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Weitere Umfrage vor Neuwahlen: Tsipras muss zittern – stehen die Konservativen vor einem Comeback?

Alexis Tsipras wollte sich mit den Neuwahlen am 20. September eine klare Mehrheit im griechischen Parlament sichern. Doch einer neuen Umfrage zufolge holt die konservative Opposition auf, Syrizas Vorsprung ist fast dahin.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Syriza-Partei von Alexis Tsipras liegt einer aktuellen Umfrage zufolge nur noch knapp vor der konservativen Nea Dimokratia. 29 Prozent der Griechen sprachen sich für die linke Partei aus, die Konservativen kamen auf 27,8 Prozent. Die Befragung wurde vom Institut Metron Analysis für die Zeitung Parapolitika durchgeführt.

Der griechische Ministerpräsident Tsipras war vergangene Woche zurückgetreten. Er will durch vorgezogene Neuwahlen eine sichere Mehrheit im Parlament zurückerlangen. Die hatte er verloren, seitdem ihm der linke Flügel seiner Partei die Gefolgschaft verweigert.

Syriza-Abtrünnige treten mit neuer Partei an

Einige ehemalige Syriza-Politiker hatten nach der Neuwahlankündigung die neue Partei Laiki Enotita (Volkseinheit) gegründet. Diese kam in der Umfrage auf 4,1 Prozent. Syrizas bisheriger Koalitionspartner, die rechtspopulistische Anel, würde der Umfrage zufolge an der Drei-Prozent-Hürde scheitern.

Meinungsforscher raten allerdings zur Vorsicht: Die Umfragewerte in Griechenland variieren derzeit stark. Laut einer anderen Umfrage, durchgeführt vom Institut Prorata für die Zeitung «Efimerida ton Syntakton» , kommt Syriza auf 23 Prozent und Nea Dimokratia auf 19,5 Prozent. Dieser Umfrage zufolge ist über ein Viertel der Befragten unentschlossen.

Seit der Neuwahlankündigung führt eine Übergangsregierung die Geschäfte. Die Parteien waren an einer Regierungsbildung gescheitert. Die Präsidentin des Obersten Gerichts, Vassiliki Thanou, wurde daraufhin mit der Leitung einer Übergangsregierung betraut, um die Neuwahlen am 20. September vorzubereiten. (kry/Reuters/AFP)

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Writer Formerly Known as Peter 28.08.2015 20:13
    Highlight Highlight Kann man die Griechen bei Watson irgendwie komplett ausblenden? Denn erstens, ist es mit 20 Mio "Nasen" eine kleine Volkswirtschaft. Nicht interessant. Zweitens, hätten Sie es im Juli komplett selber im Griff gehabt die Situation zu ändern. Drittens, hätte es auch die EU im Griff gehabt, etwas zu ändern. Nix davon ist eingetroffen. Nada und nix. Fazit: Guckt selbst. Interessiert nicht die Bohne. Die Schweiz gab euch kein Geld, wählt wenn ihr möchtet. Passt das für euch? - Supi!
    • pun 28.08.2015 20:42
      Highlight Highlight Wie wärs mit nicht auf Artikel zu Griechenland klicken und lieber die Badewanne zuhause mit wohliger Ignoranz füllen und darin entspannen?

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