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epa06441686 Firefighters inspect the debris, at the Paardenmarkt in Antwerp, Belgium after several buildings collapsed following an explosion, 15 January 2018. According to Antwerp police at least ten people were injured and the explosion was not related to terrorism.  EPA/OLIVIER HOSLET

Im Zentrum von Antwerpen sind mehrere Häuser explodiert. Rettungskräfte suchen nach Verschütteten. Bild: EPA/EPA

Schwere Explosion zerstört in Antwerpen mehrere Häuser ++ Zwei Tote und viele Verletzte



Bei einer vermutlich durch Gas ausgelösten Explosion im Zentrum der belgischen Stadt Antwerpen sind mindestens zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden. Ein terroristischer Hintergrund gilt als unwahrscheinlich.

Das teilte die Polizei am Dienstagmorgen mit. Das verheerende Unglück in einem Studentenviertel hatte am Vorabend drei Wohnhäuser zerstört und mehrere weitere Gebäude beschädigt.

Die ganze Nacht durchkämmten Retter mit Suchhunden die Trümmer. Bis zum Morgen zogen sie sieben Überlebende aus dem Schutt. Zu ihnen gehörte auch eine dreiköpfige Familie, die mehrere Stunden unter den Trümmern ausharren musste.

Am Morgen wurden noch zwei Menschen vermisst, bevor zwei Leichen an der Unglücksstelle entdeckt wurden. Es war zunächst nicht klar, ob die Toten die beiden Vermissten waren, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Der Gesundheitszustand einer verletzten Person wurde als kritisch eingestuft, fünf Opfer waren schwer verletzt. Alle 14 Verletzten kamen laut Polizei ins Spital.

Wahrscheinlich ein Gasleck

Über die Ursache der Explosion gab es zunächst keine offiziellen Angaben. In einer auf Twitter verbreiteten Nachricht schloss die Polizei aber einen Terroranschlag aus. Der Rundfunksender RTBF berichtete, wahrscheinlich sei ein Gasleck Auslöser gewesen.

Bilder von der Unglücksstelle zeigten, dass die Explosion die Fassaden von drei aneinander gebauten Häusern nahezu vollständig wegriss. Das Gebiet wurde für die Rettungs- und Bergungsarbeiten weiträumig abgesperrt.

Die meisten Bewohner der zerstörten Häuser fanden nach Polizeiangaben Unterschlupf bei Verwandten. Zudem stellte die Stadtverwaltung Notunterkünfte in der Nachbarschaft zur Verfügung. (sda/dpa)

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