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Journalists take pictures as cast member Gerard Depardieu arrives to attend a news conference for the film

Persona non grata in der Ukraine: Filmstar Gérard Depardieu bei einem Auftritt am Festival in Cannes. Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS

Einreiseverbot: Putin-Freund Gérard Depardieu darf fünf Jahre lang nicht in die Ukraine 



Gegen den französischen Filmstar und Wahlrussen Gérard Depardieu hat die Ukraine ein Einreiseverbot verhängt. Das Verbot sei diese Woche erlassen worden und gelte für fünf Jahre, sagte eine Sprecherin des Nationalen Sicherheitsdienstes der Ukraine am Dienstag in Kiew. Zu den Gründen wollte sie sich nicht äussern.

Zuvor hatte das ukrainische Kulturministerium Depardieu und andere Russland-freundliche Filmstars als Bedrohung für die nationale Sicherheit bezeichnet. Nach «antiukrainischen Äusserungen» war er auf eine vorläufige «schwarze Liste» von 567 ausländischen Künstlern gesetzt worden.

Depardieu war der ukrainischen Führung bereits wegen seines freundschaftlichen Verhältnisses zu Russlands Staatschef Wladimir Putin suspekt. Ausserdem sorgten Berichte für Verstimmung, der Schauspieler erkenne die Ukraine nicht als eigenständigen Staat an.

«Ich liebe Russland und die Ukraine, die Teil von Russland ist», soll Depardieu nach Angaben mehrerer Medien vergangenes Jahr bei einem Filmfestival in Riga gesagt haben. Ein Dementi dieser Darstellung gab es von seiner Seite nicht.

Um einem drohenden Spitzensteuersatz von 75 Prozent in Frankreich zu entkommen, war Depardieu Ende 2012 zunächst nach Belgien umgezogen. 2013 nahm er die russische Staatsbürgerschaft an, die ihm Putin persönlich angeboten hatte. Seine Steuererklärung soll der Schauspieler im vergangenen Jahr in der russischen Teilrepublik Mordowien abgegeben haben, wo er offiziell gemeldet ist. (trs/sda/afp)

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