International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin Elham Manea. bild: Andy Ngo/ZVG

Interview

«Für mich sieht der Fall Khashoggi sehr orchestriert aus»

Die Affäre um den ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi beschäftigte die Welt in den letzten Wochen. Im Gespräch mit watson erzählt die Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin Elham Manea ihre Einschätzung und kritisiert Saudi-Arabien scharf.

Julian Wermuth
Julian Wermuth



Frau Manea, die Ermordung des Journalists Khashoggi löste weltweit Empörung aus. Was war Ihre erste Reaktion?
Elham Manea: Ich war überrascht, im Gegensatz zu anderen Experten.

Überrascht?
Ja, die Ermordung eines Journalisten ist ein neues Ausmass, welches ich so noch nicht beobachten konnte. Es war bekannt, dass Saudi-Arabien Dissidenten entführt, aber nicht so brutal ermordet wie jetzt Khashoggi. Das ist eine neue Stufe. Ausserdem erstaunt es mich, wie er nun in den Medien dargestellt wird.

Zur Person

Elham Manea ist Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin. Sie ist Privatdozentin an der Universität Zürich und der ETH. Sie doziert über Geopolitik, Islamismus und Menschenrechte im Nahen Osten. Manea ist schweizerisch-jemenitische Doppelbürgerin und wuchs in mehreren arabischen und westlichen Ländern auf. Seit über zwanzig Jahren lebt sie nun in Bern.

Was erstaunt Sie?
Khashoggi war keine demokratische Ikone, wie er jetzt dargestellt wird. Bis vor kurzem stand er dem saudischen Köngishaus sehr nahe. Er war Teil der saudischen Elite und verteidigte in den Medien jeweils die Politik der Monarchie. Er glaubte an dieselbe Ideologie. Aber gleichzeitig hat er seine Meinung geäussert, friedlich, als Journalist.

Aber er gilt doch als saudischer Dissident?
Jein. Der Bruch mit dem Regime kam erst im letzten Jahr, als er den Umgang mit Katar kritisierte. Saudi-Arabien ging verstärkt gegen die Muslimbrüder vor, im Inland aber auch in Katar. Das kritisierte Khashoggi, er war der Meinung, dass die Golf-Monarchien zusammenstehen müssen.

«Khashoggi war keine demokratische Ikone, wie er jetzt dargestellt wird.»

Und dafür musste er sterben?
Ja, er bezahlte für sein Schreiben mit dem Tod. Seit Mohammed bin Salman (MBS) Kronprinz ist, geht das Regime viel härter gegen Oppositionelle vor.

FILE - In this March 7, 2018 file photo, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman arrives to meet Prime Minister Theresa May outside 10 Downing Street in London. Saudi Arabia is moving ahead with plans to hold a glitzy investment forum that kicks off Tuesday, Oct. 23, 2018, despite some of its most important speakers pulling out in the global outcry over the killing of Saudi journalist Jamal Khashoggi. (AP Photo/Alastair Grant, File)

Der starke Mann in Riad: Kronprinz Mohammed bin Salman. Bild: AP/AP

Dann denken Sie, dass MBS den Auftrag für den Mord gab?
Ich persönlich gehe davon aus. Die von den Saudis präsentierten «Schuldigen» wie zum Beispiel Geheimdienstgeneral Ahmed al-Asiri waren dem Kronprinzen loyal ergeben, die würden so etwas nicht auf eigene Faust durchführen. MBS ging wohl davon aus, dass er sich dank der Unterstützung von der Trump-Administration alles erlauben könne.

Gibt es noch andere Verdächtige?
Eine weitere Möglichkeit ist, dass es innerhalb des Königshauses eine Verschwörung gegen MBS gab, er ist in der saudischen Elite ziemlich umstritten.

Eine Verschwörung gegen MBS? Das hört sich weit hergeholt an.
Sehen Sie, der Kronprinz hat sich innerhalb der Königsfamilie viele Feinde gemacht. Er hat Cousins und Onkel verhaften lassen und damit gegen ein altes Prinzip verstossen, dass man als Königsfamilie zusammenhält und gegen aussen als eine Einheit auftritt. Ich will hier keine Verschwörungstheorien verbreiten, aber es ist zumindest eine Möglichkeit, dass sich Mitglieder des Königshauses gegen MBS verschworen haben und ihm den Fall Khashoggi anhängen wollen. Ich persönlich finde es aber plausibler, dass MBS dafür verantwortlich ist.

«Khashoggi wurde zu einem Kämpfer für die Meinungsfreiheit hochstilisiert.»

Verändern sich nun die Machtverhältnisse im Nahen Osten?
Ja, ein Stück weit vielleicht. Der Türkei kommt der Fall sehr gelegen. Sie war zuletzt international isoliert. Nun kann sie sich als Beschützer von Journalisten aufspielen. Ist das nicht ironisch? Vorher war die Türkei dafür bekannt, wie sie unangenehme Meinungen unterdrückte und tausende Andersdenkende verhaften liess. Sie nutzen diesen Fall nun aus, um Saudi-Arabien zu schädigen.

Die Chronologie des Falls Khashoggi

Die Türkei nutzt den Fall zu ihrem Vorteil?
Sehen Sie sich das Vorgehen an: Türkische Sicherheitskreise gaben tröpfchenweise neue Informationen an die Medien weiter. So war der Fall konstant in den Medien. Khashoggi wurde zu einem Kämpfer für die Meinungsfreiheit hochstilisiert. Für mich sieht es sehr orchestriert aus. Die Türkei könnte die Informationen als Verhandlungsmittel gegen Saudi-Arabien einsetzen, um ihren Anspruch von regionaler Hegemonie durchzusetzen.

Was sind die Auswirkungen der Affäre auf den Westen?
Nach 9/11 führte ich ein Interview mit einem libanesischen Journalisten. Ich stellte ihm die selbe Frage. Er antwortete zynisch: «Gib der Sache ein paar Monate, dann heisst es wieder ‹Business as usual›.» Ich denke nicht, dass die Affäre Auswirkungen auf die Beziehungen mit Saudi-Arabien haben wird. Saudi-Arabien ist als wirtschaftlicher Partner zu wertvoll. 

Das ist alles?
Nein, innenpolitisch könnte es weitreichende Folgen haben. Wenn das saudische Regime so weitermacht mit repressiven Methoden und Forderungen nach Reformen von innerhalb Saudi-Arabiens ignoriert, könnte dies zu einer Destabilisierung des Königreichs führen.

«Ein Scheich forderte die Loslösung vom Königreich. Für diesen Satz verlor er seinen Kopf. Wortwörtlich.»

Was meinen Sie mit Destabilisierung?
MBS hat mit seinem Vorgehen die Stabilität des Königreichs aufs Spiel gesetzt. Nicht nur im Fall von Khashoggi. Im letzten Jahr kamen aus dem Osten des Landes separatistische Töne. Ein Scheich forderte die Loslösung vom Königreich. Für diesen Satz verlor er seinen Kopf. Wortwörtlich. Wenn es keine echten politischen Reformen im Königreich gibt, könnte es zusammenbrechen. 

Ist es nicht heuchlerisch, wenn sich der Westen nun über einen einzelnen Journalisten aufregt, während Saudi-Arabien weiterhin einen zerstörerischen Krieg im Jemen führt?
Ich hasse es diesen Mann zu zitieren, aber Stalin sagte einst: «Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik.» Dazu kommt, dass wir keine Flüchtlinge aus dem Jemen haben, diese werden in den angrenzenden Ländern abgefangen.
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Saudi-Arabien den Krieg im Jemen nicht begonnen hat. Die politischen Gräben im Jemen sind tief, der Konflikt alt. Aber Saudi-Arabien hat noch zusätzliches Öl ins Feuer gegossen.

Inwiefern?
Sie beeinflussen mit ihrer fundamentalistischen Auslegung des Islams die jemenitischen Kriegsparteien. Sie heizen den Konflikt weiter ideologisch an. Dasselbe tun die Iraner. Früher war die Religionszugehörigkeit im Jemen kein Thema, Sunniten lebten neben Schiiten. Heutzutage hasst man den Nachbarn für seine andere Konfession.

«Die strategische Beziehung mit Saudi-Arabien muss geprüft werden.»

Braucht es westliche Sanktionen gegen Saudi-Arabien?
Ich finde, dass die strategische Beziehung mit Saudi-Arabien geprüft werden muss. Die Saudis unterminieren mit ihrer Politik die Stabilität des Nahen Ostens. Saudi-Arabien kann nicht Teil einer Lösung im Kampf gegen den Terrorismus sein. Sie verbreiten ihren Wahhabismus über finanzierte Moscheen auf der ganzen Welt. Schauen Sie zum Beispiel, wie sich der einst moderate Islam in Indonesien und Malaysia verändert hat. Saudi-Arabien trägt nichts zur Lösung des Terrorismusproblems bei, sondern verstärkt die Problematik eher, indem sie einen Nährboden für totalitäre Ideologien schaffen.

Stellen diese finanzierten Moscheen für Westeuropa eine Gefahr dar?
Ja, es gibt Strukturen in Europa, die diese Ideologie fördern. Nehmen Sie als Beispiel Molenbeek in Belgien. Nach den blutigen Anschlägen von 2016 feierten und tanzten 12-, 13-jährige Jungen, während ihre Eltern ungläubig daneben standen und weinten. Diese jungen Leute wurden von dieser Wahhabi-Ideologie indoktriniert. Wenn nicht wirksame Gesetze dagegen geschaffen werden, könnte das auch in der Schweiz passieren.

Was würden Sie der Schweiz raten in Bezug auf die Affäre Khashoggi?
Man sollte Waffenexporte verbieten, insbesondere in Länder, die in Bürgerkriege verstrickt sind. Das gebietet nur schon die humanistische Tradition der Schweiz. Ich bin stolz auf diese Tradition und hoffe, dass sie auch in Zukunft bestehen bleibt.

Sie haben jemenitische Wurzeln. Beeinflusst das ihre Tätigkeit als Wissenschaftlerin?
Es trifft mich hart, wenn ich die Bilder von verhungernden Kindern sehe. Für mich persönlich ist es schwierig. Aber als Wissenschaftlerin ist es zentral, dass man objektiv bleibt. Und ich denke, das gelingt mir auch: Ich werde von allen Kriegsparteien kritisiert. 

Fall Khashoggi: Ein Mord mit politischen Konzequenzen

abspielen

Video: watson

«Der Krieg im Jemen droht eine ganze Generation zu töten»

abspielen

Video: srf/SDA SRF

Krise zwischen Saudi-Arabien und Iran

Iran-Abkommen verzögert den Bau einer Bombe um bis zu 15 Jahre

Link zum Artikel

Zoff um Hinrichtung weitet sich aus: Auch Bahrain kappt diplomatische Beziehungen zum Iran

Link zum Artikel

Saudi-Arabien bricht diplomatische Beziehungen zu Iran ab

Link zum Artikel

Saudi-Arabien richtet schiitischen Geistlichen hin und schmeisst Irans Diplomaten raus. Was bedeutet das alles?

Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Conguero 31.10.2018 09:06
    Highlight Highlight "Wenn nicht wirksame Gesetze dagegen geschaffen werden, könnte das auch in der Schweiz passieren."

    Und unsere Politiker schlafen weiterhin....
  • meliert 30.10.2018 19:22
    Highlight Highlight Die Dame hat Mut ihre Sichtweise darzulegen, wenn man sieht wie weit die Arme dieser Despoten reichen. Natürlich hat sie vollkommen recht mit ihrer Einschätzung.
  • Snowy 30.10.2018 18:59
    Highlight Highlight Top Interview!

    Trotz wochenlanger Khashoggi-Dauerbeschallung plappern alle Medien einander nach....
    Ich lese hier zum ersten Mal, dass er dem Regime noch letztes Jahr derart nahe Stand und dass man ihn definitiv nicht als Kämpfer für die Demokratie bezeichnen sollte.

    Und auch dieser Abschnitt ist wahr - auch wenns weh tut:

    Benutzer Bild
    • Florotor 31.10.2018 06:37
      Highlight Highlight Danke, Snowy, aber wir haben es selber gelesen.

      Und wer genau will jetzt unbedingt, dass Schweizer Firmen mit Waffenlieferungen dafür sorgen, dass diese Extremisten in Riad am Ruder bleiben und ihre "Wahhabi"-Propaganda auch weiterhin betreiben können, statt sich mit den Wünschen ihrer Untertanen nach politischer Beteiligung und Freiheit auseinandersetzen zu müssen?

      Für Waffenlieferungen an fundamentalistische Moslems sind: SVP, FDP, CVP.

      Ja, Snowy, so schwierig ist das mit der Politik.

      Für die einen.
    • Snowy 31.10.2018 09:52
      Highlight Highlight Deiner Meinung Florotor.

      Es braucht beides:

      - Stopp der Waffenlieferungen
      - Stopp der Wahhabismus-Ideologie in Europa
    • Rabbi Jussuf 31.10.2018 18:34
      Highlight Highlight Es war doch sofort bekannt, dass er den Muslimbrüdern nahe steht, wenn er nicht gar einer war. Das alleine wäre ein Grund für einen Mord gewesen. (aus Sicht der Saudis natürlich!)
      Aber stimmt, es hat ganz schön lange gedauert, bis die Medien hier das aufgegriffen haben.
  • Butzdi 30.10.2018 18:51
    Highlight Highlight Quintessenz: Erdogan, Trump und MbS sind alles despotische unmoralische Monster.
    • Saraina 31.10.2018 00:32
      Highlight Highlight Ja, und die englische und französische Regierung, die Saudi-Arabien grosszügig beim Kampf in Jemen unterstützt, sind alles nette Demokraten und voll moralisch. Oder so. Zu Recht wurde gestern Dienstag im „Club“ darauf hingewiesen, dass die Lebenserwartung in europäischen Ländern als kritische/r Journalist/in doch auch sehr begrenzt sein kann. Ist der Mord an Khashoggi schlimmer als der an der Journalistin in Malta?
  • zeusli 30.10.2018 18:02
    Highlight Highlight Werden wir Menschen je den Mut haben und uns von diesem grausamen Spiel verabschieden?
    • jackster 30.10.2018 18:16
      Highlight Highlight Werden wir jemals den Mut, den Willen, die Möglichkeit erschaffen, Geld in seine Grenzen zu verweisen?
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.10.2018 16:30
    Highlight Highlight Ich kann Frau Manea einen Freude bereiten, "Der Tod eines einzelnen Mannes ist eine Tragödie, aber der Tod von Millionen nur eine Statistik." passt zu Stalin, stammt aber nicht von ihm, wurde ihm einfach zugeschrieben.
    https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Josef_Stalin#%22Der_Tod_eines_einzelnen_Mannes_ist_eine_Trag%C3%B6die,_aber_der_Tod_von_Millionen_nur_eine_Statistik.%22

«Überall übernehmen die Killerclowns die Macht» – das steckt dahinter

Diese «Guardian»-Kolumne ist viel zu gut, um sie zu verpassen! Wir fassen die wichtigsten Punkte der messerscharfen Polit-Analyse zusammen.

Der britische Autor George Monbiot hat für den «Guardian» eine messerscharfe Analyse verfasst. Sie dreht sich um Killerclowns in der Politik und globale Oligarchen.

Die lesenswerte Kolumne ist auf Englisch verfügbar. Wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen:

Monbiot meint damit Politiker à la Trump oder Boris Johnson, die mit ihren Mätzchen und Kapriolen auffallen. Er bezeichnet diese Figuren als «lächerliche Muskelmänner», die sich oft als Schwächlinge herausstellten. Sie würden sich …

Artikel lesen
Link zum Artikel