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Für Boxchampion Manny Pacquiao sind Homosexuelle «schlimmer als Tiere»

17.02.2016, 05:03

Der populäre philippinische Boxchampion und Politiker Manny Pacquiao hat mit einer Aussage über Homosexualität für Empörung gesorgt. In einem Interview mit dem Sender TV5-Network sagte Pacquiao, Tiere würden die Geschlechterunterschiede berücksichtigen – Männer, die mit Männern Beziehungen führten und Frauen, die mit Frauen Beziehungen führten, seien deshalb «schlimmer als Tiere.» Das sei, so Pacquiao, nichts als gesunder Menschenverstand.

Auf Instagram doppelte der Pacquiao, der von vielen als bester Boxer der Gegenwart bezeichnet wird, nach und verweist dabei auf Stellen in der Bibel, die die Homosexualität verurteilen würden:

«Ich gehorche lieber den Geboten des Herrn, als mich dem fleischlichen Verlangen zu beugen. Ich verurteile niemanden, aber ich sage nur die Wahrheit dessen, was in der Bibel steht [...]»
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Nachdem Pacquiao für seine Äusserungen heftige Kritik einstecken musste, unter anderem von prominenten LGBT-Rechtlern und Schauspielern, ruderte der 37-Jährige in einem Beitrag auf Instagram zurück und lieferte eine Entschuldigung. Gleichzeitig bekräftige der Senator, dass er ein Gegner der gleichgeschlechtlichen Ehe sei. 

«Ich entschuldige mich dafür, Leute verletzt zu haben, indem ich Homosexuelle mit Tieren verglichen haben. Diejenigen die ich damit verletzt habe, bitte ich um Entschuldigung. Ich bin nach wie vor gegen die gleichgeschlechtliche Ehe, weil es in der Bibel so steht, aber ich verurteile LGBT nicht. Ich liebe euch alle mit der Liebe des Herrn. Gott segne euch alle. Ich bete für euch.»

Pacquiao hat nie einen Hehl aus seiner ablehnenden Haltung gegenüber der gleichgeschlechtlichen Ehe gemacht. Auch fiel der Philippiner bereits früher mit abwertenden Aussagen gegenüber Homosexuellen auf. Allerdings hielt Pacquiao damals fest, seine Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. (wst)

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