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Labour-Chef Jeremy Corbyn erklärt Brexit-Gespräche mit Regierung für gescheitert



epa07573306 A handout photo made available by the UK Parliament shows Labour leader Jeremy Corbyn (C) speaking during the Prime Minister's Questions in the House of Commons in Westminster, central London, Britain, 15 May  2019. Media reports on 15 May 2019 state UK's Brexit Secretary Stephen Barclay as saying Prime Minister Theresa May's Brexit deal would be 'dead' should the withdrawal bill not pass Parliament in June 2019. Britain's new deadline to exit from the EU was set for  31 October 2019 following the EU heads of State summit in Brussels on 10 April 2019.  EPA/JESSICA TAYLOR / UK PARLIAMENT / HANDOUT MANDATORY CREDIT: UK PARLIAMENT JESSICA TAYLOR HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Jeremy Corbyn. Bild: EPA/UK PARLIAMENT

Die wochenlangen Gespräche zwischen der britischen Regierung und der Opposition über einen Kompromiss im Brexit-Streit sind vorerst gescheitert. Im Ringen um einen Kompromiss hat Labour-Chef Jeremy Corbyn den Dialog abgebrochen.

«Wir waren nicht in der Lage, gewichtige politische Differenzen zwischen uns zu überbrücken», sagte Corbyn der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge am Freitag in London.

Premierministerin Theresa May hatte die Gespräche mit Labour Ende März in die Wege geleitet, nachdem sie mit ihrem mit der EU ausgehandelten Austrittsabkommen zum dritten Mal im Parlament gescheitert war. Sie will das Abkommen nun Anfang Juni über den Umweg eines Gesetzgebungsverfahrens erneut den Abgeordneten vorlegen. Dafür hatte sie auf Unterstützung der Labour-Partei gehofft. Das dürfte nun schwierig werden.

Die Frist für den EU-Austritt wurde bis 31. Oktober verlängert. Eigentlich hätte das Land die Staatengemeinschaft schon am 29. März verlassen sollen.

May steht innerhalb ihrer konservativen Partei massiv unter Druck. Am Donnerstag stimmte sie zu – unabhängig vom Erfolg ihres Deals – noch in diesem Sommer den Zeitplan für ihre Nachfolge festzulegen.

Boris Johnson in Stellung

Für Mays Nachfolge hatte sich am Donnerstag Ex-Aussenminister Boris Johnson in Stellung gebracht. «Natürlich werde ich mich bewerben», sagte Johnson, der sich wochenlang zurückgehalten hatte, am Rande einer Rede in Manchester auf die Frage, ob er bei einem Rücktritt Mays für das Amt des Parteichefs kandidiere. «Das dürfte kein Geheimnis sein.»

Die Regierung sei in den Brexit-Verhandlungen mit Brüssel nicht sehr dynamisch gewesen. Er habe endlosen Appetit, «dem Land auf den richtigen Weg zu helfen». Neben ihm haben schon zahlreiche andere Politiker der Konservativen Partei ihr Interesse bekundet. (sda/dpa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 17.05.2019 18:04
    Highlight Highlight Überraschend ist das nicht.
    Erstaunlich war eher, DASS es überhaupt zu solchen Gesprächen zwischen den beiden ewigen Rechthabern kam!
    Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte.
    In diesem Falle ist das die EU.
  • Magnum 17.05.2019 16:51
    Highlight Highlight Er habe endlosen Appetit, dem Land auf den richtigen Weg zu helfen - sagt ein Politclown, der dem Land dieses ganze Schlamassel überhaupt eingebrockt hat. Boris Johnson ist nicht einmal eine Karikatur eines verantwortungslosen Demagogen.
  • TheDoctor 17.05.2019 13:19
    Highlight Highlight Na dann... Hurra....
  • Patho 17.05.2019 13:17
    Highlight Highlight es gibt wohl kaum einen destruktiveren Parteipräsidenten als Corbyn... Nein sagen zu ALLEM, aber nicht die geringsten Lösungsvorschläge bringen. So, mein lieber Corbyn, funktioniert Politik in einer Demokratie nicht, man muss schon den Willen haben, über Kompromisse mal mindstens nachzudenken und auch selber Ideen einbringen, wenn einem die der anderen nicht gefallen!
    • rodolofo 17.05.2019 18:05
      Highlight Highlight Und was ist mit dem Tory-Nein zur EU und dem Tory-Nein zu einer zweiten Volksabstimmung über den Brexit?
    • Ueli Blocher 17.05.2019 18:42
      Highlight Highlight Er hat ja Vorschläge gemacht.
      Es ist auch für das zweite Absolut Notwendige Abstimmung. Wenn dasParlament sich auf nichts Einigen kann, dann soll doch das Volk sagen was es will!
      Bis jetzt kann der Vorwurf von Destruktive ja das ganze Englische Parlament, Politik und Bevölkerung betreffen. Den die wissen ja nur was sie nicht wollen, aber nicht was sie wollen!

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