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epa07406092 People shout slogans and burn an effigy of Indian Prime Minister Narendra Modi, during a protest against India, in Peshawar, Pakistan, 01 March 2019.  For the past few days, the two neighbors have been locked in an unprecedented military escalation in recent years, after India announced on 26 February that it conducted airstrikes on a Pakistan-based militant training camp run by Jaish-e-Mohammed outfit. In response, Pakistan announced on 27 February that it had shot down two Indian fighter planes and captured one of the pilots.  EPA/BILAWAL ARBAB

Pakistanische Demonstranten in Peshawar verbennen eine Puppe mit dem Gesicht des indischen Premierministers Narendra Modi. Bild: EPA/EPA

Spannungen zwischen Indien und Pakistan halten an – vier Tote in Kaschmir



Inmitten der neuen Spannungen zwischen Indien und Pakistan sind bei Feuergefechten im Grenzgebiet Kaschmirs mindestens vier Zivilisten getötet und elf weitere verletzt worden.

Im indischen Teil der Konfliktregion seien eine 24 Jahre alte Frau und ihre beiden Kinder ums Leben gekommen, teilte ein Sprecher der indischen Polizei am Samstag mit. Der Vater sei schwer verletzt worden. Durch pakistanischen Beschuss habe es zudem sieben weitere Verletzte auf indischer Seite gegeben, hiess es in Medienberichten.

Im pakistanischen Teil Kaschmirs seien ein Junge getötet und drei weitere Menschen verletzt worden, teilten pakistanische Sicherheitskräfte mit. Die Armeen der verfeindeten Nachbarn hatten seit Freitag immer wieder an verschiedenen Stellen über die De-facto-Grenze zwischen den von beiden Ländern jeweils kontrollierten Teilen Kaschmirs geschossen.

Die Spannungen zwischen den beiden Atommächten hatten sich in den vergangenen Tagen zugespitzt. Nachdem Indiens Luftwaffe in der Nacht zum Dienstag zum ersten Mal seit 1971 einen Angriff auf pakistanischem Gebiet geflogen hatte, schoss Pakistan nach eigenen Angaben am Mittwoch zwei indische Kampfflugzeuge ab. Ein indischer Pilot, der gefangen genommenen worden war, wurde am Freitag freigelassen und den indischen Behörden an einem Grenzübergang übergeben.

Seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indien und seiner Trennung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 beanspruchen beide Länder Kaschmir für sich - sie kontrollieren jeweils einen Teil. Die heutigen Atommächte führten bereits zwei Kriege um das Himalaya-Tal. (sda/dpa)

So hart arbeiten weltweit 168 Millionen Kinder

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gogl Vogl 03.03.2019 11:31
    Highlight Highlight Man sollte den beiden Idiotenstaaten mal sagen, dass nur ein Staat von diesem Konflikt profitiert. Nämlich China. Kriegt euch wieder ein. Für Krieg sind eure Bewohner zu lieb und euer Curry viel zu lecker!
  • Walter Sahli 02.03.2019 12:30
    Highlight Highlight Das kann doch gar nicht sein, dass da Zivilisten getötet wurden. Schliesslich beschützen die Militärs...äh pardon, die Sicherheitskräfte(!) weltweit die Zivilbevölkerungen, Freiheit und Demokratie. Und die tolle Bilanz von mehreren hundert Millionen Toten in den letzten 100 Jahren zeigt, wie gut diese Leute arbeiten. Ohne die wären's sicher noch viel mehr, nicht wahr?
    Gut, dass wir denen jährlich rund eine Billion USD geben, damit sie uns so heldenhaft beschützen.
    • Pisti 02.03.2019 19:33
      Highlight Highlight Und ich dachte es kann dort keine Konflikte geben, weil dort die Religion des Friedens das Leben bestimmt.

«Wir sollten uns hinsetzen und reden» – Pakistan beschwichtigt nach Kampfjet-Abschuss

Der pakistanische Ministerpräsident Imran Khan hat angesichts der militärischen Konfrontation in Kaschmir Indien am Mittwoch zu Gesprächen aufgefordert. Es sei einfach, einen Krieg zu beginnen, aber wohin dieser führt, könnte niemand kontrollieren, sagte Khan in einer Fernsehansprache.

Sollte Indien über Terrorismus sprechen wollen, sei Pakistan dazu bereit. «Wir sollten uns hinsetzen und reden.»

Die Spannungen zwischen den verfeindeten Atommächten hatten sich in den vergangenen Tagen stark …

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