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Jubel unter Homosexuellen: Das Verfassungsgericht in Ecuador hat am Mittwoch die Ehe zwischen zwei Personen des gleichen Geschlechts gutgeheissen.

Als erstes südamerikanisches Land hatte Argentinien die Homo-Ehe im Jahr 2010 eingeführt. Es folgten Uruguay, Brasilien und Kolumbien – und nun auch Ecuador. Bild: AP

Ecuadors Verfassungsgericht erlaubt die Homo-Ehe



Ecuadors Verfassungsgericht hat die Homo-Ehe gebilligt. Bei einer Sitzung stimmten am Mittwoch (Ortszeit) fünf der neun Verfassungsrichter dafür, eine Eheschliessung zwischen zwei Menschen des gleichen Geschlechts zu erlauben.

Die anderen vier Richter argumentierten, für einen solchen Schritt sei zunächst eine Verfassungsänderung auf parlamentarischem Wege nötig.

In Ecuadors Verfassung wird die Ehe als Bund zwischen Mann und Frau definiert. 2015 wurden aber durch eine Gesetzesreform gleichgeschlechtliche Partnerschaften anerkannt.

Der ecuadorianische Verfassungsrechtler Gustavo Medina sagte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch, der Entscheid des Verfassungsgerichts sei bindend. Der Beschluss müsse deswegen von den Behörden des Landes umgesetzt werden.

Als erstes südamerikanisches Land hatte Argentinien die Homo-Ehe im Jahr 2010 eingeführt. Es folgten Uruguay, Brasilien und Kolumbien. (sda/afp)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jazzdaughter 13.06.2019 10:39
    Highlight Highlight Okey, Schweiz, langsam wirds peinlich...

    Es wird wieder wie bei den Frauenrechten, nicht wahr? Bitte lass meine Worte falsch sein ich will mich nicht wieder schämen müssen
  • Ale Ice 13.06.2019 06:40
    Highlight Highlight Glückwunsch Ecuador!
    Benutzer Bild
  • Paupera 13.06.2019 06:34
    Highlight Highlight Gratuliere! Freut mich für Ecuador :)

    So Schweiz, nun endlich auch wir?

    Mittlerweile haben doch so viele Länder die Homoehe eingeführt! Keines davon ist untergegangen und die Heteroehe wurde nicht abgewertet. Wo liegt also das Problem?

    Happy Pride Week

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