International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04471059 Macedonian president Gjorge Ivanov during the meeting with Serbian President Tomislav Nikolic (not pictured) in Belgrade, Serbia, 31 October 2014. Ivanov is on an official visit to Serbia with an agenda to tighten the relations between two countries.  EPA/ANDREJ CUKIC

Mazedoniens nationalistischer Präsident Gjorge Ivanov brach aus Protest ein Treffen mit dem Ministerpräsidenten ab. Bild: EPA/EPA

Namensstreit zwischen Griechenland und Mazedonien gelöst – und alle sind unzufrieden

13.06.18, 17:53


Der Kompromiss zur Beilegung des Namensstreits zwischen Mazedonien und Griechenland hat in beiden Ländern Kritik hervorgerufen. Mazedoniens nationalistischer Präsident Gjorge Ivanov brach aus Protest ein Treffen mit dem Ministerpräsidenten und dem Aussenminister seines Landes nach drei Minuten ab und stürmte aus dem Raum.

Ivanov habe nicht über den künftigen Staatsnamen Nord-Mazedonien sprechen wollen, erklärte die Regierung am Mittwoch in Skopje. Die Oppositionspartei VMRO-DPMNE, der der Präsient nahe steht, kritisierte den Kompromiss der Regierung im Streit um den Staatsnamen als «absolute Niederlage für die mazedonische Diplomatie in jeder Hinsicht».

Auch Bürger beider Länder protestierten infolge der Vereinbarung auf den Strassen. «Wir sind zu weit gegangen, wir haben zu viel zugelassen», sagte eine 46-jährige Demonstrantin in Skopje.

In Griechenland werden in den kommenden Tagen weitere Demonstrationen erwartet. Der griechische Oppositionschef Kyriakos Mitsotakis sprach von einer «schlechten Einigung» und nannte es «inakzeptabel», Mazedoniens Sprache und Nationalität anzuerkennen.

Aus Athener Sicht ist der Name Mazedonien Teil des griechischen Nationalerbes. Griechenland befürchtete, der Nachbar könnte mit der Landesbezeichnung Mazedonien Ansprüche auf die gleichnamige nordgriechische Provinz erheben. Deswegen soll das Land künftig Nord-Mazedonien heissen.

Die EU und die Nato hatten die Einigung vom Dienstag begrüsst – diese könnte die griechische Blockade eines mazedonischen EU- und Nato-Beitritts beenden. Die Parlamente Mazedoniens und Griechenlands müssen dem Kompromiss noch zustimmen, in Mazedonien soll es zudem ein Referendum geben. (dwi/sda/afp)

1.Die Grenzen auf dieser Europakarte sind aktuell, nicht aber das rot gefärbte Gebiet. Welche Jahreszahl passt zu diesem Deutschland?
Karte Deutsches Kaiserreich
1246
1452
1648
1871
1937
2.Weiter geht's nach Frankreich, das hier dunkelblau gefärbt ist. Vasallenstaaten und Verbündete sind in Blautönen gehalten, feindliche Staaten in Rot. Wann war unser westlicher Nachbar so gross?
Karten: Historisches Länderquiz
756
1157
1515
1789
1812
3.Wir bleiben vorerst bei unseren Nachbarn. Das ist Italien – aber wann?
Italien 1865
1774
1823
1865
1912
1946
4.Das hier ist Mexiko. Die Frage ist: Wann sah der nordamerikanische Staat so aus?
Kaiserreich Mexiko 1821-1823
1822
1855
1892
1921
1938
5.Wir bleiben in der Region. Die USA waren im Gegensatz zu Mexiko früher kleiner als heute. Welches Jahr zeigt diese Karte?
Karten: Historisches Länderquiz
1776
1789
1812
1848
1865
6.Apropos Spanien: Hier sehen wir die Iberische Halbinsel. In welchem Jahr?
Karten: Historisches Länderquiz
1066
1221
1450
1532
1812
7.Das Römische Reich beherrschte während Jahrhunderten den Mittelmeerraum und angrenzende Gebiete. Wann hatte es die auf dieser Karte gezeigte Ausdehnung?
Das Römische Reich 40 v. Chr.
140 v.Chr.
40 v.Chr.
70 n.Chr.
117 n.Chr.
300 n.Chr.
8.Das Heilige Römische Reich existierte bis 1806. Hier sehen wir es (mit den aktuellen Staatsgrenzen im Hintergrund) zum Zeitpunkt seiner grössten Ausdehnung. Wann?
Karten: Historisches Länderquiz
860
992
1200
1415
1618
9.Hier sehen wir ein anderes Imperium, das Osmanische Reich, jedoch nicht zum Zeitpunkt seiner grössten Ausdehnung. Welches Jahr zählen wir?
Karten: Historisches Länderquiz
1451
1571
1683
1876
1923
10.Einer der Rivalen des Osmanischen Reiches war das Russische Zarenreich. Es entwickelte sich zu einem der grössten Territorialstaaten der Geschichte. Welches Jahr sehen wir hier?
Russisches Reich 1865
1551
1612
1797
1865
1917
11.Enorme territoriale Schwankungen erlebte Polen – zeitweise existierte gar kein polnischer Staat. Welches Jahr passt zu dieser Karte?
Polen 1618
1291
1618
1772
1815
1937
12.Das gelb gefärbte Gebiet in Asien ist China, wie man unschwer erkennt. Aber in welchem Jahr?
Asien 1815
1057
1533
1712
1820
1997
13.Zum Schluss kommen wir nach Hause: Die Schweiz darf hier selbstredend nicht fehlen. Welches Jahr zeigt diese Karte?
Karten: Historisches Länderquiz
1648
1712
1799
1815
1848

Das könnte dich auch interessieren:

Migros und Coop sind im Fitnessfieber – und die kleinen Studios leiden

So will eine deutsche Architektin das Meer von Plastik-Müll befreien

1 Hanfsamen provoziert ein Gerichtsverfahren – eine Amtsschimmel-Komödie in 3 Akten

Wenn ich noch einen alten Kerl mit einer jungen Frau vögeln sehe ...

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lusch 14.06.2018 07:31
    Highlight Habt ihr eigentlich keine anderen Sorgen?

    In den Teppich Etagen von NATO, UNO und EU lobt man diese „Einigung“ als Sieg der Diplomatie!

    Sorry aber ich nenne das Kindergarten erste Stunde! Was der Staatspräsident von ?????? da abzieht erinnert mich an die Bauklötzchen Phase, da war ich drei oder vier!
    1 5 Melden

«Kauft kein Plastik» – Formel 1 Star säubert Bucht auf Mykonos

Auf Instagram zeigt sich Formel 1-Pilot Lewis Hamilton als umweltbewusst. Kanister, Flaschen und Styropor bedecken eine Bucht in seinen Ferien auf Mykonos. Das findet der britische Rennfahrer so ekelhaft, dass er kurzum selbst sauber macht. 

Ein paar Stunden später ist die Bucht geräumt. Mit dem Video wolle er die Folgen von Plastikproduktion zeigen, sagt Hamilton: «Kauft einfach kein Plastik oder Styropor!»

Artikel lesen