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Interview

Segler-Paar über Gretas Reise: «Als würde man sich in eine Rakete setzen»

Max und Anke waren ein Jahr mit ihrem Segelboot unterwegs und wissen, welche Herausforderungen Greta Thunberg auf ihrer Atlantik-Überquerung bevorstehen.

Helena Düll / watson.de



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Knapp ein Jahr lang gab es für Anke und Max weder Tag noch Nacht. Stattdessen lebten die beiden nach einem Drei-Stunden-Rhythmus. Drei Stunden segeln, drei Stunden ausruhen – der Alltag auf ihrem Segelboot «Liberta Boom».

Mit watson haben die beiden Segler über die schönen und die herausfordernden Seiten ihrer Reise gesprochen – und verraten, was die 16-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg auf ihrer Atlantik-Überquerung erwartet.

Die Reise von Max und Anke:

Max segelt seit seiner Kindheit. Schon immer hatte er den Traum, irgendwann einmal den Atlantik zu überqueren. Doch: Erst kam ihm das Studium dazwischen und dann die Arbeit als Förster.
2012 traf er die Entscheidung, es doch noch zu wagen, ein Jahr später kaufte er sich sein Boot, die «Liberta Boom». Kurz darauf dann der Rückschlag: Das Boot brannte nach einem Unfall komplett ab. Doch Max gab nicht auf und entschloss sich dazu, die Liberta noch einmal komplett herzurichten. 2017 war sie dann wieder seetauglich.
In der Zwischenzeit lernte Max Anke kennen. Und nur einen Monat, nachdem sie ihr Studium zur Physiotherapeutin abgeschlossen hatte, startete das Paar seine Reise (die erst vor Kurzem in Portugal zu Ende gegangen ist) in den Niederlanden. Den Atlantik hat Max alleine mit zwei Freunden überquert, weil Anke nicht so lange auf See sein wollte. Auf ihrem Blog teilen sie ihre Erfahrungen.

watson: Wie habt ihr euch auf eure Reise mit dem Segelboot vorbereitet?
Anke: Sehr akribisch. Das lag auch daran, dass ich vorher noch nicht viel mit dem Segelboot unterwegs war. Wir haben beispielsweise Kurse zum Thema 'Erste Hilfe auf dem Boot' oder zu extremen Wettersituationen gemacht. Ausserdem haben wir viele Bücher gelesen.

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Offenes Meer bedeutet auch, dass ausser Wasser nichts um euch herum ist. Wie habt ihr das empfunden?
Max:
Für mich gab es einen ganz wichtigen Moment: Nachdem ich das Boot im IJsselmeer wiederaufgebaut hatte und von dort durch die Schleuse in die Nordsee gefahren bin, war das ein Gefühl von Freiheit. In diesem Moment weisst du, dass dir die Welt gehört. Dir wird klar, dass du – sofern es dir die Natur erlaubt – überall auf diesem Planeten hinsegeln könntest. Das ist ein sehr befreiendes und erhabenes Gefühl. Wie man das offene Meer letztlich empfindet, hängt von der Person ab. Ich blühe zum Beispiel extrem auf, werde sehr aktiv und brauche auf einmal sehr viel weniger Schlaf.

Greta Thunberg und das Schiff

Wie ist das bei dir Anke?
Anke:
Bei mir war das anders. Ich hatte gerade am Anfang viele Ängste. Schon die Nordsee war für mich sehr aufregend. Immer, wenn wir dann länger unterwegs waren – beispielsweise von Portugal nach Madeira, das ist eine Reise von vier Tagen – war es anfangs eine grosse psychologische Arbeit. Bei mir war es nicht das Gefühl von Freiheit, sondern eher 'Ohje, ich bin soweit weg von Land.' Das hat sich dann erst gelegt, als ich das Boot besser kennengelernt habe. Ich musste erst nach und nach lernen, der Liberta zu vertrauen und erst als ich das getan habe, konnte ich es geniessen.

Nun geht es Greta Thunberg wie dir, Anke. Auch sie war noch nie länger auf einem Segelboot unterwegs. Glaubst du, sie hat dieselben Ängste, die du damals hattest?
Anke:
Auf jeden Fall.

Max: Wäre Greta zeitlich nicht so gebunden, wäre es einfacher gewesen, im November die leichtere Route, die nennt man Passatroute, auf einem normalen Boot zu nehmen.

Weshalb?
Max:

Das Boot, mit dem Greta jetzt unterwegs ist, ist eine Rennmaschine.

Das ist so, als wärst du selbst noch nie Auto gefahren und würdest plötzlich in einem Formel-1-Auto sitzen. Wenn sie das wirklich schafft, dann ist das eine Meisterleistung. Ich bin mir noch nicht sicher, ob sie nicht irgendwann geborgen werden und mit einer Fähre weiterfahren muss.

Gretas Reise in die USA:

Seit Mittwoch ist die Schwedin auf dem Weg in die USA. Die Profisegler Boris Herrmann und Pierre Casiraghi wollen Thunberg mit der Yacht «Malizia» über den Atlantik bringen.
Die Klimaaktivistin will im September am UN-Klimagipfel in New York teilnehmen, im Dezember steht in Chile die Weltklimakonferenz an. Thunberg fliegt nicht, weil Flugzeuge immense Mengen klimaschädlicher Treibhausgase ausstossen – daher der Segelausflug.
An Bord befinden sich ausserdem Thunbergs Vater Svante und ein Filmemacher, der eine Dokumentation über die Tour plant. Die Reise soll rund zwei Wochen dauern.

Max, für deine Atlantik-Überquerung hast du 24 Tage gebraucht. Gretas Fahrt soll nur zwei Wochen dauern. Das ist sehr wenig Zeit.
Max:
Ja das ist es, aber ich denke, die fahren etwas langsamer für Greta. Das könnte sonst wirklich extrem für sie werden.

Inwiefern?
Max:
Mit Bootsromantik hat das, was Greta da macht, nichts mehr zu tun.

Anke: Immer wenn mir schlecht war, hat es mir geholfen, nach draussen zu gehen und den Horizont zu sehen. Im Boot siehst du nichts und es wackelt und dir wird nur noch schlechter. Ich habe gelesen, dass Greta und ihr Vater bei schlechtem Wetter nach unten müssen und sich aus Sicherheitsgründen an den Wänden befestigen sollen.
Ich frage mich, wie sie das rein körperlich aushalten sollen, unten im Boot zu bleiben, wenn ihnen ohnehin schon schwindelig und schlecht ist.

Max:

Das Eigenartige ist ja, dass viele Menschen in Gretas Fahrt eine romantische Spazierfahrt sehen.

Aber solch eine Fahrt haben wir gemacht. Das, was Greta jetzt macht, ist im Vergleich dazu ungefähr so, als würde man sich in eine Rakete setzen und ins Weltall fliegen. Ich bin wirklich gespannt, wie das ausgeht und freue mich, von ihren Erfahrungen danach zu hören.

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Heute auch interessant:

Glaubt ihr, dass Greta auch bezüglich der Segelreisen ein Vorbild im Hinblick auf nachhaltiges Reisen wird?
Anke:
Wir haben beobachtet, dass schon sehr viele Jugendliche mit dem Segelboot unterwegs sind. Natürlich nicht mit so einem schnellen Segelboot wie in Gretas Fall. Auf unserer Reise haben wir ab den Kanaren immer wieder junge Menschen kennengelernt, die die Welt bereisen wollen und das machen, ohne ein Flugzeug zu nehmen. Die jungen Menschen stellen sich in die Häfen und warten auf ein Boot, das sie mitnimmt. Hand gegen Koje nennt man das. Die nehmen dann aber die Spazierfahrtroute und fahren zwischen November und Dezember, wenn die Hurricane-Saison vorbei ist. Das ist schon ein Trend.

Max, deine Route über den Atlantik war ein bisschen anders als die Greta-Route. Welche Besonderheiten erwarten sie da?
Max:
Da sie gegen die Westwinde segeln müssen, ist das sogar noch schwieriger und härter. Ausserdem ist es kälter.

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Anke ist bei der Atlantik-Überquerung nicht mitgefahren. Welche psychologischen Herausforderungen bringt so eine lange Reise auf dem Segelboot mit sich?
Max:
Ein grosses Problem für Greta wird sein, dass sie nicht aussteigen kann. Normalerweise weisst du beim Segeln immer, wann du da bist – ob das nun zwei, drei oder vier Tage sind. Doch wenn du nur weisst, dass du jetzt wahrscheinlich drei Wochen vor dir hast, dann brauchst du einen Rhythmus. Denn du siehst nur Wasser, Wasser, Wasser und bist auch nicht mehr mit dem Helikopter erreichbar. Das bedeutet, dass es auch keine Rettungsmöglichkeit mehr gibt und du weisst, dass du mit dem Boot auf dich alleine gestellt bist.

Anke: Eine andere Herausforderung vor jedem längeren Reiseantritt für uns war auch immer die Frischnahrung. Bei Greta besteht das Problem nicht, sie wird sich von Astronautennahrung ernähren. Das geht auch gar nicht anders:

Wenn du mit einer Geschwindigkeit von 20 Knoten über das Meer fliegst, dann kannst du nicht kochen.

Es gibt noch einen weiteren Unterschied. Auf eurer Tour hattet ihr im Drei-Stunden-Rhythmus immer etwas zu tun. Greta und ihr Vater aber können nicht wirklich etwas machen. Wie anstrengend ist das?
Max:
Das kann zu einem ganz grossen Problem werden. Zum Beispiel gibt es gegen die Seekrankheit nichts Besseres, als aktiv zu werden, also zu lenken oder zu rudern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Skipper Greta bei voller Fahrt ranlässt. Ich selbst bin noch keine IMOCA 60 gefahren, aber Profisegler sagen, dass die Lautstärke am schwersten zu ertragen ist. Das liegt daran, dass die Boote aus Carbon gebaut sind und jede Welle, die gegen das Boot schlägt wahnsinnig laut ist. Das ist so, als würdest du in einem Schlagzeug in der Bass Drum unten drin sitzen und die ganze Zeit haut jemand dagegen – selbst für Profis muss das richtig anstrengend und psychologisch belastend sein.

So geht es auf einem Regattaschiff zu:

abspielen

Video: YouTube/Sailing Video Award

Was ist eure persönliche Meinung zu der Reise von Greta?
Max:
Natürlich ist das auch ein riesiger PR-Gag. Dennoch finde ich es von ihr extrem mutig. Sie hat sicher auch ein gewisses Glück, dass sie sowas nun erleben kann, aber sie gibt ja auch sehr viel für ihre Idee auf. Ich finde es beeindruckend, dass sie ihren Weg so konsequent verfolgt. Als Segler freut es mich besonders, dass der Segelsport und gerade das Regattasegeln nun so in den Vordergrund gerückt ist. Insgesamt bin ich sehr gespannt auf die Reise, und ich hoffe wirklich, dass Greta das schafft.

Anke: Ich habe grossen Respekt davor, dass Greta so einen starken Willen hat, dass sie diese Anstrengungen in Kauf nimmt.

Ich finde, diese Reise macht Greta noch authentischer.

Ich hoffe, dass sie auf dem Boot keine psychischen Probleme bekommt und die Fahrt auch ein bisschen geniessen kann. Und ich hoffe, dass sie für sich persönlich etwas aus der Reise ziehen kann und es nicht nur als Mission ansieht, über den Atlantik zu kommen.

Max: Und ich wünsche ihr noch, dass sie auch so viele Meeressäuger sehen kann wie wir: Wale, Delfine, und so weiter.

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bartli, grad am moscht holä.. 18.08.2019 13:40
    Highlight Highlight Dass es hart ist wusste ich, konnte mir aber bis jetzt nicht vorstellen, wie hart! Respekt allen seglern, welche auf den weltmeeren unterwegs sind!
  • danilo87 18.08.2019 09:22
    Highlight Highlight Lasst doch das Kind einfach nach Amerika segeln, wenn es Bock hat!
  • Peter Mü 18.08.2019 09:06
    Highlight Highlight Ich habe einfach Mühe mit solcher Art des "Journalismus". Das eigentlich Problem wird umgangen mit Sensationen die keine sind. "Greta T. macht mit Segeljacht .." Dabei fährt sie einfach mit. Als ich im Doppelsitzer F1 sass mit Hr. Häkinnen am Steuer hatte, war super für mich, obwohl ich einen F1 selber fahren könnte.
    Ich bin nicht verlogen. Ich gebe es zu, dass ich nur mitgefahren bin.
  • mako 18.08.2019 00:22
    Highlight Highlight Nun hört doch endlich auf mit dieser armen Marionette Schlagzeilen zu machen! Wenn sie wirklich an Asperger leidet, wird sie es Euch nicht danken!
    • Dani B. 18.08.2019 18:47
      Highlight Highlight Ja, sie hat dieses Syndrom. Aber sie leidet nicht darunter.
  • Gawayn 17.08.2019 21:23
    Highlight Highlight An sich ein informativer Artikel.

    Aber wenn das Mädel keine übertriebene Aufmerksamkeit über ihre Person wünscht,
    Zeigt sie nicht viel Talent darin.

    Wie auch immer.
    Menschen die mit Leidenschaft für ihre Überzeugungen eintreten, gibt es zu Wenige auf der Welt.

    Ich wünsche ihr Glück.
    Das ihre Botschaft gehört wird
    Und endlich mal wirklich was unternommen wird.

    Statt gerade soviel, das man damit keinerlei Änderung oder Verzicht befürchten muß.

    Denn genauso läuft es bisher...

  • Keeloo 17.08.2019 21:22
    Highlight Highlight Natürlich findet man immer Punkte, die man kritisieren kann.
    Aber mal ehrlich: Gibt es irgend einen Weg für Greta, nach Amerika zu kommen, ohne gleich haufenweise Nörgler auf den Plan zu rufen?
    Sie ist in einer Zwickmühle in ihrer Rolle als Klima-Botschafterin. Es ist selbstverständlich, dass man in dieser Position nicht drum herum kommt verschiedene Orte und Leute zu besuchen (auch trotz Videokonferenz und Internet). Dabei kann sie es nie allen recht machen.
    Diese Überfahrt fordert ganz sicher ihren Tribut, und ich finde es stark, dass sie das in Kauf nimmt.
    • Thomas G. 18.08.2019 04:13
      Highlight Highlight Wieso muss sie nach USA? Skype würde genügen. Oder Flaschenpost!
  • Magnum44 17.08.2019 20:41
    Highlight Highlight Schade, das hier so oft über ein kleines Mädchen, welches ein bisschen labert, berichtet wird. Wenn es hart auf hart kommt, hält dir Trump den genau gleichen Vortrag.

    Wie wäre es stattdessen mit ein wenig mehr Artikel über Menschen, die - nachdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen haben - tatsächlich etwas konkretes zum Umweltschutz leisten? Boyan Slat etwa, der ist auch jung.
    • Sandro Lightwood 17.08.2019 21:54
      Highlight Highlight Sowie du? Menschen mit Ausbildung (wie ich auch!) die sich an den eigenen Kommentaren ergötzen, aber sonst nicht viel zustande bekommen? Können wir zusammen einen Cirleyerkgruppe bilden, bin dabei! 😘
    • Magnum44 17.08.2019 22:11
      Highlight Highlight @Sandro Lightwood: nö, dafür habe ich aber auch das falsche Studienfeld gewählt. Immerhin spende ich die Sammelpunkte meiner Kreditkarte jeweils dem WWF, das muss genügen.
  • what's on? 17.08.2019 20:20
    Highlight Highlight Relevant an der Reise von Greta mit einem Hydrofoil Segelboot ist genau die Technik. In Zukunft wird man vermehrt derartige Schiffe antreffen, weil sie eben viel effizienter unterwegs sind als solche ohne Hydrofoil.
    Vielleicht rückt das Thema in einem anderen Beitrag in den Fokus. Es wäre sicher den Aufwand für einen Hintergrundbericht wert.
  • Kramer 17.08.2019 20:17
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist besser als die anderen, ich würde mir aber auch mal andere Artikel über den Klimawandel wünschen als Greta hier und Greta da.
    Wie wäre es mit einem Artikel über die Problematik der Vorhersagen, die ja sehr breit Streuen. Einige sind sehr alarmistisch, andere scheinen zu zeigen dass wir noch viel Zeit haben. Etwas Hintergründe dazu wären gut. Oder ein Streitgespräch zwischen Köppel und einem Experten (oder Lesern).
    • bbelser 18.08.2019 08:39
      Highlight Highlight Für ein Streitgespräch bräuchte es zum Mindesten Gesprächs-Partner, die beide das Thema und ihr Gegenüber ernstnehmen. Bei Köppel leider Fehlanzeige, der hat sich aus einem ernsthaften Diskurs selbst schon lange ausgeklinkt...
    • EvilBetty 18.08.2019 12:19
      Highlight Highlight Ja das wär schon voll scheisse wenn wir den «Umschwung» 30 Jahre zu früh schaffen würden. Was würden wir uns ärgern.

      Und nein: Köppels Gelaber sollte keine Plattform bekommen weil er keine Ahnung von Klima hat.
  • Mr.President 17.08.2019 20:14
    Highlight Highlight Super Interview! Ich würde auch lieber die Spazierroute nehmen und die Fahrt etwas geniessen, als so wie sie jetzt, wie in der Waschmaschine geschleudert wird! (Wenn sie es bis Ende schafft oder auch zwischendurch aussteigen muss- ich denke das wird sie nie mehr freiwillig tun!😂😂😂)
  • lilie 17.08.2019 19:46
    Highlight Highlight Vielen Dank für das Interview, welche Gretas Reise für Laien besser einordnen hilft. 👍
  • Theor 17.08.2019 19:43
    Highlight Highlight Das wäre ein schöner Beitrag gewesen. Man hätte ein erfahrenes Segler-Ehepaar über ihre Erfahrungen auf dem Meer und ihre Beweggründe sprechen lassen können. Hätte man nicht wieder zwanghaft Bezug zu der omni-potenten Greta herstellen müssen.

    Im gleichen Atemzug schreibt watson, die Leute werden Sauer auf Greta weil sie überall ist und einen nervt, und dann postet ihr selber wie wild solches Zeugs und schürt damit den Hass nur weiter? Ich empfinde das ein wenig heuchlerisch...
    • Baba 17.08.2019 23:05
      Highlight Highlight Soso, ein Bericht darüber, dass der Transatlantiktörn auf einer Rennjacht keine Spazierfahrt ist, schürt Hass.

      Interessante Aussage...
    • Ich hol jetzt das Schwein 18.08.2019 12:08
      Highlight Highlight Hm, Greta ist jetzt schon omnipotent, wie Gott, nur weil sie dauernd in den Medien PRÄSENT ist... 😉
  • klugundweise 17.08.2019 19:03
    Highlight Highlight Debattiert dich lieber über die Botschaft als über die Botschafterin: die nächste Generation ist von einer Klimakatastrophe bedroht und und wir lenken davon ab, indem wir abstruse Diskussionen führen.
    • Kramer 17.08.2019 20:07
      Highlight Highlight Da stimme ich voll und ganz zu!
    • Lami23 18.08.2019 11:23
      Highlight Highlight Genau dasselbe gedacht.
  • Turicum04 17.08.2019 18:49
    Highlight Highlight Greta ist eine wahre Heldin, eine Göttin! Bald wird sie persönlich von Trump Willkommen geheissen!
  • TheName 17.08.2019 18:39
    Highlight Highlight Schon zum zweiten Mal heute muss ich die Frage nach der Relevanz stellen. Inwiefern ist es wichtig, was irgendwer über Gretas Reise in einem Segelboot zu sagen hat?
    • Allion88 17.08.2019 19:15
      Highlight Highlight Wie relevant ist es, dass dortmund gewonnen hat, dass die pipi darsteller heute alt sind oder ob in hong kong wieder demonstriert wird?

      Das ganze sind informationen zu geschehnissen auf der welt. Wenns eim nicht intressiert, einfach keine newsapps öffnen
    • efrain 17.08.2019 19:31
      Highlight Highlight Die Passage, die sie hier vorhaben, ist segeltechnisch extrem tough. Ich bin schon oft auf dem Ozean gesegelt, aber ich hätte enormen Respekt davor und würde es wohl nicht machen. Ich finde es insofern schon bemerkenswert, und es interessier mich auch, was versierte Segler dazu sagen.
    • The Count 17.08.2019 19:33
      Highlight Highlight Welche Relevanz hat deine Frage?
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