International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06843030 Migrant families are processed at the Central Bus Station before being taken to Catholic Charities before being removed in McAllen, Texas, USA, 26 June 2018. Immigration along the Rio Grande in Texas has become a political issue, due to the controversy surrounding the US Justice Department's suspended 'Zero Tolerance' policy of criminally prosecuting all migrants entering the country illegally and the now-reversed policy of separating migrant children from their parents.  EPA/LARRY W. SMITH

Mit der Spende von Bonus-Meilen können zuvor getrennte Familien wieder vereint werden. Bild: EPA/EPA

Wenn Bonus-Flugmeilen Migranten-Familien zusammenbringen

15.08.18, 09:18


Die rigide Migrationspolitik von US-Präsident Donald Trump sorgte Anfang Sommer dafür, dass viele Familien an der Grenze zu Mexiko auseinandergerissen wurden. Obwohl dank einem Gerichtsbeschluss vom 26. Juli viele Familien wieder zusammengeführt wurden, bleiben bis heute Hunderte von Kindern von ihren Eltern getrennt. 

A woman holds a sign that reads  in Spanish

Die Proteste gegen Trumps rigide Einwanderungspolitik waren gross und zahlreich. Bild: AP/AP

Diese Trennung ist ein Dorn im Auge der Organisation «Miles4Migrants». Sie setzt sich dafür ein, dass Vielflieger ihre Bonus-Meilen an die Migranten verschenken, damit diese zu ihren Familien zurückkehren können. 

Einiges an Aufschwung erhielt «Miles4Migrants» durch einen Tweet der US-Amerikanischen Professorin Beth Wilsky. Mit rasender Geschwindigkeit verbreitete sich ihr Tweet, in dem sie von ihrem Mann erzählt, der als Vielflieger soeben seine Bonus-Meilen spendete, die dafür sorgten, dass ein 3-Jähriger mit seinem Vater vereint wurde. 

«Mein Mann reist viel. Nachteil: Er ist häufig weg. Vorteil: viele Flugmeilen. Wir spendeten gerade welche um einen 3-Jährigen und seinen Vater, die an der Grenze getrennt wurden, von Michigan (dort wurde der Sohn hingebracht) zu ihrer Familie zu fliegen.»  

Weil sich so viele User bei Wilsky nach mehr Informationen erkundigten, verwies die Professorin auf die Organisation «Miles4Migrants». Diese verzeichnete darauf innerhalb weniger Tage eine Spende von rund 7,3 Millionen Meilen. Laut der Organisation braucht es für einen Inlandflug ungefähr 20'000 Bonus-Meilen. Damit wären zurzeit rund 365 Flüge bezahlt. (ohe)

Tausende Menschen stranden zwischen Algerien und dem Niger

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben kürzlich dieses BMW-Plakat gesehen – und hatten da ein paar Fragen

Das essen wir alles in einem Jahr

Mehr als nur Sex zwischen Bäumen: Wie dieser Wald im Aargau zum «Schwulewäldli» wurde

Sex, Lügen und Politik: Der Fall Kavanaugh erinnert an die Hetze gegen Anita Hill

Trump Jr. postet dieses Fake-Bild – und wird vom Moderator komplett demontiert

Instagram vs. Realität – wie es hinter den perfekten Fotos wirklich aussieht

Genital-Check bei jungen Flüchtlingen: Jetzt intervenieren Fachleute und Politik

iOS 12 ist hier – das sind 13 nützliche Tipps für iPhone-User

«NACHBARN AUFGEPASST» – Wie eine Touristin in Deutschland zur Einbrecherin erklärt wurde

Diese 19 Comics zeigen, wie sich Depressionen und Angst anfühlen

Autistin flüchtet aus Angst vor SBB-Ticket-Kontrolle – und wird hammerhart bestraft

Das passiert, wenn Manchester-Fans beim FC Basel nach Champions-League-Tickets fragen 😂

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Wäre Trump eine Aktie, müsste man sie jetzt verkaufen

Woodward-Buch und Blaue Welle: Der US-Präsident steht arg im Gegenwind.

Anleger werden in zwei Kategorien unterteilt: Value- und Momentum-Investoren. Die Value-Investoren richten ihre Kaufentscheide nach dem Wert einer Aktie. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist Warren Buffett. Die Momentum-Investoren hingegen schauen darauf, welche Aktien am meisten gefragt sind, und springen auf einen fahrenden Zug auf.

Wäre Trump eine Aktie, müssten beide Investoren-Typen verkaufen. Und das sind die Gründe:

Dass Donald Trump ein charakterloser Narzist ist und niemals …

Artikel lesen