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Nach Bolsonaro-Sieg:  Homosexueller Politiker verlässt Brasilien



Wegen Todesdrohungen hat der homosexuelle brasilianische Abgeordnete Jean Wyllys das Land verlassen und will sein Mandat niederlegen. «Leben zu bewahren ist auch eine Strategie, um für bessere Zeiten zu kämpfen», schrieb der 44-jährige Politiker der Linkspartei PSOL am Donnerstag auf Twitter.

Der Tageszeitung «Folha de S. Paulo» vom Donnerstag sagte Wyllys, es sei nicht die Wahl des ultrarechten Jair Bolsonaro zum brasilianischen Präsidenten als solche, die ihn zu seinem Schritt veranlasst habe. Vielmehr habe nach Bolsonaros Wahlsieg im Oktober die Gewalt gegen Mitglieder der LGBT-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) zugenommen.

Die Pressestelle des Parlaments erklärte, Wyllys habe sein Mandat noch nicht formell abgelegt. Sein Büro sagte der Nachrichtenagentur AFP aber, er werde dies tun und einige Zeit ausserhalb des Landes verbringen. Angaben zum Aufenthaltsort des Abgeordneten machte sein Büro nicht.

Der frühere Armeeoffizier Bolsonaro, der immer wieder mit schwulenfeindlichen Äusserungen aufgefallen ist, hatte das Präsidentenamt zu Jahresanfang angetreten. In seiner Zeit als Abgeordneter waren er und Wyllys immer wieder aneinandergeraten. (sda/afp)

Brasilien bildet Prinzessinnen aus

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Juliet Bravo 25.01.2019 14:26
    Highlight Highlight Die Dämme brechen und die Saat geht auf. Bolsonaros Wahl ist eine Katastrophe für das liberale, soziale Brasilien.
    • Safado 26.01.2019 11:18
      Highlight Highlight Ich hoffe es zwar für einen meiner zwei Söhne nicht!!! Bis anhin sind die Menschen (zumindest im Nord-Osten) noch immer sehr liberal.
    • Juliet Bravo 26.01.2019 14:27
      Highlight Highlight Ich hoffe mit dir Safadinho!

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