International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nachfolge-Kandidat für Theresa May gibt Drogenkonsum zu



Der britische Umweltminister Michael Gove und Kandidat für die Nachfolge der scheidenden Premierministerin Theresa May hat früheren Kokain-Konsum zugegeben.

Er habe die Droge vor mehr als 20 Jahren «bei verschiedenen Gelegenheiten» genommen und bedauere dies sehr, sagte der 51-Jährige der Zeitung «Daily Mail».

«Zu der Zeit war ich ein junger Journalist. Es war ein Fehler», sagte Gove. Er gehe aber davon aus, dass ihn das nicht für seine Bewerbung disqualifiziere.

epaselect epa07607052 British Environment Secretary Michael Gove returns to his home following a run in London, Britain, 28 May 2019. Gove has announced his intentions to run for Prime Minister in the up coming Conservative Party leadership battle.  EPA/ANDY RAIN

Michael Gove. archivBild: EPA

Gove gilt als aussichtsreicher Kandidat für Mays Nachfolge. Die grössten Chancen werden allerdings dem früheren Aussenminister und Brexit-Hardliner Boris Johnson eingeräumt. Bislang haben elf Politiker ihr Interesse an dem Posten als Chef der Konservativen Partei und damit auch als Regierungschef bekundet. Die offizielle Bewerbungsfrist für die Kandidaten endet am Pfingstmontag.

Opium-Missbrauch von Stewart

Zuvor hatte sich ein anderer Kandidat, Rory Stewart, dafür entschuldigt, Opium während einer Hochzeit im Iran geraucht zu haben. «Da war ein sehr dummer Fehler vor 15 Jahren», hatte Stewart in Interviews gesagt. Dem hoch gebildeten Stewart, der auch Schriftsteller ist und viel im Ausland gearbeitet hat, werden im Rennen um Mays Nachfolge nur Aussenseiterchancen eingeräumt.

May war es nicht gelungen, das Parlament und ihre zerstrittenen Konservativen beim Thema EU-Austritt zu versöhnen. Am Freitag hatte sie die Führung ihrer Konservativen Partei schliesslich abgegeben. Sie wird bis Ende Juli auch als Regierungschefin ersetzt. Da sehr EU-kritische Nachfolgekandidaten wie Johnson in den Startlöchern stehen, wächst neue Furcht vor einem Chaos-Brexit Ende Oktober.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Diese 20 Cartoons fassen das Brexit-Chaos perfekt zusammen

Ein chaotischer Brexit hätte für die EU verheerende Folgen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alphonse Graf Zwickmühle 08.06.2019 18:59
    Highlight Highlight Ist Politik ohne Drogen überhaupt möglich?
  • EhrenBratan. Hääää! 08.06.2019 13:53
    Highlight Highlight Wow. Ein koksender Politiker. Mein Weltbild ist zerrüttet! 👃
  • Muselbert Qrate 08.06.2019 13:35
    Highlight Highlight Es ist sicher hilfreich, wenn man im linken Spektrum Stimmen holen will, eine Drogen-Vergangenheit aufzeigen zu können!
    • manhunt 08.06.2019 15:08
      Highlight Highlight ist heute „wer schreibt denn dümmsten kommentar-contest“?
      oder bewegst du dich tatsächlich auf so tiefem geistigen niveau?
  • Hmmm.. 08.06.2019 13:35
    Highlight Highlight Hahaha konservative sind einfach ein Witz. Ein bisschen Rassismus hier, ein bisschen Homophobie da, dubiose oder unmoralische Geschäfte sind alles kein Problem, aber wehe du hast in der Jugend das gemacht was alle normale Menschen machen: Party, Drogen nehmen, vorehelichen Sex gehabt, warst nicht jeden Sonntag in der Kirche oder, Gott bewahre, du hast sogar eine homosexuelle Erfahrung gemacht!!!!1!1!1!
  • Gipfeligeist 08.06.2019 13:28
    Highlight Highlight "Drogenkonsum" ist in etwa so aussagekräftig wie "Getränkekonsum" oder gar "Internetkonsum". Jeder zweite ist doch abhängig... ☕
  • Adremos 08.06.2019 13:20
    Highlight Highlight Und dann?
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 08.06.2019 12:57
    Highlight Highlight Wenigstens ehrlich...
  • The oder ich 08.06.2019 12:19
    Highlight Highlight Boris braucht keine Drogen, um seltsam zu sein
    Benutzer Bildabspielen
  • Influenzer 08.06.2019 12:10
    Highlight Highlight Welcher gebildete Brite hat nicht mindestens einmal auf einen heiligen main-quad-rasen gekotzt oder ähnliches? Denen geht bald das Personal aus wenn das jetzt ein Problem ist.
  • tr3 08.06.2019 12:08
    Highlight Highlight 🙄
    Benutzer Bildabspielen
  • Rakim 08.06.2019 11:38
    Highlight Highlight Für einen Augenblick dachte ich, das sei Philipp Amthor 😂
  • Stiller Berg 08.06.2019 11:34
    Highlight Highlight May hat auch so Einiges auf dem Kerbholz. In einem Interview daraif angesprochen, was sie in ihrer Jugend so angestellt habe, hat sie geantwortet, dass sie einmall durch ein Kornfeld gerannt sei (!!!), dem Bauer habe dies sicher überhaupt nicht gefallen!
    • Sarkasmusdetektor 08.06.2019 13:00
      Highlight Highlight 😱
  • tzhkuda7 08.06.2019 11:26
    Highlight Highlight Und?

    Da kenne ich andere die keine Drogen nehmen und nicht tragbar sind in der Politik


    Mit Ausnahme von unserem SVPler alias Koks-Luzi, bei dem scheinens aber noch keine 20 Jahre her gewesen zu sein, was? ;-P

Gangster bauten Folterkammer – neue Dimension im niederländischen Drogenkrieg

Ein Container, von innen dick mit silberner Folie isoliert. In der Mitte ein altmodischer Zahnarztstuhl mit Riemen zum Festschnallen der Arme, dazu Handschellen und ein ganzes Arsenal an Werkzeugen, um Menschen zu quälen. Die Entdeckung einer geheimen Folterkammer schockt sogar die hartgesottenen Polizisten des niederländischen Einsatzkommandos: «Fucking hell!», ruft einer in dem Video, das die Polizei zu dem spektakulären Einsatz veröffentlichte.

Am Mittwoch, dem Tag nach der Entdeckung der …

Artikel lesen
Link zum Artikel