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Interview

Christoph Blocher: «Es gibt keine Parallelen zwischen Trump und mir»

Christoph Blocher über das Phänomen Trump, die Parallelen und Unterschiede zwischen den USA und der Schweiz – und was passiert, wenn die Zuwanderung bei uns nicht zurückgeht.

Doris Kleck / Nordwestschweiz



Überrascht Sie die Wahl von Trump?
Christoph Blocher:
Ja. So wie sich Trump aufgeführt hat, war ich lange Zeit der Meinung, dass er gar nicht Präsident werden will. Dass Trump einen solchen Zulauf hat, muss zu denken geben. Mich interessiert das Phänomen.

ZUR MELDUNG DES „SONNTAGSBLICK“, WONACH CHRISTOPH BLOCHER SEIN AMT ALS VIZEPRAESIDENT DER SVP ABGEBEN WERDE, STELLEN WIR IHNEN AM SONNTAG, 10. JANUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Guest speaker Christoph Blocher after the event

SVP-Vordenker Christoph Blocher:  Bild: KEYSTONE

Was ist ihre Erklärung?
Trump hat nicht gegen die Demokraten gekämpft, sondern gegen das Establishment – auch in der eigenen Partei. Er sprach von der korrupten Elite und hat damit einen Nerv getroffen. Die Leute haben das Gefühl, dass ihre Ängste und Nöte von der Politik nicht ernst genommen werden. Besonders neu ist das nicht. In den USA ist die Entwicklung einfach sehr radikal. Aber wir hatten vorher bereits den Brexit und das Ja zur Zuwanderungsinitiative.

Gibt es denn Parallelen zwischen der Schweiz und den USA?
Die USA sind föderalistisch und ein starker demokratischer Staat. Doch die Mentalität ist ganz anders. Die Machtlosigkeit gegenüber dem Establishment ist wegen der direkten Demokratie in der Schweiz viel geringer als in den USA. Der Mittelstand in den USA hat das Gefühl, er komme unter die Räder. Die Ausländer würden die Jobs wegnehmen. Trump hat gesagt, er würde eine Mauer zu Mexiko bauen. Natürlich wissen die Leute, dass das sinnbildlich ist. Doch es zeigt, dass er die Ängste wahrnimmt.

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Er macht Politik mit Ängsten, wie die SVP.
Die SVP macht keine Politik mit den Ängsten. Aber sie nimmt die Sorgen der Leute ernst. Wir müssen etwas gegen die masslose Zuwanderung machen. Die SVP hat ein wirkungsvolles Konzept, das Volk und Stände akzeptiert haben. Doch das Parlament will es nicht umsetzen. Sie werden schon noch sehen was passiert, wenn die Zuwanderung nicht zurückgeht.

Was? Würde ein Trump bei uns salonfähig?
Vielleicht wäre er das schon. Trump wird in den USA zu einer Beruhigung führen, wenn er den Wahlkampfmodus verlässt.

Trump kämpft gegen das Establishment, Sie gegen die Classe politique ...
Es gibt keine Parallelen zwischen Trump und mir. Aber ich habe bereits vor 25 Jahren festgestellt, dass unsere Classe politique die Unabhängigkeit der Schweiz preisgeben will. Auch bei der Europa-Abstimmung hat man gesagt, die Unterschicht sei dagegen. Doch es ging darum, Sorgen ernst zu nehmen und die Selbstbestimmung zu wahren.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rittiner gomez 11.11.2016 10:48
    Highlight Highlight gleich ist bei beiden, dass die presse jeden tag über sie berichten, um klicks zu erhalten.
  • al1989 11.11.2016 08:33
    Highlight Highlight Blocher meint wohl den Umgang mit Frauen…
  • Spooky 11.11.2016 00:58
    Highlight Highlight Hauptsache, wenn Blocher kommt, reagieren die linken Kommentatoren.
  • Christoph99 10.11.2016 23:31
    Highlight Highlight Also ich sehe schon ein paar Parallelen.
    Beide haben einen Hang zur Selbstdarstellung und sich ihre Popularität erkauft.
    Durch ihre Botschaften erreichen sie Menschen die nur vereinfachte Aussagen verstehen.
    Beide behaupten nur durch sie könne ein Heil erreicht werden.
    Beide sind begnadete Demagogen und Rhetoriker.
    Inhaltlich? Andere Länder andere Wertvorstellungen
  • Herren 10.11.2016 21:22
    Highlight Highlight Ein Milliardär mit großer Klappe, der sich angeblich für die kleinen Leute einsetzt, gegen "die Elite" wettert und mit aller Macht das politische Gefüge instabil machen will. Der mit rassistischen Reflexen Ängste hervorruft, die es ohne ihn nicht geben würde. Ach ja: er kommt vorallem bei eher schlecht gebildeten Leuten an. Na, von wem spreche ich: Trump oder Blocher?
  • Yes. 10.11.2016 16:57
    Highlight Highlight Ich sehe kaum Parallelen. Blocher ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann mit einer hart rechten Linie. Trump hingegen ist ein Realitystar, der 6 Mal bankrott gemacht hat und das sagt was dem Mob gerade am Besten gefällt
    • Christoph99 10.11.2016 23:38
      Highlight Highlight Blocher verdankt seinen Aufstieg nur der Bundeskasse und mit Mitteln die heute verboten sind (Werner K. lässt grüssen).
      Die Anhänger von Trump als Mob zu bezeichnen ist ziemlich abwertend und ich denke sie hätten es auch nicht gerne, wenn sie zum Mob gezählt würden, nur weil sie dem CH- Demagogen folgen.
    • Yes. 11.11.2016 18:10
      Highlight Highlight Mit Mob meine ich die unglaublich rassistisch und aggressiv geladene Stimmung an den Trump Rallies, bei denen Trump, getragen von der Menge, ins Mikrofon schrie, was jeweils das lauteste Gejohle hervorrufen würde. Die durchschnittlichen Trump Wähler sind an sich natürlich kein Mob und haben ihn aus verschiedensten Gründen gewählt.
      Ich sollte dem "CH-Demagogen" folgen??? Weil ich ihn als erfolgreichen Geschäftsmann bezeichnet habe?
  • pamayer 10.11.2016 16:34
    Highlight Highlight Bla bla Blocher.
  • ThePower 10.11.2016 13:42
    Highlight Highlight Keine Parallen? Die beiden könnten Brüder sein, zumindest sind sie aber aus dem gleichen Holz geschnitzt. Wenn man dem Blocher aber etwas zugute halten will: Er ist im Gegensatz zu Trump Self-Made-Milliardär und hat in den letzten Jahren vermutlich wenigstens ein bisschen Steuern bezahlt. Aber ansonsten sind sich die beiden sehr ähnlich.

    Noch betreffend Mauer: Ich bin mir sicher, dass auch Blocher "sein"Land am liebsten ummauern würde. Aber im Gegensatz zu Glarner ist er schlau genug zu wissen, dass das nicht geht und man das schon gar nicht öffentlich sagen sollte😄
    • rodolofo 10.11.2016 22:36
      Highlight Highlight Sie haben etwas gemeinsam:
      Eine grosse Klappe.
      Aber Trump ist ein Lebemann, der sein Leben in vollen Zügen geniesst, der auch mal fünf grade sein lässt und über die Stränge schlägt.
      Blocher hingegen ist ein gestrenger Calvinist, der sich und seinen Gefolgsleuten weder Lockerheit noch Müssiggang erlaubt.
      Bete und arbeite für Dein Vaterland!
      Und treibe dazu viel Sport!
      Immer muss gearbeitet und gekämpft werden, mit eiserner Disziplin!
      Ich merke da gerade, wie viel sympathischer mir Trump ist, wenn ich ihn mit "unserem" Blocher vergleiche.
  • Schlafwandler 10.11.2016 12:56
    Highlight Highlight “Die SVP macht keine Politik mit den Ängsten." [...] "Sie werden schon noch sehen was passiert, wenn die Zuwanderung nicht zurückgeht.“

    Lassen wir das mal auf uns wirken, Chrigel!
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 14:32
      Highlight Highlight Alle schüren sie Angst.
      Die FDP mit dem Verlust von Arbeitsplätzen, die SP mit dem dem Verlust der Rechstaatlichkeit, die SVP mit dem Verlust der Eigenständigkeit, die Grünen sogar mit dem Klimaweltuntergang.
      Alle sind sie Demagogen.
      Die FDP verspricht das Heil durch freie Märkte, die SP durch die vereinte Internationale und durch Frauenquoten, die SVP durch Patriotismus und die Grünen versprechen das Heil durch Verzicht.
      Dabei ist ist es offensichtlich, das sie alle bloss Klientelpolitik betreiben, und nur gerade bis zur eigenen Nasenspitze sehen wollen.
      Ernst nehmen kann man sie alle nicht.
    • Platon 10.11.2016 20:02
      Highlight Highlight Blödsinn
    • rodolofo 10.11.2016 22:38
      Highlight Highlight Wenn Du schon nicht weisst, was die anderen Parteien ausser der SVP wollen, dann erwähne sie doch einfach nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Angelo C. 10.11.2016 12:45
    Highlight Highlight Als sinnvolle Ergänzung zu diesem Interview ein lesenswerter Artikel zum Vergleich zwischen den Rechten der USA und jenen der Schweiz, bzw. zur Frage, ob das politische Wirken der SVP und Blocher ähnliche Resultate wie in den USA zeitigen würden :


    Profitiert die SVP von Trumps Sieg? Kaum. Dafür ist das Fundament der Schweiz zu solide. http://desktop.12app.ch/articles/25524047

    • ch 11.11.2016 00:21
      Highlight Highlight Macht wenig Sinn, dieser Artikel.
  • Thomas Rohrer 10.11.2016 10:59
    Highlight Highlight Trump ist schon cooler als Blocher.
    • Sandro Lightwood 10.11.2016 17:57
      Highlight Highlight 😂
    • Black Cat in a Sink 10.11.2016 19:48
      Highlight Highlight ....aber sowas von... guck dir bloss seine Melania an.... und sein Golfplätze erst, ganz grosses Kino 😜🏌⛳️
    • Thomas Rohrer 11.11.2016 10:16
      Highlight Highlight 😅
    Weitere Antworten anzeigen
  • CASSIO 10.11.2016 10:54
    Highlight Highlight Und ob, Ihr beiden stammt ursprünglich aus DE.
    • Christoph99 10.11.2016 23:46
      Highlight Highlight Dann sind beide Ausländer? Ehrlich?
      Das hätte ich nie vermutet, so kann man sich täuschen😜
  • Lowend 10.11.2016 10:33
    Highlight Highlight Watson:
    "Trump kämpft gegen das Establishment, Sie gegen die Classe politique ..."

    Blocher:
    "Es gibt keine Parallelen zwischen Trump und mir."

    Blocher (Nachsatz zum schüren von Verlustängsten)
    "Aber ich habe bereits vor 25 Jahren festgestellt, dass unsere Classe politique die Unabhängigkeit der Schweiz preisgeben will."

    Ein entlarvendes Interview! Dieser üble Demagoge hat das schüren von Angst so salonfähig gemacht, dass die Reporterin nicht mal mehr merkt, was für ein übles Spiel der mit ihr und uns treibt.

    So viel zum Angstprofi Blocher und jetzt prügelt den Überbringer der Nachricht.
  • zombie woof 10.11.2016 10:30
    Highlight Highlight Beide beluegen die Waehler, beide sind stinkreich, beide hetzen gegen Auslaender, beide haben eingewanderte Vorfahren usw...nein, es gibt keine Parallelen
  • Lowend 10.11.2016 10:12
    Highlight Highlight Watson:
    "Er macht Politik mit Ängsten, wie die SVP."

    Blocher:
    "Die SVP macht keine Politik mit den Ängsten. Aber sie nimmt die Sorgen der Leute ernst."

    Blocher weiter: (gleich mit Drohung und Angstparolen)
    "Wir müssen etwas gegen die masslose Zuwanderung machen."

    So funktioniert Populismus der üblen Sorte! Zuerst verneint er, Angst zu verbreiten. Im nächsten Satz schürt er aber gleich die Ängste vor der "Masseneinwanderung".
    Blocher hat recht. Er ist nicht wie Trump, er ist übler, denn er ist Jurist, Milliardär und Parteibesitzer und damit gehört er zur "Elite" des Landes!
    • Moti_03 10.11.2016 12:13
      Highlight Highlight Sorry, ich finde auch wir sollten nicht so viel Zuwanderung haben wie die letzten Jahren. Aber wegen dem hab ich keine Ängste und bin kein rassist! Sie machen es sich wieder sehr einfach, wie immer. Von was sollte ich ihrer Meinung angst haben?
    • Lowend 10.11.2016 14:28
      Highlight Highlight Saufen Sie Krim-Sekt! "Kultur ist ein sehr dünner Firniss, die sich einfach in Alkohol auflöst." - Huxley
    • glass9876 10.11.2016 14:55
      Highlight Highlight @ Moti: vor nicht enden wollenden dem Rechtsrutsch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 10:09
    Highlight Highlight In einem Detail irrt Herr Blocher. Die Mauer zu Mexico ist nicht nur sinnbildlich.
    Sie existiert seit etlichen Jahren ganz real. Es gibt zwischen den USA und Mexiko eine bis auf zwei Abschnitte durchgehende Grenzzaunanlage, bestehend aus Stahlwänden, riesigen Gitterzäunen, Überwachungs- und Alarmanlagen. Die beiden offenen Abschnitte verlaufen entlang zweier Flüsse, die eine schwer passierbare natürliche Grenze darstellen.
    Seit beginn des Baus dieser Grenzschutzanlage ging die illegale Einwanderung von Mexiko in die USA stark zurück.
    • rodolofo 10.11.2016 11:46
      Highlight Highlight Was ist der Unterschied zwischen Nord- und Südamerika?
      In Nordamerika wurde die Urbevölkerung (die Indianer) massakriert, vertrieben und in Konzentrationslager gepfercht, die die Faschisten damals "Reservate" nannten.
      In Südamerika waren die Spanischen Eroberer auch nicht zimperlich, doch sie vermischten sich auch mit der lokalen Indio-Bevölkerung.
      Die Katholische Kirche hat heidnische Bräuche integriert, während die Evangelikalen von den Prärie-Indianern nichts, aber auch gar nichts gelernt, oder integriert haben!
      Und darum ist der Süden heute MENSCHLICH reicher, als der protzige Norden.
    • Anam.Cara 11.11.2016 09:52
      Highlight Highlight @rodolofo: ist das nicht ein bisschen stark vereinfacht?
      Die Spanier auch in Nordamerika (bis hinauf nach Sacramento/CA).
      Die Urvölker in Nord und Süd wurden wie Dreck behandelt und zur Sklavenarbeit gezwungen. Nur in Canada wars nach meinen Infos anders.

      Bsp: die unzähligen Toten, die die "Eroberer" in Südamerika in Kauf nahmen um Edelmetalle abbauen zu lassen, die sie dann stahlen.

      Die spätere Entwicklung (so in den letzten 200 Jahren) war wohl unterschiedlich, weil sich die Eroberer im Süden ggf. weniger stark abgegrenzt haben. Aber da waren die Urvölker und ihre Kultur längst zerstört.
  • Hippie-ster 10.11.2016 10:06
    Highlight Highlight Ich sehe einige Parallelen:

    - Milliardäre
    - Über 70 Jahre alt
    - Teil der Elite, nehmen sich davon aber aus
  • saukaibli 10.11.2016 10:03
    Highlight Highlight "Die SVP macht keine Politik mit den Ängsten." Der war gut! Natürlich bewirtschaftet die SVP die Ängste der Bevölkerung, sie verdankt ihnen ihren Aufstieg. Die Ängste der Bevölkerung ernst nehmen heisst aber nicht, die Ängste zu bestätigen und noch mehr zu schüren, es heisst auch Ängste nehmen, wenn sie unbegründet sind oder realistische Lösungen vorzuschlagen. Blocher und Trump sind sich ähnlicher als es sich SB eingestehen will. Beide bedienen sich einer einfachen Sprache mit der sich die eher Ungebildeten identifizieren können und beide tun so als gehören sie zum "einfachen Volk".
    • Prof. Dr. Dr. D. Trump 10.11.2016 14:46
      Highlight Highlight @Purple Banana: Einverstanden. Das verschwurbelte Intellektellensprech der Linken verpufft wirkungslos.
      Aber nicht nur, weil es nicht verstanden wird, sondern und vorallem auch, weil die Linken und die Intellektuellen (was sich nicht unterscheiden lässt, weil ein liberaler oder konservativer Höchstgebildeter sich nie als Intellektueller bezeichnen würde) unaufhörlich mit sinnleeren Worthülsen geistig masturbieren.
      Solches verhalten ist nur zum Schein gescheit, in Wirklichkeit nur eingebildete Überheblichkeit. Das merken auch jene, die ausser Stande sind, im Intellektuellensprech zu kontern.
    • rodolofo 10.11.2016 22:44
      Highlight Highlight Willst Du einen links drehenden Menschen umerziehen zu einem rechts drehenden Menschen?
      Das geht genauso wenig, wie bei Milchsäure-Bakterien.
      Und ausserdem, warum willst Du nur die eine Sorte Mensch und die andere Sorte Mensch nicht?
      Akzeptiere, dass die Menschen so sind, wie sie sind!
      Ich werde das von jetzt an auch so machen.
      Deal?
  • Linus Luchs 10.11.2016 09:57
    Highlight Highlight "Es gibt keine Parallelen zwischen Trump und mir", lügt Christoph Blocher und demonstriert damit die Parallele Nr. 1.
  • max the mechanic 10.11.2016 09:53
    Highlight Highlight da wird Herr Trump aber froh sein...
  • klugundweise 10.11.2016 09:49
    Highlight Highlight Aha, keine Parallelen! Wer schürt bei uns Ängste, wer beschimpft unsere demokratischen Institutionen, wer begünstigt die Reichen zu Lasten des Mittelstandes usw.
    Und wer lästert permanent über Elite und Establishment zu denen er selber gehört?
  • äti 10.11.2016 09:26
    Highlight Highlight Richtig, es gibt keine Parallelen: der eine spricht Deutsch, der andere Englisch. Das eine funktioniert nur mit Feindbildern, das andere .. naja.
  • Bacchus75 10.11.2016 09:20
    Highlight Highlight "Die SVP macht keine Politik mit den Ängsten."

    Meint das Blocher wirklich ernst?
  • Tepesch 10.11.2016 09:05
    Highlight Highlight "Es gibt keine Parallelen zwischen Trump und mir."

    😂😂😂
    Witz des Tages
  • rodolofo 10.11.2016 09:05
    Highlight Highlight "Es gibt keine Parallelen zwischen mir und Trump", sagt Blocher.
    Und wie steht's mit Parallelen zur Lügenpresse?
    Mit "Lügenpresse" meine ich natürlich das das "Schwiizer Wücheli". ;)
    Ich glaube, wir können uns eine Tele Blocher - Abteilung auf watson eigentlich sparen.
    Aber vielleicht sehen ja die "Geschäftlichen" im Privat-Mediums Watson hier einen interessanten Markt?
    Ich sag's nur einmal:
    Sollte Watson versuchen, 20minuten den Rang abzulaufen, bin ich hier bald wieder weg!
    Ich engagiere mich hier gern mit meinen Beiträgen, aber sollte Watson die Ziele UNSERER Revolution verraten, dann...
  • Momo_1 10.11.2016 09:03
    Highlight Highlight "Die Machtlosigkeit gegenüber dem Establishment ist wegen der direkten Demokratie in der Schweiz viel geringer als in den USA"
    Herr Blocher, irgendwann werde ich die Hand gegen Sie erheben können! Wie kann ein Milliardär eine solche Aussage machen. Das ist Abwertend gegenüber vielen Schweizern, die aus Glaube an ihre immer so wohlgeformten Worte für sie stimmen!
  • KeineSchlafmützeBeimFahren 10.11.2016 08:54
    Highlight Highlight Es gibt sehr viele Parallelen zwischen diesem beiden Personen, die ich gleich verachte und verabscheue. Beide sind Demagogen, beide haben ein konservatives Weltbild, beide sind fremdenfeindlich, beide sind reiche Unternehmer, beide gehören zu den oberen 5 % der Gesellschaft, beide geben sich als volksnah, beide sind rhetorisch miserabel und beide sind anti-ökologisch. Nichtsdestotrotz würde ich die Situation in der Schweiz mit derjenigen in den USA nicht direkt vergleichen. Wir haben Gott sei Dank die direkte Demokratie und können etwas gegen solche Demagogen unternehmen.
  • Louie König 10.11.2016 08:54
    Highlight Highlight Nein nein, die SVP macht sicher keine Politik mit Ängsten. Und Blocher und Trump haben rein gar nichts miteinander zu tun, ähä, genau. Establishment und Classe politique sind ja auch nicht zu vergleichen...was für ein Schmarren. "Das Parlament will es nicht umsetzen", auch dieser Satz ist einfach nur unsinnig. Die Initiative wird umgesetzt, aber halt so, dass es unserem Land nicht schadet, was doch eigentlich auch im Sinne von CB liegt, nicht?
    • rodolofo 10.11.2016 11:59
      Highlight Highlight "Classe Politique" sagt halt jemand, der in der Volksschule brav aufgepasst hat!
      Blocher hat für die Verbundenheit mit den "halben Schweizern" im Welschland ein grosses Opfer gebracht indem er mit eiserner Disziplin Schulfranzösisch gebüffelt hat, welches er heute als "Frangsä Federall" ähnlich volksverbunden ausspricht, wie das Hochchchdeutsch (das "ch" muss richtig arabisch "chchrazze u chchroose"!).
      Trump hingegen beherrscht nur sein Ämääricen Inglisch", dafür immerhin volksverbunden mit Kaugummi, oder Kartoffel im Mund.
      Das sind doch grosse Unterschiede zwischen den zwei Weissen Männern!
    • saukaibli 10.11.2016 12:16
      Highlight Highlight Ob es unserem Staat gut geht oder nicht, ist CB ziemlich egal. Wenn du so viel Kohle hast musst du wenig befürchten wenn du einen Staat ruinierst. Bei sowas leiden immer die "kleinen Leute", sicher nicht die Reichen wie Blocher.
  • Einer Wie Alle 10.11.2016 08:50
    Highlight Highlight Eigentlich ein gutes Interview bis zu: "Die SVP macht keine Politik mit den Ängsten. Aber sie nimmt die Sorgen der Leute ernst."
    Was ja heisst, man macht Politik mit Ängsten...
  • beaker 10.11.2016 08:33
    Highlight Highlight Ich sag nur die illuminati stecken dahinter





    und putin
  • FrancoL 10.11.2016 08:30
    Highlight Highlight "Doch es zeigt, dass er die Ängste wahrnimmt."
    Ich kann solche Sätze fast nicht mehr ertargen. Sie zeigen die Scheinheiligkeit der SVP und natürlich auch der Trumpianer.

    Nein sie zeigen noch mehr sie zeigen eine gewisse Häme, denn etwas zu erkennen zu fühlen und zu spüren und dann nur heisse Luft zu dessen Minderung zu machen ist schlichtwegs Häme!

    Wie in der CH wird in den Staaten derjenige der diese Ängste protzig auf seinen Fahnen schreibt diese bewirtschaften und nicht mindern.

    Da kann man die Parallelen zwischen Trump und der SVP Spitze nicht abstreiten, ausser man sei rechts blind.
  • Posersalami 10.11.2016 08:20
    Highlight Highlight "Die Leute haben das Gefühl, dass ihre Ängste und Nöte von der Politik nicht ernst genommen werden."
    Ach, und das ist nicht so? Wird denn nicht auch in den USA ständig Politik gegen die Interessen der Massen gemacht?

    "Der Mittelstand in den USA hat das Gefühl, er komme unter die Räder. "
    Herr Blocher, der Mittelstand in den USA hat nicht nur das Gefühl unter die Räder zu kommen, er ist in den letzten paar Jahrzehnten von einem Panzer überrollt worden!

    etcpp

    Wie Weltfremd kann man eigentlich sein?
  • philosophund 10.11.2016 08:10
    Highlight Highlight "Dass Trump einen solchen Zulauf hat, muss zu denken geben. Mich interessiert das Phänomen."

    Dass Blocher einen solchen Zulauf hat, muss auch zu denken geben. :P
  • Bijouxly 10.11.2016 08:00
    Highlight Highlight Das ist mal ein überraschend gutes Interview. Tatsächlich sehe ich auch nicht besonders viele Parallelen, ausser das Ausländer raus. Immerhin hatte Herr Blocher vor seiner Regierungstätigkeit über 20 Jahre Erfahrung in Exekutivämtern.

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