ist gewaltig: Im vergangenen Jahr wurden über 63'000 Menschen getötet. (viw/sda/afp/dpa/reu)

12 Zitate, die eigentlich alles über Brasiliens neuen Präsidenten Bolsonaro sagen

Bolsonaro könnte Brasiliens Präsident werden

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Pasionaria 02.01.2019 22:27
    Highlight Highlight Schaut das Foto.an, auch die Sen. Bolsonara..., wirkt mit ihren schmalen, abgelöschten Lippen schon sehr verbissen und eiskalt.
    Schaudert mich schon beim Hinschauen.
    Da scheint ein total herz- und seelenloses Paar unterwegs zu sein. Immerhin gottesfuerchtig sind sie, scheint aber alles zu sein.
    Dafuer muessen sich mind. 80% der BrasilianerInnen vor ihnen fuerchten.
    Himmelschreiend.
  • Turi 02.01.2019 16:42
    Highlight Highlight Wenn die Medien unmissverständlich den Wählern sagen würden, wen sie zu wählen haben, würden solche Missverständnisse wie die Wahl Bolsonaros nicht passieren. Dann würden nämlich die richtigen gewählt, nicht die falschen.
    • Juliet Bravo 02.01.2019 19:40
      Highlight Highlight Kommt drauf an, welche Medien.
    • Doktor Dosenbier 02.01.2019 19:45
      Highlight Highlight Das wäre der Propaganda von Erdogan gleichzusetzen, selbst wenn dadurch die "bessere Wahl" getroffen würde.
  • Pisti 02.01.2019 16:02
    Highlight Highlight Die Brasilianer wollen eben nicht enden wie die Venezolaner darum hat man einen Bolsonaro gewählt. Ein weiteres Land dass dem Sozialismus abgeschworen hat, finde ich gut der Wohlstand wird steigen.
    • Safado 02.01.2019 16:51
      Highlight Highlight Die Hoffnung stirbt zu letzt! Bin aber SEHR skeptisch.
    • rodolofo 03.01.2019 07:57
      Highlight Highlight Mafia-Sozialismus und Mafia-Kapitalismus kommen am Ende ungefähr aufs Selbe raus.
      Was bedeutet "Mafia-Sozialismus"?
      Wir verhalten uns sozial, aber nur bis zu den Grenzen unserer Gruppe, sei das jetzt Familie, oder Dorf, oder Kanton, oder Land, oder Grossmacht.
      Was bedeutet "Mafia-Kapitalismus"?
      Wir verhalten uns als sportliche Wettbewerber, aber nur bis zu den Grenzen unserer Leistungsfähigkeit, wo wir uns zu Kartellen zusammenschliessen (siehe: das Baukartell in Graubünden, das kürzlich aufgeflogen ist).
      Mafia-Kapitalismus und Mafia-Sozialismus sind zwei Seiten der selben Medaille...
    • Fabio74 03.01.2019 08:09
      Highlight Highlight Man muss Bildungsfern seinwenn die Welt nur aus diesem platten Schwarzweiss-Bild besteht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Le Tintin 02.01.2019 15:49
    Highlight Highlight Seine Partei hält im Parlament nur 10% inne. Er ist somit auf Kooperationen mit anderen angewiesen. Für eine Verfassungsänderung gar eine 2/3 Mehrheit. So hoffe ich doch sehr, dass seine Vorstellungen von Landwirdschaft, Regenwaldrodung, Klimaschutz, Umgang mit Minderheiten etc. niemals so konkret werden wie seine Wahlversprechen. Und dass Trump gratuliert bedarf eh keinen Kommentar mehr.
  • RETO1 02.01.2019 15:43
    Highlight Highlight Bolsonaro wurde gewählt weil seine Vorgänger und Vorgängerin nichts, absolut nichts fertig gebracht haben
    • Safado 02.01.2019 16:53
      Highlight Highlight Bolso Familha?!!!
  • NaSkivaL 02.01.2019 14:57
    Highlight Highlight Bald gibts keinen Regenwald mehr in Brasilien und die verbliebenen indigenen Stämme werden heimlich abgeschlachtet, weil sie dem Profit im Weg stehen.
  • whatthepuck 02.01.2019 14:17
    Highlight Highlight What the hell Brasilien.

    Sagt Nein zu solchen Ländern. Immer dran denken, dass es nicht Bolsonaros Schuld ist dass er im Amt ist - Schuld ist die Mehrheit der Brasilianer.
    • rodolofo 02.01.2019 16:02
      Highlight Highlight Aber ohne Bolsonaro geb's keinen Bolsonaro.
      Er hat also auch ein wenig schuld an sich.
    • Safado 02.01.2019 17:00
      Highlight Highlight "Sagt nein zu solchen Länder" . Hallo!?!
      Zu Bolsonaro sage ich auch "nein" und ja! Er wurde offensichtlich von der Mehrheit gewählt. Was ich auch nicht verstehe. (von meinem Umfeld sicher nicht). Meine vermutete Erklärung: die in's Abartige gewachsene Kriminalität.
  • Namenloses Elend 02.01.2019 10:56
    Highlight Highlight Also meine Brasil Kumpels meinen auch, dass er eigeintlich nicht wählbar war. Aber, wenn er auch nur ein bisschen weniger korrupt ist, wenn er die grassierende Gewalt etwas eindämmen kann, wenn der das Land auch nur ein kleines bisschen nach vorne bringt, ist er ein besserer Präsident als der alte. Das einzige was mir richtig Sorgen macht, ist seine Einstellung zur Landwirtschaft bzw. Die Rodung des Regenwald. 🙈
    • rodolofo 02.01.2019 13:51
      Highlight Highlight Seine Vorstellungen von dem, was eine sinnvolle Landwirtschaft sei, sind ebenso vorsintflutlich, wie alle seine anderen Vorstellungen und Einstellungen!
      Die stammen aus einer Zeit, in der die Erde noch fruchtbar genug war, um noch genügend Ertrag abzuwerfen, aber gleichzeitig schleichend und darum für Viele unmerklich zugrunde ging.
      Früher konnte man noch in den Urwald hinausgehen und eine Gazelle jagen, oder man ging in den nahen Fluss mit sauberem Wasser zum Fischen.
      Heute gibt es keinen Wald mehr und keine Gazellen. Und der Fluss ist eine trübe, stinkende Kloake, übersät mit Plastik...
    • Juliet Bravo 02.01.2019 15:43
      Highlight Highlight Du bist zu beneiden, wenn der Regenwald das einzige ist, was dir an seiner Politik Sorgen macht 😅
    • Namenloses Elend 02.01.2019 19:09
      Highlight Highlight Naja die Abholzung des Regenwaldes ist längerfristig so katastrophal, dass dies tatsächlich meine grösste Sorge ist. Alles andere ist schon so abgefuckt, dass es eigentlich nur besser werden kann. Wobei, mal abwarten, er will ja jetzt die braven Bürger bewaffnen. Wir werden sehen... 🙈
  • überflüssig 02.01.2019 10:10
    Highlight Highlight die welt gerät aus den fugen. in vielen ländern sind rechte bis ultrarechte an der macht. überall ist das volk gespalten und oft sind es nur minime mehrheiten, die den ausschlag geben.
    ich bitte euch, macht die augen auf und werdet aktiv: so weit weg, wie wir denken ist das alles nicht.
    informiert euch und äussert euch und geht wählen.
  • stadtzuercher 02.01.2019 09:17
    Highlight Highlight Die Demokratie mag zwar nicht perfekt sein. Aber demokratische Wahlen sind in jeder Hinsicht irgendwelchen elitären Küngeleien oder sozialistischen Machtapparaten vorzuziehen.

    In dem Sinn ist das ein eindrückliches Zeichen, das die brasilianische Bevölkerung da gegeben hat. Sie haben genug von der jahrelangen linken Korruption und Pfründenwirtschaft, sie wollen einen 'Change'.
    • überflüssig 02.01.2019 09:46
      Highlight Highlight ui! im ernst?
      chance worauf?
    • Fabio74 02.01.2019 10:43
      Highlight Highlight Und wählen einen Faschisten, der offen seine Verachtung der Demokratie und seine Verherrlichung der Militärdiktatur von sich gibt
    • PVJ 02.01.2019 10:46
      Highlight Highlight Demokratische Wahlergebnisse sind zu akzeptieren. Im vorliegenden Fall stellt sich aber die Frage, ob die junge brasilianische Demokratie dieses Ergebnis mittelfristig überleben wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 02.01.2019 09:14
    Highlight Highlight Warum ist es eigentlich so speziell das Trump ihm zur Wahl gratulierte, dass es sogar im Titel steht? Ich bin mir sicher sehr viele Staatschefs aus der ganzen Welt haben ihm Gratuliert. Ich verstehe deswegen nicht weshalb das im Titel so viel Aufmerksamkeit braucht, kann mich da mal jemand aufklären, ich stehe auf dem Schlauch.
    • Safado 02.01.2019 17:11
      Highlight Highlight Weik sie ähnliche Ziele und Ansichten haben? Vieleicht?
      Ich weiss es auch nicht.
  • Muselbert Qrate 02.01.2019 08:12
    Highlight Highlight „Die linke Arbeiterpartei von Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva boykottierte die Verteidigungszeremonie, bei der auch Bolsonaros Stellvertreter Hamilton Mourao vereidigt wurde.“

    Linke scheinen weltweit gleich zu ticken..
    • überflüssig 02.01.2019 09:47
      Highlight Highlight das ist das einzige, was dir beim lesen des artikels auffällt?
    • Fabio74 02.01.2019 10:44
      Highlight Highlight Einem Faschisten huldigt man auch nicht. Zumindestens wer einen Funken Rückgrat hat
  • Pasionaria 02.01.2019 07:21
    Highlight Highlight Was fuer eine Katastrophe, dass das herrliche Land Brasilien – mit über 200 Millionen Einwohnern, groesstes lateinamerikanisches Land, – auf dem Weg zu einer faschistischen militaerischen Herrschaft ist.
    Unfassbar, wie diese dummdreisten Typen a la Trump, Orban, Salvini u.a. sich mit ihren Luegen und populistischen Aussagen an die Macht hieven.
    Sind die Waehler einfach nur stupid oder verzweifelt?
    • Black Cat in a Sink 02.01.2019 10:00
      Highlight Highlight Sie sind verzweifelt!
    • Maracuja 02.01.2019 11:05
      Highlight Highlight Das allerschlimmste ist, dass wer solche Geister ruft/wählt, diese kaum wieder los wird. Bolsonaro wird wohl wie Erdogan Massnahmen ergreifen, die eine spätere Abwahl fast unmöglich machen. Was die Wähler betrifft, meine brasilianische hoffentlich bald Schwiegertochter (sie und ihre Familie haben den Gegenkandidaten gewählt), sieht in der hohen Kriminalität eine wesentliche Ursache für die Wahl dieses Typen. Ein Problem vieler südlicher Länder, auch unter meiner ghanesischen Verwandschaft ist der Anstieg brutaler Raubüberfälle ein Grund zur Besorgnis.
    • rodolofo 02.01.2019 11:20
      Highlight Highlight Ich glaube, die wollen den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.
      Erinnert mich irgendwie an Glyphosat enthaltende Spritzmittel von Man Santo, die Krebs erregen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabio Haller 02.01.2019 01:28
    Highlight Highlight Auch wenn die meisten hier entrüstet und schockiert sind das Bolsonaro gewählt wurde. Ist es doch verwunderlich wieso solche Menschen mit einer so grossen Beigesterung gewählt werden...

    Für uns liegt es auf der Hand wieso man ihn nicht wählen sollte, für die liegt es auf der Hand wieso schon...

    Die spinnen die Menschen....
    • Froggr 02.01.2019 01:50
      Highlight Highlight Die Frage: Wer hat Recht? Ich weiss es nicht.
    • Der Kritiker 02.01.2019 07:10
      Highlight Highlight wer ist die stärkste Partei hier im Lande? ist Bolsonaro so weit von ihr entfernt?
    • rodolofo 02.01.2019 11:22
      Highlight Highlight @ Froggr
      Ich weiss es, kann aber trotzdem nichts ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • trio 02.01.2019 01:13
    Highlight Highlight Warum nur werden solche Freaks gewählt?!
    • Froggr 02.01.2019 01:51
      Highlight Highlight Weil nicht alle so denken wie du vielleicht?
    • [CH-Bürger] 02.01.2019 07:55
      Highlight Highlight @trio:
      Frage: simpel
      Antwort: 🤷🏼‍♂️

      😂
    • IchSageNichts 02.01.2019 08:09
      Highlight Highlight Weil die Gegner das Land in die Scheisse ritten!!!
      Erinnert mich immer an Fishermans Friends. Sind sie zu stark bist du zu schwach!
      Nicht das er die Lösung ist, aber die Alternative ist das selbe Programm wie die letzten Jahre, also keine!
    Weitere Antworten anzeigen
  • NaSkivaL 02.01.2019 00:11
    Highlight Highlight Je älter ich werde, desto dankbarer bin ich, dass ich schlau genug war, keine Kinder in die Welt zu setzen. Sonst hätte ich denen gegenüber inzwischen ein schlechtes Gewissen.
    • rodolofo 02.01.2019 13:53
      Highlight Highlight Na dann kannst Du ja froh sein, dass Deine Eltern nicht so "schlau" waren, wie Du...
    • [CH-Bürger] 02.01.2019 14:45
      Highlight Highlight 👍🏻👏🏻
  • Wiederkehr 01.01.2019 23:50
    Highlight Highlight Jetzt wird Recht und Ordnung das Chaos ersetzen
    • überflüssig 02.01.2019 09:48
      Highlight Highlight das meinst du ironisch?
      !!!
    • Fabio74 02.01.2019 10:45
      Highlight Highlight Du meinst 1933er Recht?
  • Andydandy 01.01.2019 23:38
    Highlight Highlight Das passiert, wenn man sich zwischen einem aufgedeckten Korrupten und einem Unaufgedeckten entscheiden muss. Man wählt den Unaufgedeckten, der sexistisch und schwulenfeindlich ist... geschweige denn, dass er rechtsextrem ist und im der Klimawandel und der Regenwald egal sind. #byeearth
  • Scaros_2 01.01.2019 23:25
    Highlight Highlight Gut - ein weiteres Land das man nicht berreisen wird.
    • DerHans 01.01.2019 23:47
      Highlight Highlight Super somit leisten sie ein wichtigen Beitrag für die Umwelt und benutzen kein Flugzeug.
    • Froggr 02.01.2019 01:50
      Highlight Highlight Perfekt mehr Platz für die, die auch mit anderen politisxhek Meinungen leben und erwachsen damit umgehen können. Danke!
    • Mia_san_mia 02.01.2019 06:10
      Highlight Highlight Wieso? Jetzt wird es dort sicherer weil ja jeder eine Waffe haben wird 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Kules 01.01.2019 23:24
    Highlight Highlight Das wird ein Spass!

    (Dieser Kommentar könnte Spuren von Ironie enthalten)
    • Jokaero 02.01.2019 04:55
      Highlight Highlight Sich gegen Korruption stark machen wollen, aber sich gleichzeitig von Agrar- und Waffenlobby sponsern lassen? Hypokrit.
  • Pafeld 01.01.2019 23:22
    Highlight Highlight "Drain the swamp" war auch Donald Trumps Motto, bevor er selbst zum Sumpf wurde. Mal sehen, wie sich die Brasilianer in zwei Jahren fühlen werden, wenn sie auf die genau gleichen, leeren Phrasen wie die US-Amerikaner reingefallen sind. Und ob die Brasilianer auch so lange brauchen, bis sie so langsam erkennen, was sie sich da für einen falschen, verlogenen, korrupten, machtgeilen Schwätzer eingefangen haben.

    Aber hey. Auch bei uns trauern einige ja noch immer dem (scheinbar) starken Mann aus Herrliberg hinterher. Ein paar begreifen es wohl nie.
  • DemonCore 01.01.2019 23:14
    Highlight Highlight Tschüss Regenwald!
  • Wiederkehr 01.01.2019 21:45
    Highlight Highlight Die Kriminellen sind schon bewaffnet. Wenn jetzt die Normalen Waffen bekommen wird Brasilien sehr sicher.

Spanien fordert erneut die Auslieferung der baskischen Aktivistin Nekane Txapartegi

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