International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Das sind gute Nachrichten»: Mann nach Nowitschok-Vergiftung bei Bewusstsein

10.07.18, 19:33


Dem mit dem Kampfstoff Nowitschok vergifteten Mann aus Südengland geht es etwas besser. Der 45-Jährige sei wieder bei Bewusstsein, teilte das Spital in Salisbury am Dienstagabend mit.

Sein Zustand sei weiter kritisch, aber stabil. «Das sind gute Nachrichten, er ist aber noch nicht über den Berg», mahnten die Ärzte. Der Mann müsse weiter rund um die Uhr von Spezialisten versorgt werden.

Der Brite und seine 44 Jahre alte Frau waren Ende Juni mit Vergiftungserscheinungen in Amesbury gefunden worden. Die Frau starb am Sonntagabend im Salisbury District Hospital.

Die Polizei geht davon aus, dass die beiden einen Behälter mit dem Nervengift berührt haben müssen. Die Dosis des Kampfstoffes sei sehr hoch gewesen, teilte Scotland Yard mit. Untersucht wird, ob es Verbindungen zum Fall Skripal gibt. Das Spital bat die Medien, auf die wenig hilfreichen und störenden Spekulationen zu verzichten.

Warnung der britischen Regierung

Unweit von Amesbury, in Salisbury, waren der russische Ex-Spion Sergej Skripal und seine Tochter Julia im März infolge eines Anschlags ebenfalls mit dem Nervengift in Kontakt gekommen. London hatte Moskau dafür verantwortlich gemacht. Russland bestreitet jegliche Verstrickung.

Am Dienstag warnte die britische Regierung davor, in der Gegend rund um Salisbury und Amesbury unbekannte Gegenstände aufzuheben. Das gelte besonders für Behälter, die eine Flüssigkeit oder ein Gel enthalten könnten, teilte die Gesundheitsbeauftragte Sally Davies mit.

«In der Praxis bedeutet das, heben Sie keine Behälter, Spritzen, Nadeln, Kosmetika oder ähnliche Dinge aus Materialien wie Metall, Plastik oder Glas auf», so Davies. Insgesamt bleibe die Gefahr für die Öffentlichkeit aber gering. (sda/dpa)

Katastrophe in Tianjin: Eine Stadt kämpft gegen das Gift

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

21 Momente, in denen die Migros einfach zu weit gegangen ist

Emmen war eine «Einbürgerungshölle»: Jetzt hat ein Migrant einen SVP-Nationalrat besiegt

Kellnerin weiss Millionen-Frage – traut sich aber nicht 😱

Diese 16 Marketing-Pannen sind so peinlich, dass sie schon wieder lustig sind

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 11.07.2018 19:28
    Highlight Und wer soll der Schuldige sein? Schon wieder Russland oder gar die USA? Hört endlich mit euren ständigen Schuldzuweisungen auf, und sucht den Miesetäter einmal in euren Kreisen! Wäre nicht mal so verkehrt, wenn die Londoner Regierung selbst drinstecken würde.... Es ist Zeit, dass Niggel Farage das Zepter übernimmt!
    4 0 Melden

Die halbe Welt macht sich über Trump lustig – in 13 Karikaturen 

Das Treffen zwischen Trump und Putin am Montag in Helsinki schlug auf der ganzen Welt Wellen der Empörung. Darüber hinaus inspirierte es aber auch einige Künstler zu Karikaturen:

Die «New York Times» recycelte zum Anlass des Tages ein Video, das sie bereits im Juni verbreitet hatten. Dieses hatte bereits damals für viel Aufruhr gesorgt und war von mehreren Seiten als homophob betitelt worden. 

Artikel lesen