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FILE -In this July 9, 2014 file photo, Alix Tichelman, left, of Folsom, Calif., confers with public defender Diane August during her arraignment in Santa Cruz Superior Court in Santa Cruz, Calif. Tichelman, a prostitute charged with killing a Google executive with an overdose of heroin aboard his yacht, pleaded guilty Tuesday, May 19, 2015, to involuntary manslaughter and administering drugs. A Santa Cruz County Superior Court judge sentenced Tichelman to six years in prison. (AP Photo/Santa Cruz Sentinel, Shmuel Thaler, File)

Alix T. legte überraschend ein Geständnis ab. Bild: AP/Santa Cruz Sentinel

Tod eines Google-Managers: Luxus-Callgirl muss sechs Jahre in Haft

Mit einer Überdosis Heroin tötete eine Edel-Prostituierte einen Google-Manager. Jetzt legte die Frau ein Geständnis ab – und wurde wegen fahrlässiger Tötung verurteilt.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Eine Luxus-Callgirl ist im US-Bundesstaat Kalifornien zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Santa Cruz sprach die 28-jährige Alix T. der fahrlässigen Tötung schuldig. Sie hatte eingeräumt, im November 2013 den Tod eines Google-Managers mit einer Überdosis Heroin verursacht zu haben.

Die Frau war im Juli 2014 verhaftet worden. Den Ermittlungen zufolge traf sich das Paar am Abend des tödlichen Vorfalls auf der Jacht des Managers, um Sex zu haben und Heroin zu konsumieren. Ein Überwachungsvideo zeigt, wie der fünffache Familienvater sich die Giftspritze injizieren lässt und dann bewusstlos zusammenbricht.

«Es war offensichtlich, dass sie ihn nicht töten wollte»

Die Beschuldigte packte daraufhin ihre Sachen und ging, ohne Hilfe zu holen. Zuvor hatte sie vergeblich versucht, den bewusstlosen Freier wiederzubeleben. Beide hatten sich zuvor mehrfach getroffen.

«Es gab eine offenkundige Reaktion, die zeigt, dass sie ihn nicht töten wollte», sagte der Staatsanwalt. Der Anwalt der Frau erklärte: «Es war eine unbeabsichtigte Überdosis», das Treffen sei im Einvernehmen erfolgt.

Das Geständnis kam überraschend. Alix T. hatte zunächst ihre Schuld bestritten. Ihr Anwalt erklärte nun, seine Mandantin sei erleichtert über das Ende des Verfahrens. Sie gehe davon aus, nach etwa drei Jahren aus dem Gefängnis entlassen zu werden. Das Jahr, das sie bereits hinter Gittern verbrachte, wird auf die Strafe angerechnet.

(sms/AP)

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