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Gefährliche Globuli? US-Behörde prüft Todesfälle durch Homöopathie

Die Mittel sollen Babys die Schmerzen beim Zahnen nehmen. Nun warnt die US-Arzneimittelbehörde vor den homöopathischen Arzneien. Zehn Kleinkinder könnten durch die Einnahme der Globuli gestorben sein.

Julia Merlot



Homeopathic globules next to a package with classic mainstream capsules, pictured on May 14, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Homoeopathische Globuli neben eine Packung mit klassischen schulmedizinischen Kapseln, aufgenommen am 14. Mai 2009 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

In den Fokus der US-Behörden geraten: Homöopathische Mittel. Bild: KEYSTONE

Ein Artikel von

Spiegel Online

Homöopathische Arzneimittel enthalten keinen Wirkstoff, der eine Krankheit heilen könnte. Den meisten Nutzern ist das egal, denn der Placebo-Effekt allein kann Leiden lindern. Er entsteht durch Zuwendung und eine positive Erwartungshaltung. Die Mittel auszuprobieren kann also nicht schaden, denken viele. Zumal Globuli und Co. als nebenwirkungsarm gelten.

Aktuelle Untersuchungen aus den USA zeigen jedoch, dass im Umgang mit den Arzneien durchaus Vorsicht geboten sein kann. Die amerikanische Arzneimittelsicherheits-Behörde FDA hat eine Warnung für bestimmte homöopathische Präparate herausgegeben, die Kleinkindern die Schmerzen beim Zahnen erträglich machen sollen. Sie überprüft derzeit, ob der Tod von zehn kleinen Kindern durch die Tabletten verursacht wurde.

Eine erste Analyse spricht dafür. Die Tabletten werden auf Basis der Schwarzen Tollkirsche hergestellt, auch bekannt als Belladonna. Nach den Grundsätzen der Homöopathie (siehe unten) dürften die Wirkstoffe der Giftpflanze in den Tabletten allerdings nicht nachweisbar sein. Tatsächlich ist mitunter aber doch Wirkstoff enthalten, wie die FDA nach der Untersuchung mehrerer Tabletten berichtet. Offenbar wurden die Produkte nicht stark genug verdünnt.

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  • 3%Ich würde ja vielleicht, aber ich weiss nicht, was das ist...

«Die Reaktion von Kindern unter zwei Jahren auf die Inhaltsstoffe der Schwarzen Tollkirsche sind unvorhersehbar und stellen ein unnötiges Risiko für Babys und Kleinkinder dar», sagt Janet Woodcock von der FDA. Der Behörde sei zudem kein gesundheitlicher Nutzen der Tabletten bekannt.

400 Berichte von Nebenwirkungen

Anlass für die Analyse ist der Fall eines Kleinkindes, das 2016 nach der Einnahme der homöopathischen Tabletten mit epileptischen Anfällen ins Krankenhaus kam. Das Kind überlebte, doch der Vater meldete den Fall der FDA, die die Sicherheit homöopathischer Arzneien erst bei einem konkreten Verdacht überprüft. Die Behörde entdeckte daraufhin 400 weitere Berichte von Nebenwirkungen, die nach der Einnahme der Präparate aufgetreten waren – und die zehn Todesfälle.

Unter den häufigsten Beschwerden der erkrankten Kinder waren Krämpfe, Zittern, Fieber, Kurzatmigkeit und Lethargie. Tollkirschen enthalten den Wirkstoff Atropin, der diese Symptome auslöst. Er schwächt im Körper den Einfluss des sogenannten Parasympathikus. In der Folge können auch Sehstörungen, Herzrasen und Fieber auftreten. Höhere Dosen führen zum Koma und schliesslich zum Atemstillstand.

In einer internationalen Studie aus dem Jahr 2016 kamen Forscher zu dem Schluss, dass Nebenwirkungen durch Homöopathie ähnlich häufig sind wie in der evidenzbasierten Medizin.

USA, Australien und Russland sehen Homöopathie kritisch

Auch deshalb gibt es international vermehrt Kritik an dem Heilkonzept. Einige Staaten stellen sich inzwischen offiziell gegen die Homöopathie:

Mitarbeit: Nina Weber, Irene Berres

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57
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gummibär 25.02.2017 01:12
    Highlight Highlight Jemand hat vor einiger Zeit den Verdünnungs-und Wirkungsgrad der Globuli folgendermassen beschrieben :
    Bei Chur den Autoschlüssel in den Rhein werfen und dann in Basel versuchen das Auto mit einem Glas Rheinwasser zu starten.
    Einzig der kleine Fisch, der den Schlüssel in Landquart schluckt, der stirbt.
  • Maya Eldorado 23.02.2017 22:14
    Highlight Highlight Teil 3
    Bei den C-Potenzen nimmt man einen Teil Wirkstoff und 99 Teile Trägersubstanz. Da ist also die kleinste Verdünnung schon nur noch 1%

    Ab wann es wirklich keinen Wirkstoff mehr hat, wurde errechnet. Die Zahlen dazu habe ich nicht im Kopf.
    • Jan Piller 11.03.2017 10:49
      Highlight Highlight Wenn ich mich nicht irre kann man etwa ab einer C30 Potenz keinen Wirkstoff im Mittel mehr nachweisen.
  • Maya Eldorado 23.02.2017 22:12
    Highlight Highlight Verdünnung:
    Es gibt D-Potenzen, C-Potenzen und K-Potenzen.

    D-Potenzen sind Dezimalpotenzen. Bei D1 nimmt man einen Teil Wirkstoff und neun Teile Wasser/Alkohol und schüttelt das ganze.
    Bei D2 nimmt man ein Teil D1 und neun Teile der Trägersubstanz (Wasser/Alkohol) und schüttelt das ganze wieder. So geht es weiter mit D3, D4, usw.
    Gleich geht es mit den C- uns K-Potenzen.

    Bei D1-Potenz hat es sehr wohl noch vom Wirkstoff drinn, nämlich 10%, bei der D2 ist es noch1% - je grösser die Verdünnung je mehr nimmt es ab.

  • Maya Eldorado 23.02.2017 22:03
    Highlight Highlight Also etwas genauer sollte man schon wissen, wie das mit der Verdünnung=Potenzierung ist, sonst disqualifizieren sich die Hömopathiegegner selber.

    Bei jedem Schritt der Potenzierung wird bei Flüssigkeiten geschüttelt, bei festen Stoffen gerieben. Das ist genau vorgeschrieben, wie das zu geschehen hat.
    Beim Schütteln/Reiben geht die Information des Wirkstoffes auf die Trägersubstanz über. Also, auch wenn nichts mehr vom Wirkstoff vorhanden ist, ist die Essenz/die Information davon sehr wohl noch da.

    Ueber die Potentierung schreibe ich in einem zweiten Beitrag.
    • Rabbi Jussuf 24.02.2017 01:20
      Highlight Highlight Find ich irgendwie lustig, diese Schüttlerei. Den guten Leutchen ist das zwar genau vorgeschrieben (von wem eigentlich??), aber erklären können sie es nicht, sowenig, wie die "Information" beschaffen sein soll, die da übermittelt werden soll.
      Kein Wunder können sie nie eine Wirkung nachweisen...
    • Homes8 24.02.2017 16:04
      Highlight Highlight Lustig ist auch, dass die Wissenschaft einerseits behauptet, es sei alles nur Placebo, anderseits das Zeugs als giftig darstellt, obwohl kein Wirkstoff, nur Zucker, oder Alkohol nachgewiesen werden kann.
    • Rabbi Jussuf 24.02.2017 20:02
      Highlight Highlight Ach Homes, werde endlich deinem Namen gerecht, oder ändere ihn.
      "Die Wissenschaft" behauptet nirgends, was du dir so ausdenkst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 23.02.2017 15:39
    Highlight Highlight Wenn Kügelchen, in denen kein Wirkstoff drin sein sollte, Kinder töten können, weil eben doch Wirkstoff drin ist, dann ist die Diskussion, ob nun Homöopathie hilft oder nicht hilft, völlig unerheblich.

    Der Hersteller hat ein Produkt verkauft, das nicht so hergestellt wurde, wie er es deklariert hat, somit haftet er für die entstehenden Schäden.

    Wenn die homöopathischen Mittel gemäss Deklaration hergestellt werden, was bei uns meiner Kenntnis nach der Fall ist, sehe ich keinen Grund, warum nicht jeder selber entscheiden sollte, ob er das ausprobieren will oder nicht.
    • Maracuja 23.02.2017 16:19
      Highlight Highlight Kleine Kinder dürften kaum in der Lage sein, selbst zu entscheiden, ob sie das ausprobieren wollen oder nicht. Zudem wirft der vorliegende Fall Fragen auf, ob bei homöopathischen Mittelchen nicht nur die üblichen Zulassungsprüfungen für Heilmittel ausser Kraft gesetzt wurden*, sondern wie es um die Kontrollen steht, wenn gefährliche Ausgangsstoffe verwendet werden.
      * Sofern ich mich richtig erinnere, müsste bis Ende 2017 der Beweis der Wirksamkeit erbracht werden, ansonsten sollte die Homöopathie aus der Grundversicherung gestrichen werden.
    • Randy Orton 23.02.2017 18:25
      Highlight Highlight Dann soll solcher Mumpitz aber auch von jedem selbst bezahlt werden und nicht über die Grundversicherung gedeckt sein.
    • lilie 23.02.2017 20:16
      Highlight Highlight @Maracuja: Kleine Kinder können auch nicht entscheiden, ob sie synthetische Mittel schlucken wollen, das entscheiden immer die Eltern. Also auch in diesem Fall.

      @Randy: Mir eigentlich egal, solange mir niemand vorschreibt, was ich zu schlucken habe.
  • AlteSchachtel 23.02.2017 15:20
    Highlight Highlight Das ist ja völlig wirr.
    Wenn diese "Globuli" so starke Wirkstoffe drin haben, handelt es sich nicht um Homöopathie.
    Homöopathie ist ja bekanntlich so stark verdünnt (potenziert), dass pflanzliche Wirkstoffe kaum oder nicht nachweisbar sind.
    Mir hat jedoch einmal ein sehr erfahrener Apotheker gesagt, Homöopathie sollte trotz ihrer scheinbaren Harmlosigkeit, wie alle Medikamente nur durch Fachleute abgegeben werden. So sehe ich das auch und zwar aufgrund der Wirkungsweise und Dosierung.

    Aber nach dieser US-Studie wird es für die Pharma wieder deutlich lukrativer werden.
    • Maracuja 23.02.2017 16:10
      Highlight Highlight 1. werden in der Homöopathie auch Urtinkturen und Niedrigpotenzen verwendet, dazu schreibt Wiki: Niedrigpotenzen von Giften wie Quecksilber (Mercurius solubilis), Tollkirsche (Belladonna) usw. sind toxisch.
      2. haben hochpotenzierte homöopathische Mittel kaum noch Spuren vom Ausgangsstoff drin, diese Globuli sind reine Placebos und können wie diverse Selbstversuche von Skeptikern ergeben haben ohne Schaden löffelweise eingeworfen werden.
      3. Geht es im Artikel vor allem um tragische Todesfälle durch ungenügend verdünnten gefährlichef Ausgangsstoff und nicht um Studien zugunsten der Pharmaind.
  • nib 23.02.2017 15:10
    Highlight Highlight Für alle kritischen Geister. Hier wird auf Amüsante Art mit der Homöopathie (und Schlmedizin) abgerechnet :
    http://amzn.eu/7RMIwVB
  • moimoimoi 23.02.2017 14:00
    Highlight Highlight Für einmal sind mir die Russen ausserordentlich sympatisch...
  • Platon 23.02.2017 13:49
    Highlight Highlight Die Globulihersteller sollten schon alleine dafür bestraft werden, die Leute für ein paar magische Zuckerkügelchen bezahlen zu lassen!
    • Gigle 23.02.2017 14:24
      Highlight Highlight Niemand wird gezwungen Globuli zu kaufen. Wenn man sein Geld dafür ausgeben will, sollen diese Menschen doch.
  • Walter Sahli 23.02.2017 12:24
    Highlight Highlight Nur Idioten glauben an Homöopathie. Weil da ist ja gar kein Wirkstoff drin. Und der nicht vorhandene Wirkstoff kann Kleinkinder töten imfall! Weil's davon zuviel drin hat! Also ist Homöopathie auch noch gefährlich.
    Und Nebenwirkungen hat das Zeugs, das nicht drin ist, auch. Und damit uns das nicht soviel Angst macht, nehmen wir jetzt alle ein Temesta und spicken ein Prozac hinterher damit wir wieder glücklich sind. Verdammte Hippiekacke!
    • Babalu 23.02.2017 13:09
      Highlight Highlight undifferenziert und den Text nicht richtig gelesen
    • Walter Sahli 23.02.2017 13:56
      Highlight Highlight Aber wohltuend ;-)
  • Nickname * 23.02.2017 12:03
    Highlight Highlight Die Antwort "Nein! Für mich ist das Hokusbokus." ist nicht korrekt. Die Mehrheit meint wohl "Nein! Das ist Hokusbokus.".Denn: Seit mehr als hundert Jahren versucht man die Wirkung von Homöopathie zu belegen und noch nie wurde das geschafft...
    • John Smith (2) 23.02.2017 13:49
      Highlight Highlight Ich hoffe doch sehr, dass es für die Mehrheit nicht Hokusbokus sondern Hokuspokus ist.
  • Thinktank 23.02.2017 11:52
    Highlight Highlight Globuli nehmen Patienten, wenn ihnen die Schulmedizin nicht mehr hilft. Zudem kosten die Medikamente praktisch nichts. Wieso stört man sich daran.
    Wenn man alles beweisen können muss, dann könnte man alle psychisch Kranken als Lügner bezeichnen, denn nichts davon ist nachweisbar. Geschweige denn die hunderten von Behandlungsmethoden, die kommen und gehen.
    • Xeno 23.02.2017 12:29
      Highlight Highlight Unsinn, etliche psychischen Krankheiten sind nicht nur bestens erforscht, sondern auch heilbar, etwa Depressionen.
    • strieler 23.02.2017 12:35
      Highlight Highlight Weil die Erklärung, warum Globuli wirken, auch Schulmedizinisch gegeben sind, nennt sich Placebo. UND weil man immer wieder solche News hören muss (hier haben es die Homoöpathen nicht mal geschafft, ihre Globuli richtig herzustellen); oder man hört von Kindern die sterben müssen, weil Eltern irgendeinem Wunderheiler aufsitzen, der die Schulmedizin vertäufelt und seine homöopathischen Mittelchen absetzen will.
    • moontraveller 23.02.2017 12:37
      Highlight Highlight Was daran stört? Scharlatane welche mit Globulis Krebs helien wollen und panschende Hersteller mit mangelnder Qualitätssicherung. Und am Ende geht es bei den Homöopathen lustigerweise um genau dasselbe, das die Verfechter der "Schulmedizin" vorwerfen: Profit!
      Oder ist die Homöopathie etwa kostenlos und gemeinnützig?

      Tip: Werden sie ihrem Usernamen gerecht und lesen sie den Artikel... Copypaste der immer gleichen Parolen bringt keinen weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 23.02.2017 11:48
    Highlight Highlight Da motzt man immer, dass in homöopathischen Produkten nichts drin sei, und jetzt wo mal was drin war, ist es auch wieder nicht recht.
  • Anselm11 23.02.2017 11:38
    Highlight Highlight Wow. Das wäre ja der ultimative Beweis für die Wirksamkeit der H. !? Diese Meldung ist Boulevsrd, nicht mehr, liebe Watsons
    • Babalu 23.02.2017 13:16
      Highlight Highlight warum?
  • HunterCH 23.02.2017 11:30
    Highlight Highlight Homöopathie ist meiner Meinung nach das selbe wie Placebos. Wer sich mit Medizin und chemischen sowie biologischen Vorgängen auskennt, wird erkenne, dass nicht eine bessere Wirkung erzielt werden kann, je weniger einer Substanz vorhanden ist. Dies ist aber der Grundgedanke der Homöopathie. ;-) Gewisse Potenzen enthalten nicht mal mehr einen Tropfen Wirkstoff je Liter.
    • saukaibli 23.02.2017 11:43
      Highlight Highlight Genau darum geht es ja bei der Homöopathie, dass kein Wirkstoff mehr nachgewiesen werden kann. Dafür sollte man froh sein, wenn man weiss woraus das Zeug gemacht wird. Da wird Material von irgendwelchen Geschwüren entnommen, Exkremente, Fell oder Blut von Tieren, radioaktive Metalle, Gifte usw. Das ist teilweise schon ziemlich eklig und kaum nachzuvollziehen. Ein schöner Artikel darüber ist z.B. der hier: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/06/16/medikamente-aus-hundekot/
    • EvilBetty 23.02.2017 12:10
      Highlight Highlight Gewisse Verdünnungen enthalten nicht mal einen Tropfen pro 1000 Pazifischen Ozeanen, und das ist keine Übertreibung.
    • Randy Orton 23.02.2017 12:18
      Highlight Highlight 1 Tropfen pro Liter? Es ist sogar noch extremer verdünnt, so dass kein einziges Molekül des "Wirkstoffs" (bzw die Homöpathie bedient sich ja oft auch Giften etc.) mehr nachweisbar ist. Dass wäre dann eher ein Tropfen Wirkstoff je Mittelmeer oder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rueetschli 23.02.2017 11:28
    Highlight Highlight Und wir Schweizer haben diese Pseudowissenschaft in der obligatorischen Krankenkasse. Raus damit.
    • raisma 23.02.2017 11:44
      Highlight Highlight In Bezug auf wipix' Kommentar: Wo eine Nebenwirkung da eine Wirkung!
      Mal ein bisschen über den Tellerrand schauen würde Ihnen @Rueetschli auch gut tun!
      JA zu noch mehr Alternativ-Medizin in der obl. KK! Momentan herrsch hier ein richtiger Feldzug dagegen, @Watson: irgendwie gefährlich einseitig, zuerst das Impfen, jetzt dieser Artikel, dann noch Hugo Stamm's Feldzug gegen die Alternativ Medizin. Wann kommt auch die Gegenseite zum Zug?
    • Rabbi Jussuf 23.02.2017 12:39
      Highlight Highlight Die Gegenseite käme dann zum Zug, wenn sie endlich Studien über die Wirksamkeit vorlegen könnte.
      Das wird aber offensichtlich nie der Fall sein...
    • raisma 24.02.2017 06:53
      Highlight Highlight Ja, ich habe alle Artikel gelesen, und ja, ich habe eine bereits geformte eigene Meinung zu diesem Thema. Man kann es fast festgefahren nennen.
      Ich verstehe die Grundlage des Textes, der Oberflächlich darauf hinweist, das Fehlproduktionen gefährlich sind. Damit untermauern Sie jedoch, dass Globuli entgegen dem, was Sie uns eintrichtern, eine Wirkung aufweisen. Können Sie mir in diesem Fall diese Paradoxon erläutern, wenn Sie @wir sind alle Menschen scheinbar auch versteckt hinter einem Bildschirm fähig sind zu beurteilen wie hoch mein Textverständnis ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wipix 23.02.2017 11:25
    Highlight Highlight Also Doch! Homöopathie zeigt doch (Neben)Wirkung!🙃
    • raisma 23.02.2017 11:38
      Highlight Highlight Ob Sie diesen Versprecher nicht noch bereuen werden. Denn wie @wipix sagt: Wo eine Nebenwirkung da auch eine Wirkung!
      Suck it "das ist doch nur Pseudomedizin"!
    • Maracuja 23.02.2017 12:54
      Highlight Highlight @Raisma: Wo eine Nebenwirkung da auch eine Wirkung!

      1. Bei der "Nebenwirkung" kann es sich um einen reinen Noceboeffekt handeln, deshalb ist ihre Schlussfolgerung nicht korrekt.
      2. steht im Artikel deutlich, dass das Atropin nicht ausreichend verdünnt wurde. Bei "korrekter" Verdünnung hätte das Mittel ausser Placebo- und allfälligem Noceboeffekt überhaupt keine Wirkung gehabt. Offensichtlich bestehen für Homöopathika weder ausreichende Zulassungs- noch Qualitäts-/Produktionskontrollen.
    • raisma 24.02.2017 07:03
      Highlight Highlight @Maracuja Gerne schenke ich Ihnen eine Fachliteratur über Pflanzenheilkunde basierend auf dem Wissen von alter Klosterheilkunde. Dort finden Sie alle in den gängigen Globuli enthaltenen Pflanzen, ihre Art, ihr Wirkung, Gefahren und mögliche Wirkungen. Belladonna wird auch da als starke und wenn falsch verarbeitet als gefährlich gelistet. Dies wir hier passiert sein. Im Generellen jedoch ist Globuli bur die heutige Form von ekligem Pflanzensud trinken aus dem 16. Jahrhundert. Sie wollen jetzt etwa nicht behaupten, Pflanzen hätten keine Wirkung? Dann wenden sie sich an einen Biologen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Datu 23.02.2017 11:25
    Highlight Highlight OMG, es sind Globulis, die am Himmel aufplatzen und Chemtrails hinterlassen. Ich habe es schon immer gewusst...Die Echsenmenschen brauchen Globulis um uns gefügig zu machen!!!
    • HunterCH 23.02.2017 12:06
      Highlight Highlight Made my day! :-)

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