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epa04919926 A car drives through hig waters after a burst water pipe created a lot of inconvenience in the surroundings of the Medical Centre and the VU (Free University) in Amsterdam, The Netherlands, 08 September 2015. The VUmc will evacuate around 500 of their patients. The bottom floor of the hospital was flooded with water, causing the electricity to partly fail.  EPA/EVERT ELZINGA

Überflutete Strasse: Wasserrohrbruch im Südwesten von Amsterdam.
Bild: EPA/ANP

Dramatische Szenen in Amsterdam: Patienten müssen nach Wasserrohrbruch evakuiert werden



Ein Wasserrohrbruch hat heute zu chaotischen Szenen in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam geführt. Das von der Überschwemmung betroffene Krankenhaus der Vrije Universiteit, das VU Medisch Centrum (VUMC), musste teilweise evakuiert werden.

Alle Basisfunktionen im Krankenhaus seien nach wie vor gewährleistet, erklärte der Direktor des VUMC, Wouter Bos, an einer Pressekonferenz. Dennoch würden die rund 500 Patienten aus dem Bettenhaus in andere Spitäler verlegt, da nicht klar sei, wie lange die schwierige Situation noch andauern werde. 

epa04919929 A car seen sunk in a large pothole after a burst water pipe created a lot of inconvenience in the surroundings of the Medical Centre and the VU (Free University) in Amsterdam, The Netherlands, 08 September 2015. The VUmc will evacuate around 500 of their patients. The bottom floor of the hospital was flooded with water, causing the electricity to partly fail.  EPA/EVERT ELZINGA

Sogar Autos versanken in der Flut.
Bild: EPA/ANP

Nur noch ein Lift funktioniert

Weil in dem neunstöckigen Gebäude nur noch ein Lift funktioniert, dauert die Evakuierung lange. Bis Mitternacht sollen aber alle Patienten verlegt sein, sagte Bos. Die Evakuierung sei notwendig, weil die Strom- und Wasserversorgung nicht sicher sei. Es gebe ein Kurzschlussrisiko, sagte Bos. Im Kesselhaus stehe ein Meter Wasser, die Schaltkästen seien nass geworden. 

Bei der Verlegung haben zwei Patientengruppen Vorrang: fünf Herzpatienten und zwölf neugeborene Babys auf der Kinderabteilung der Intensivstation.

Die Bilder aus dem Krankenhaus und dessen Umgebung, die auch Twitter überfluten, sind dramatisch. Dennoch sagte Bos, für die Patienten habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden und sie seien auch jetzt in sicheren Händen. (dhr)

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