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Genervter EU-Ratspräsident: «Brexit-Verfechter verdienen Platz in der Hölle»



European Council President Donald Tusk poses for the media with members of Bosnia's tripartite presidency before their meeting at the European Council headquarters in Brussels, Wednesday, Jan. 30, 2019. Britain is set to leave the EU in less than two months, but the main sticking point in London to sealing a Brexit agreement is the so-called

EU-Ratspräsident Donald Tusk. Bild: AP/AP

Genervt vom nicht enden wollenden Brexit-Drama hat EU-Ratspräsident Donald Tusk seine eigenen Vorstellungen davon entwickelt, was den Verfechtern des britischen EU-Austritts blüht: ein Platz in der Hölle.

«Ich frage mich, wie dieser besondere Platz in der Hölle für die Brexit-Verfechter aussieht, die noch nicht einmal in Umrissen einen Plan haben, wie das auf sichere Weise realisiert werden soll», sagte Tusk am Mittwoch nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Leo Varadkar in Brüssel.

Die Brexit-Frage spaltet Grossbritannien

Er hoffe, die britische Premierministerin Theresa May, die am Donnerstag in Brüssel erwartet wird, habe nun einen «realistischen» Plan für den Brexit dabei. Das Tauziehen um den für Ende März geplanten EU-Austritt Grossbritanniens hält die europäischen Hauptstädte seit Monaten in Atem.

Der von der britischen Regierung mit der EU ausgehandelte Austrittsvertrag wurde vom Parlament in London abgelehnt. Seither droht ein ungeordneter Austritt Grossbritanniens mit gravierenden Folgen für die Wirtschaft zu beiden Seiten des Ärmelkanals und die innerstaatlichen Beziehungen. (whr/sda/afp)

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18
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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 06.02.2019 21:59
    Highlight Highlight Ich frage mich, wie diese Elite redet,
    wenn sie unter sich ist.
  • Joe Frangelico 06.02.2019 16:28
    Highlight Highlight Sollten alle EU Befürworter lesen
    • Fabio74 06.02.2019 17:38
      Highlight Highlight Und was müssen diese für Schlüsse ziehen? Hat da die SVP diese auch lieferbar?
    • DemonCore 06.02.2019 17:55
      Highlight Highlight Um zu sehen, dass die EU sich getraut Klartext zu den britischen Luftschlössern zu sprechen? Jo, wäre nicht schlecht.
  • Shabaqa 06.02.2019 15:04
    Highlight Highlight Was ihr hier im Titel und im ersten Abschnitt publiziert, hat nichts mit dem zu tun, was Tusk gesagt hat. Tusk sprach nicht von Brexitbefürworten, sondern von Brexitbefürwortern ohne Plan für den Austritt. Es ist nun wirklich vollkommen unseriös, einfach entscheidende Teile seiner Aussage zu unterschlagen und ihr so einen völlig anderen Sinn zu verleihen - auch wenn dann gegen Ende noch die ganze Wahrheit folgt.
    • sheimers 06.02.2019 15:45
      Highlight Highlight Solange keiner einen realistischen Plan hat ist das das Selbe.
    • the elder 06.02.2019 17:28
      Highlight Highlight @Shabaqa: Im Prinzip korrekt - aber macht es seine Aussage besser/akzeptabler?
    • Klaus07 06.02.2019 17:49
      Highlight Highlight Und wie viele Brexitbefürworter „MIT“ einem Plan gibt es?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 06.02.2019 15:03
    Highlight Highlight Klasse und Stil sind Donald Tusk anscheinend fremd!
    • DemonCore 06.02.2019 16:00
      Highlight Highlight Nach jahrelangen Beleidigungen à la 'EUSSR' und 'Brüssels ungewählte Bürokraten', 'EU-Diktatur' entdecken die EU-Gegner plötzlich ihre Empfindsamkeit. Herzig.
    • Fabio74 06.02.2019 16:24
      Highlight Highlight Tusk hat mehr Stil und Anstand als die Brexiters die sich seit Jahren windem
    • Joe Frangelico 06.02.2019 16:34
      Highlight Highlight Ja ja die Donalds. Wahrscheinlich liegt es am Namen,
      Ironie Off
    Weitere Antworten anzeigen

Jetzt erkennen die Briten langsam den Brexit-Irrsinn – Panik kommt auf

Der Brexit wird für die britische Wirtschaft zunehmend zum Albtraum. So will der Autohersteller Nissan ein neues Modell nicht auf der Insel bauen. Die Regierung erwägt grenzwertige Massnahmen.

Die Industriestadt Sunderland im Nordosten Englands hat 2016 mit 61 Prozent klar für den Brexit gestimmt. In Sunderland befindet sich auch die mit Abstand grösste Autofabrik Grossbritanniens. Der japanische Hersteller Nissan produzierte dort letztes Jahr 442'000 Fahrzeuge. 7000 Personen arbeiten in der Fabrik, weitere 28'000 Arbeitsplätze sind von ihrem Wohlergehen abhängig.

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