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Brite schenkte Fläschchen mit Nowitschok seiner Freundin



Der Tod einer 44-jährigen Frau in Südengland durch den Kampfstoff Nowitschok ist offenbar durch einen fatalen Irrtum verursacht worden. Er habe «eine kleine Kosmetikflasche» gefunden, «die ich aufhob und ihr schenkte», sagte ihr Lebensgefährte am Dienstag der Zeitung «The Sun». Er sei sehr traurig über das Geschehene und werde wohl nie darüber hinwegkommen.

Der 45-Jährige und seine Freundin waren Ende Juni mit Vergiftungssymptomen in die Klinik gebracht worden - die Frau starb am 8. Juli. Der Mann konnte vergangenen Freitag aus dem Spital entlassen werden, ist aber noch gesundheitlich angeschlagen.

Behörden warnen

Die kleine Flasche mit dem Nervengift, die das Paar für Parfüm hielt, hatten Ermittler in seiner Wohnung in Amesbury entdeckt. Bislang war aber nicht bekannt gegeben worden, wie sie dort hingekommen sein könnte.

Die Behörden schliessen nicht aus, dass noch weitere Gegenstände und Orte in der Umgebung von Salisbury mit Nowitschok kontaminiert sein könnten. Sie warnten davor, unbekannte Dinge vom Boden aufzuheben.

Zusammenhang mit Skripal-Vergiftung?

Die Ermittler glauben, dass der Fall mit dem Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia zusammenhängt. Sie waren Anfang März bewusstlos auf einer Parkbank in Salisbury entdeckt worden, nur wenige Kilometer vom Amesbury entfernt. Sie entkamen nur knapp dem Tod.

London bezichtigte Moskau, für den Anschlag verantwortlich zu sein. Nowitschok wurde in der früheren Sowjetunion entwickelt, später experimentierten aber auch andere Länder mit dem Kampfstoff. Der Kreml wies die Vorwürfe zurück; der Fall löste eine schwere diplomatische Krise aus. Ein Bericht, wonach die Polizei angeblich russische Verdächtige identifiziert hat, wurde bislang nicht bestätigt. (whr/sda/dpa)

Katastrophe in Tianjin: Eine Stadt kämpft gegen das Gift

Russland ist «höchstwahrscheinlich» verantwortlich

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Video: srf

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scaros_2 24.07.2018 12:42
    Highlight Highlight Ok

    Aber wie kommt so eine kleine Flasche "Irtümlich" in den Besitz dieses Mannes. Ich meine ist ja nicht so als wäre es ein einfaches dieses mittel herzustellen. Auch auf seiten der Kosten ist es absolut "Nebensächlich" das so eine Ampulle verschwindet.
    • Scaros_2 24.07.2018 16:19
      Highlight Highlight Natürlich

      "Ich lief durch den Park und sah ein Fläschen das eine durchsichtige Flüssigkeit in sich hatte und dachte mir *hey, das ist doch Nagellackentferner für meine Freundin*

      Really?

      Und nochmals. Wie schafft man es einen der schwerst herzustellbaren Kampfstoffe zu verlieren.....come on.

      Also diese Naivität des Mannes zu verstehen...nein ich hab kopfschmerzen,. nein.. nei ich kann es nicht verstehen.

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