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Feminismus Royals

Das britische Königshaus erlebt gerade einen Umbruch. Bild: watson.de

Monarchie und Feminismus? 5 Gründe, warum immer mehr junge Frauen Royal-Fans sind

Jessica Ruhstorfer / watson.de



Das britische Königshaus verbinden viele erst einmal mit alteingesessener Tradition. Die Royals sind für das 21. Jahrhundert noch ungewohnt konservativ und gerade für Deutsche wirken die strengen Regelungen des Königshauses oft befremdlich, da wir doch seit über 100 Jahren ohne König und Kaiser auskommen.

Und trotzdem scheint sich in den vergangenen Jahren einiges getan zu haben.

Immer wieder beobachte ich im Freundeskreis, wie selbst die grössten «#MeToo»-Verfechterinnen, die sonst «GNTM» nicht einmal ironisch ansehen würden, sich reg am Klatsch und Tratsch über die Royals beteiligen. Ein Themenbereich, in dem auch einmal über angemessene Rocklängen und Strumpfhosen diskutiert wird, als ob wir zurück im 18. Jahrhundert wären.

Die Royals sind plötzlich fast so cool wie Billie Eilish oder Ariana Grandé.

Aber wie kommt es, dass sich ausgerechnet junge, starke und emanzipierte Frauen für royale Hochzeiten und das erwartete Baby von Herzogin Meghan und Prinz Harry interessieren?

Passt Feminismus auf der einen und das Feiern des konservativen, britischen Königshauses auf der anderen Seite überhaupt zusammen?

Ich habe mich auf Instagram bei meinen Followern umgehört und war überrascht, wie viele junge Frauen zwischen 18 und 30 Jahren sich bei mir meldeten und sagten, dass sie richtige Fans der royalen Familie seien. Woran liegt das? Ich habe 5 Gründe gefunden, die immer wieder genannt wurden.

FILE - In this Saturday, May 19, 2018 file photo, Britain's Prince Harry and Meghan Markle leave Windsor Castle in a carriage after their wedding at St. George's Chapel in Windsor, near London, England. Nine months after her globally televised wedding extravaganza, the 37-year-old woman now formally known as the Duchess of Sussex is finding that life in the royal fishbowl carries not just glamour and great charitable opportunities but liabilities as well. (AP Photo/Matt Dunham, file)

Wie aus dem Märchen: Prinz Harry und Meghan bei ihrer Hochzeit. Bild: AP/AP

Der Traum vom Prinzessinnen sein und der perfekten Hochzeit

Tatsächlich bestätigten viele der Frauen, mit denen ich über das Thema gesprochen habe, das Klischee des Wunsches nach Märchen und einer wortwörtlichen Prinzessinnen-Hochzeit.

Anna ist beispielsweise 23 Jahre alt und antwortet mir offen auf die Frage, was sie an den Royals so fasziniere:

«Weil ich gerne selbst eine Prinzessin wäre. Ich habe schon als Kind immer die schönen Kleider mit meiner Mama angeschaut und auch alle Hochzeiten verfolgt – nicht nur die aus dem britischen Königshaus!»

Die Anglistik-Studentin ist nicht die Einzige, die der «Märchenaspekt» der Royals fasziniert:

Auch Marika, 23, hat vorwiegend eine emotionale Bindung zur britischen Monarchie. Sie erzählt mir, dass sie Prinzessinnen einfach schon immer toll gefunden habe und sie bei den Royals zum «typischen Mädchen» werde. Da trägt auch die Faszination für Hochzeiten viel bei.

Die Royals sind die «besseren» Promis

Sophie ist 22 Jahre alt und bezeichnet ihr Fan-Sein hingegen als "Überbleibsel“ aus ihrer Jugendzeit. Zu ihrem Geburtstag schenkten ihr ihre Freunde sogar einen Prinz-Harry-Pappaufsteller.

«Während andere Tokio-Hotel-Fans waren, fand ich die Royals super.»

Sophie, 22, Royals-Fan

Die 22-jährige Donata und Selina, 19, erzählen mir, dass sie sich im Allgemeinen mehr für Neuigkeiten rund um die Königsfamilie interessierten, da diese meistens positiv oder belanglos seien und sie gerade die Tradition der Familie schätzten. Ausserdem könnten sie über die Royals, anders als über andere Prominente, auch mit ihren Grosseltern sprechen. «Die Royals vereinen so Generationen,» erklären sie mir.

Herzogin Meghans Herkunft macht sie zum unkonventionellen und nahbaren Royal

Zugleich sind alle Frauen, die ich befragt habe, jung, selbstständig, emanzipiert, weltoffen und würden sich grösstenteils als Feministinnen bezeichnen.

Das alles sind Attribute, die man vielleicht nicht sofort mit dem Königtum verbinden würde. Ein Widerspruch?

Nicht mehr.

ZUR HOCHZEIT VON PRINZ HARRY UND MEGHAN MARKLE AM SAMSTAG, 19. MAI 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -  In this image released by USA Network, Meghan Markle appears in a scene from

Meghan wurde mit ihrer Rolle als starke Powerfrau Rachel bekannt. Bild: AP USA Network

Denn spätestens seit Herzogin Meghans Eintritt in die britische Königsfamilie hat sich im Königshaus viel getan. Sie ist der Grund, warum wieder mehr junge Frauen weltweit eine Faszination für Royals entwickelt haben. Und das nicht nur, weil die meisten Meghan bereits als «Suits»-Schauspielerin und Hollywoodstar kannten.

Herzogin Meghan ist fernab des britischen Adels aufgewachsen.

Die 37-Jährige wuchs als Tochter einer Afro-Amerikanerin und eines hellhäutigen Vaters in Los Angeles auf. Ihre Kindheit war von Rassismus und Geldsorgen geprägt, schrieb sie im Jahr 2015 für die amerikanische Modezeitschrift »Elle".

Seit ihrer Karriere als Schauspielerin machte sich Markle für Frauen aller Altersklassen und Herkünfte stark. Sie trat im Namen der UNO für Frauenrechte ein, machte sich für eine Kampagne für sauberes Wasser für die Hilfsorganisation World Vision stark und reiste dafür nach Ruanda oder beriet die Hilfsorganisation «One Young World». Meghan war also bereits vor ihrer Zeit als Royal ein Vorbild für junge, starke, emanzipierte Frauen.

Meghan bringt die Monarchie ins 21. Jahrhundert

Sie war und ist also genau das, was die britische Monarchie braucht, um aus dem viktorianischen Zeitalter ins 21. Jahrhundert zu schreiten.

Royal-Fan Nicole ist 25 Jahre alt und erklärt sich den neuen Hype um die Royals und Meghan so:

«Man muss sich das doch auch einfach mal vorstellen: Innerhalb von zwei Jahren hat sie ihr Leben nach London verfrachtet, einen Prinzen geheiratet, ist jetzt schwanger… sie hat einfach das Unmögliche möglich gemacht. Ich glaube, das ist auch genau das, was die Menschen so sehr an Meghan reizt. Für mich ist sie ein kleines Phänomen und auch eine kleine Sensation. (...) Ich glaube, dadurch bewegt sich die Monarchie einfach in eine ganz andere und sehr gute Richtung. Und deswegen ist die Monarchie auch beliebter denn je. Die ganze Welt interessiert sich plötzlich für sie, und das liegt alles an Meghan.»

Nicole, 25, Royal-Fan

Das beweisen auch die Zahlen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry sind mittlerweile echte Instagram-Stars. Der Account der beiden hat 5.2 Million Follower, dabei ist ihr Account @sussexroyal gerade einmal wenige Wochen alt. Nur nach der Bekanntgabe des Accounts drückten mehrere Millionen Menschen den »Folgen"-Button, noch bevor wirklich etwas passiert war. Der Reiz, einen Blick in das Leben von Harry und Meghan zu bekommen, ist und bleibt für die Fans gigantisch.

Meghan bricht mit Hochzeit und Baby weiter mit der Tradition

Die Hochzeit zwischen Harry und Meghan verfolgten weltweit rund zwei Milliarden Menschen. Allein in den USA sahen 29 Million zu, wie sie sich das Ja-Wort gaben. Zum Vergleich: Die erste Folge der finalen Staffel von «Game of Thrones» sahen 17.4 Million Menschen, wohl gemerkt so viele wie bei keiner anderen Folge der Show.

Auch die Geburt des Babys und die Erziehung des Nachwuchs-Royals trägt zur stetig wachsenden Beliebtheit der Royals bei.

FILE - In this Thursday, Feb. 7, 2019 file photo, Britain's Prince Harry and Meghan, Duchess of Sussex arrive at the annual Endeavour Fund Awards in London. The child of Meghan Markle and Prince Harry will be seventh in the line of succession to the British throne, and also could be an American. The baby expected to arrive in the next few weeks would be the first citizen of Britain’s former colonies born into the upper echelons of the royal family. (AP Photo/Kirsty Wigglesworth, File)

Auch während der Schwangerschaft wurde Meghan auf Schritt und Tritt verfolgt. Bild: AP/AP

Monate, Wochen und Tage lang bangt die Welt nun schon um das Baby von Herzogin Meghan und Prinz Harrys.

Und auch in diesem Moment plant Meghan laut Gerüchten, mit Traditionen zu brechen. Sie wolle das royale Baby vegan ernähren und geschlechtsneutral erziehen, heisst es. Andere Medien munkeln, dass sie das Baby nach der Geburt erst einmal von der Öffentlichkeit verstecken wolle und es somit vielleicht kein Bild der kleinen Familie kurz nach der Entbindung geben werde.

Wieder einmal wäre das ein Bruch mit der Tradition.

Fest steht zumindest: Selten wurde die Geburt eines Babys von so vielen Menschen rund um die Welt so heiss ersehnt, wie der neue Royals-Nachwuchs. Der Hype um die britische Krone findet mit der Geburt des Kindes ganz sicher noch nicht sein Ende.

Prinz Harry sorgt für Lacher

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Video: srf

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29
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    Alle Leser-Kommentare
  • Pain in the Ass 29.04.2019 12:33
    Highlight Highlight "Zugleich sind alle Frauen, die ich befragt habe, jung, selbstständig, emanzipiert, weltoffen und würden sich grösstenteils als Feministinnen bezeichnen."...ähm ja!

    Während diese möchtegern Feministinnen sich ein Leben als Prinzessinnen mit schönen Kleidern und Luxus erträumen, begeistern sich die Jungs für Technik, Sport und Wissenschaft. Mal sehen, ob der Frauenanteil bei bedeutenden Positionen die nächsten Jahrzehnte die 30% erreicht. Ich glaube nicht!
  • Rüebliraupe 29.04.2019 10:06
    Highlight Highlight "Innerhalb von zwei Jahren hat sie ihr Leben nach London verfrachtet, einen Prinzen geheiratet, ist jetzt schwanger… sie hat einfach das Unmögliche möglich gemacht. "

    Sagen wir das sonst auch so anerkennend, wenn eine an sich erfolgreiche Frau einen Milliardär heiratet, ihren Job aufgibt, sich den Regeln seines Hauses unterordnet und ihre wichtigste Aufgabe ist ein Kind zu grbären?
    Wenn wir von wahrer liebe ausgehen: Jedem ist es selbst überlassen, was er für die Liebe alles aufgeben will, aber es als "das Unmögliche möglich machen" zu bezeichnen....
  • Zappenduster 29.04.2019 01:43
    Highlight Highlight #metoo Feministinnen eifern dem klassischen Prinzessinnen Rollenbild nach.
    Da chunnt keis Schwein meh druss!

    GNTM & Batchelor wird im übrigen von selbigen auch geschaut, auch da sind die Ausreden sehr kreativ wie und warum das mit Feminismus zusammenpasst.

  • El Vals del Obrero 28.04.2019 13:51
    Highlight Highlight Irgendwie passt es schlecht zusammen, zu fordern, dass das Geschlecht, dass man ohne eigenes Zutun und per Zufall bei der Geburt hat, keinen Einfluss auf die Chancen im Leben haben soll, gleichzeitig gut zu finden, wenn ebenso nicht selbstgewählte zufällige Familienherkünfte entscheiden.

    Entweder man ist gegen alle Geburtsvorrechte oder für alle.
  • Spooky 28.04.2019 11:54
    Highlight Highlight Die Faszination für Pracht und Pomp ist in den Seelen von einfach gestrickten Leuten mit Untertanenmentalität tief verwurzelt. Kann man nichts machen.
    • rodolofo 29.04.2019 08:21
      Highlight Highlight Was Dir fehlt, das übt auch eine enorme Faszination auf Dich aus!
      Das kennen wir ja beide... ;)
      Mir hat mal ein armer Filipino in einer Bar gesagt, er habe eigentlich keine Probleme...
      ausser dass er kein Geld habe!!!
      Dieser zweite Teil seines Gedankenganges führte dann dazu, dass er sich immer mehr in dieses Bewusstsein seiner Armut hinein steigerte.
      Ich sagte, ich müsse auf die Toilette.
      Beim Pinkeln merkte ich, dass mir der selige Arme gefolgt war.
      Vermutlich war sein neuester Gedankengang, einen Weissen zu überfallen und auszurauben, seinen Mangel beheben könnte...
  • Le_Urmel 28.04.2019 10:43
    Highlight Highlight Ist Muttermilch eigentlich vegan?
    • DieRoseInDerHose 28.04.2019 15:16
      Highlight Highlight Natürlich - was für eine Frage! Solange die Milch von der menschlichen Spezies kommt und nicht jene für Tierbabys vorgesehene Muttermilch geklaut wird, ist es das Natürlichste der Welt.

      Die Natur hat schon seine Berechtigung. Wenn wir mit 30 Jahren noch Milch bräuchten, hätte es die Natur so eingerichtet und du würdest noch immer an den Brüsten deiner Mutter nuckeln.
    • ConcernedCitizen 28.04.2019 16:40
      Highlight Highlight Genau, und wenn wir gekochtes Essen bräuchten, würden wir Feuer speien, wie Khaleesi’s Drachen.
      Trinkt von mir aus keine Milch, esst Rohkost, verschont aber bitte die Anderen von diesen pseudowissenschaftlichen „Erklärungen“.
  • Nausicaä 28.04.2019 10:03
    Highlight Highlight Jedem seine Meinung. Ich finde nicht, dass es zusammenpasst. Mein Feminismus entspringt dem Wunsch nach Gleichstellung und gerechten Entfaltungsmöglichkeiten für alle Menschen und eben nicht irgendeine Form von Übervorteilung durch irgendeine Partei. Wie kann man also Feministin sein und gleichzeitig eine Staatsform abfeiern, die auf Geburtsrechten basiert?

    Die Monarchie gehört abgeschafft, da ändert eine Meghan für mich persönlich bestimmt nichts daran. Wohltätig sein kann man nämlich ganz easy auch ohne Monarchie und Kameras.


  • STERNiiX 28.04.2019 09:47
    Highlight Highlight «Innerhalb von zwei Jahren hat sie ihr Leben nach London verfrachtet, einen Prinzen geheiratet, ist jetzt schwanger… sie hat einfach das Unmögliche möglich gemacht.» Zwei von drei Unmöglichkeiten kannst auch du, Nicole, in weniger als zwei Jahren möglich machen. Come on lebe deinen Traum. (:
  • Lucas29 28.04.2019 09:40
    Highlight Highlight "Immer wieder beobachte ich im Freundeskreis, wie selbst die grössten «#MeToo»-Verfechterinnen, die sonst «GNTM» nicht einmal ironisch ansehen würden"
    Die Autorin tut mir Leid, bei so einem Freundeskreis...
  • seabear 28.04.2019 09:22
    Highlight Highlight Erstaunlich, wie viele schwarz/weiss sehen bei diesem Thema. Bei der Gleichstellung sollte doch genau dies möglich sein: Sich für den Weg entscheiden, der gegangen werden möchte, sich für Themen interessieren, die interessant gefunden werden UND sich nicht dafür rechtfertigen zu müssen. Sei es vo der Gesellschaft oder selbsternannten Gleichstellungsspezialisten. Eine Frau darf sich bei allen Möglichkeiten dazu entscheiden, den "klassischen" Familienweg zu wählen, wie auch ein Mann den Karriereweg wählen darf, deshalb muss bei der Gleichstellungsfrage keinen Schritt zurück gemacht werden.
  • Tomlate 28.04.2019 09:22
    Highlight Highlight im Text könnte man anstatt Meghan auch Diana schreiben. Wär irgendwie dasselbe, oder? Wahrscheinlich war es mal wieder Zeit für “Normalo wird Prinzessin”. Diana 2.0. Die Sympathien für die verstaubten Monarchen steigen und das Brand “Royal” gewinnt wieder an Wert. Die Revolution verschoben. Auch für die Emanzen.
  • rodolofo 28.04.2019 07:51
    Highlight Highlight Ich beobachte, dass gerade sogenannte "Feministinnen" von traditionellen Rollenbildern viel stärker geprägt sind, als sie sich das selber eingestehen wollen.
    Die wollen schon stark und modern sein, aber nicht im Sinne einer Doppel-Belastung als Mutter (von Kindern und von einem Kindskopf-Partner) und als Geschäftsfrau, die ihrer Berufs-Karriere grosse Teile der Kindererziehung opfern muss.
    Der Prinzessinnen-Weg scheint da verlockender:
    - Heirate einen Prinzen (bzw. etablierten Kariere-Typ)!
    - Beherrsche als Königin Dein häusliches Schloss und erziehe Deine Kinder und "den grossen Buben"...
  • Dönergott 28.04.2019 06:05
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • yeahmann 28.04.2019 05:34
    Highlight Highlight yay, royals, cool
  • victoriaaaaa 27.04.2019 21:09
    Highlight Highlight So ziemlich das einzige Argument scheint also Megan Markle zu sein. Das Argument mit dem „sie macht adel nahbar“, würde ich jetzt nicht so sehen, schliesslich sind nahezu alle (zukünftigen) Könige in Europa mit nicht-royals verheiratet. Und schon vor zig Jahrzehnten gab es die Heirat mit „normalen, bürgerlichen Leuten“. Megans moderne Lebensweise/oder Trotzigkeit, Erinnert bspw. an letizia von spanien, oder kates schwester pipa - also auch nichts neues. Und jene Leute, die in den sozialen medien auf diese Frage geantwortet haben, verfolgten das Geschehen in Königshäusern schon vor Megan.
    • DemonCore 27.04.2019 21:36
      Highlight Highlight Die Adelshäuser können gar nicht anders. Die haben dieselben Probleme mit der abnehmenden genetischen Vielfalt wie gewisse religiöse Gemeinschaften (u.a. Amische). Der Niedergang Spaniens als weltumspannendes Kolonialreich hat massgeblich mit dem genetisch induzierten Kretinismus zu tun und fast alle europäischen Adelshäuser leiden unter der Bluterkrankheit. Vermutlich kommt aber die Blutauffrischung zu spät und die Natur selbst wird uns vom Übel der Erbmonarchien befreien. Oder, und das halte ich für wahrscheinlicher, die Adelshäuser werden als erste im grossen Stil Designer-Babies bestellen.
  • DemonCore 27.04.2019 20:38
    Highlight Highlight Äusserst fragwürdig, diese Anbetung von Leitfiguren... Offenbar braucht eine grosse Minderheit solche 'Übermenschen'. Die einen nehmen lebende Personen, andere Götter, oder einen Messias. Glaubwürdige Emanzipation, geistige und politische Selbstständigkeit und das aufgeklärte Individuum werden so zur unerreichbaren Fata Morgana.
    • DemonCore 27.04.2019 21:49
      Highlight Highlight "Wohl eher grosse Mehrheit." Wirklich, so schlimm? Hoffe nicht.
    • The Count 28.04.2019 07:19
      Highlight Highlight Die Blitzer entlarven sich gleich selber, herrlich.
  • reaper54 27.04.2019 20:30
    Highlight Highlight “Sie wolle das royale Baby vegan ernähren” hoffentlich wird das unterbunden 😳
    Kann echt nicht verstehen wie man auch nur auf due Idee kommt sein Kind vegan zu ernähren und dann mit Supplementen voll zustopfen. Es gibt nichts über eine Ausgewogene Ernährung.
    • rodolofo 28.04.2019 07:53
      Highlight Highlight Meghan inseriert halt unwillkürlich zu vegan...
    • Lucas29 28.04.2019 09:36
      Highlight Highlight Vielleicht wollen sie der Umwelt etwas zu Gute tun, aber das kann nicht der Fall sein, denn ohne Kind könnte mehr Co2 etc. eingespart werden...
    • rodolofo 28.04.2019 09:41
      Highlight Highlight "inspiriert" (nicht inseriert) wollte ich schreiben.
      Dieses Mal war's nicht die Auto-Korrektur, sondern die Müdigkeit am Morgen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sisiphos 27.04.2019 20:26
    Highlight Highlight Hä? Sind die jungen Damen völlig durchgeknallt? Wie kann man/Fräulein sich sowas wünschen. Ein völlig nutzloses Dasein ohne sinnvolle Aufgabe. Beschäftigt euch lieber mit sowas wie Fridays for Future
  • fools garden 27.04.2019 20:22
    Highlight Highlight Liebe Prinzessinnen, ich gönn Euch das von ganzem Herzen, aber seit nicht erstaunt wenn dadurch die Gleichstellung etwas ins Stocken gerät.

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

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Seid willkommen, Suchende. Und tretet ein.

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Klickt euch wild durch die Schatzkarte oder liest erst in Ruhe unsere Empfehlungen durch, die ihr gleich darunter findet.

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