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In this photo taken Monday, May 14, 2018, members of a Red Cross team don protective clothing before heading out to look for suspected victims of Ebola, in Mbandaka, Congo. Congo's Ebola outbreak has spread to Mbandaka, a crossroads city of more than 1 million people, in a troubling turn that marks one of the few times the vast, impoverished country has encountered the lethal virus in an urban area. (Karsten Voigt/International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies via AP)

Die Regierung des Kongos reagiert auf den jüngsten Ebola-Ausbruch und beginnt mit einer Impf-Kampagne. Bild: AP/IFRC

26 Ebola-Tote im Kongo: Regierung reagiert mit experimenteller Impfung



In der kongolesischen Stadt Mbandaka sind in einem jüngsten Ebola-Ausbruch bereits 26 Menschen an der Krankheit gestorben. Nun reagiert die Regierung und beginnt mit einer experimentellen Impf-Kampagne. 

Zuerst soll das Gesundheitspersonal geimpft werden, danach die näheren Kontakte der Erkrankten und in einem letzten Schritt noch das Umfeld der Kontakte der Betroffenen. So soll die Krankheit effizient eingedämmt werden.

«Die Impf-Kampagne beginnt am Montag», sagt Oly Ilunga zur AP. Die schlimmste Befürchtung ist, dass die Krankheit sich in die nahegelegene Millionen-Hauptstadt Kinshasa ausbreitet. Dies war in der Vergangenheit bereits zwei Mal der Fall, bevor die jeweiligen Ausbrüche eingedämmt werden konnten. 

Die Regierung einigte sich darauf, 4 Millionen US-Dollar für die Ebola-Krise aufzuwenden. Das Risiko, dass sich das Ebola-Virus im ganzen Kongo ausbreiten könnte, ist laut der Weltgesundheitsorganisation WHO «sehr hoch». Trotzdem verzichtete die WHO darauf, den jüngsten Ebola-Ausbruch im Kongo als globale Gefahr einzustufen.

Der internationale Handel sowie Reisen werden in absehbarer Zeit nicht eingeschränkt. (leo)

«WHO» warnt vor einem Cholera-Ausbruch in Flüchtlingslager

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Video: srf

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Ebola-Epidemie im Kongo ist der zweitschwerste Ausbruch der Geschichte

Die aktuelle Ebola-Epidemie im Ost-Kongo ist inzwischen die zweitschwerste in der Geschichte. «Das ist ein Meilenstein, den niemand erreichen wollte», erklärte ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag.

WHO-Notfallchef Peter Salama betont aber, dass die Lage im Kongo bei Weitem nicht mit der Tragödie 2014/15 in Westafrika zu vergleichen sei. Damals kamen mehr als 11'000 Menschen ums Leben, bei dem jüngsten Ausbruch im Kongo waren es bis Freitag 245. Mindestens 426 Menschen …

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