International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07834554 Hong Kong Demosisto party Secretary General and pro-democracy activist Joshua Wong poses for media after a press conference at the Federal Press Conference (Bundespressekonferenz) in Berlin, Germany, 11 September 2019. Hong Kong Demosisto party Secretary General and pro-democracy activist Joshua Wong and fellow activists are on a visit to Berlin.  EPA/CLEMENS BILAN

Joshua Wong ist das Gesicht des Hongkonger Aufstands. Bild: EPA

Interview

Joshua Wong: «Wir werden weitermachen. Wir haben nichts zu verlieren.»

In Hongkong werde um die Menschenrechte der ganzen Welt gekämpft, betont Aktivist Joshua Wong im Interview mit ZEIT ONLINE. Weitere Gewalt könne niemand ausschliessen.

Carsten Luther, David Gutensohn / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Der 22-jährige Hongkonger Aktivist Joshua Wong wirbt derzeit in Deutschland um Unterstützung für die Demokratiebewegung in seiner Heimat. Der Beistand des Auslands sei wichtig für den Erfolg der Proteste, sagt Wong. Und argumentiert, dass die Welt ein Eigeninteresse daran haben müsse, Hongkongs Demokratiebewegung beizustehen. Im Anschluss an seinen Besuch in Deutschland will er in die USA weiterreisen.

Herr Wong, Ihr Besuch in Deutschland ist von China aufs Härteste verurteilt worden, insbesondere Ihr Treffen mit Aussenminister Heiko Maas. Der deutsche Botschafter in Peking wurde einbestellt. Der chinesische Botschafter in Berlin hat Sie als «Anstifter von Gewalt» bezeichnet. Aus Sicht der chinesischen Regierung ist es eine Einmischung in innere Angelegenheiten und respektlos, Sie willkommen zu heissen. Auch einige Beobachter sehen dieses Treffen als unnötige Provokation, die auch den Demonstrierenden in Hongkong nicht helfe. War es das wert?
Joshua Wong: Aus meiner persönlichen Sicht fordert die Bevölkerung von Hongkong lediglich freie Wahlen, eine Reform des Wahlsystems innerhalb des bestehenden Verfassungsrahmens. Wir hoffen, dass wir unsere Regierung selbst wählen können, statt zuzulassen, dass der Regierungschef von Peking ausgesucht wird. Ich glaube, die Welt muss die Demokratisierung in Hongkong unterstützen.

Als die Proteste in den vergangenen Monaten anhielten, als Truppen an der Grenze mobilisiert wurden, da war die internationale Gemeinschaft überaus sensibilisiert und in Sorge, dass so etwas wie das Tiananmen-Massaker in Hongkong passieren könnte. Es ist sehr verständlich, dass die Politik in Deutschland mehr darüber wissen will, was in Hongkong passiert, insbesondere wenn wir Hongkong als eine globale Stadt begreifen. Ich glaube nicht, dass eine kurze Unterhaltung mit dem Aussenminister ein Beleg für eine Einmischung ist.

Man könnte sagen, solch ein Treffen macht es der chinesischen Regierung einfacher, die Proteste als von westlichen Mächten beeinflusst darzustellen. Für die chinesische Propaganda ist ein solches Treffen eine Steilvorlage. Sie hilft ihr, die Erzählung weiter zu stärken, die sie von Anfang an gestrickt hat, inklusive der Vorwürfe, die Protestierenden würden zu Gewalt anstacheln.
Die Demokratisierung in Hongkong sollte nicht bloss eine innere Angelegenheit sein. Wenn wir Hongkong als globales Finanzzentrum sehen, dann ist es wirklich bedeutend, die politische und ökonomische Freiheit Hongkongs zu bewahren. Die Staats- und Regierungschefs beim G7-Gipfel haben ein gemeinsames Statement abgegeben, mit dem sie Existenz und Bedeutung der chinesisch-britischen Erklärung zu Hongkong anerkennen. Das hat einen positiven Einfluss auf die Proteste in Hongkong und ist keine Einmischung. Denn wenn Hongkongs Autonomie von Peking substanziell ausgehöhlt wird, schadet das nicht nur Hongkong selbst, sondern auch der Weltwirtschaft.

Sind Sie zufrieden mit dem, was Sie von Heiko Maas und anderen in Deutschland gehört haben?
In unseren Gesprächen habe ich sehr deutlich gemacht, wie wichtig es ist, dass Deutschland keine Ausrüstung mehr für die Sicherheitskräfte nach Hongkong exportiert, weil es so die Polizeibrutalität billigt. Ich hoffe auch, dass die deutsche Regierung erkennt, wie wichtig es ist, dass die Europäische Union in Handelsverhandlungen mit China die Menschenrechte verteidigt. Ich glaube, das sollte eine glasklare Forderung sein. China kann mich kritisieren oder mir vorwerfen, ich sei ein Separatist. Aber ich will nur, dass die Menschen überall auf der Welt wissen: Wir bitten lediglich um unsere Grundrechte. Wir hoffen, dass wir das Stimmrecht bekommen, wie es die Menschen in Europa schon seit dem vergangenen Jahrhundert geniessen.

epaselect epa07834189 Hong Kong Demosisto party Secretary General and pro-democracy activist Joshua Wong arrives for a press conference at the Federal Press Conference (Bundespressekonferenz) in Berlin, Germany, 11 September 2019. Hong Kong Demosisto party Secretary General and pro-democracy activist Joshua Wong and fellow activists are on a visit to Berlin.  EPA/CLEMENS BILAN

Joshua Wong ist in Deutschland ein gefragter Mann. Bild: EPA

Es wird allgemein angenommen, dass China nicht gewillt sein wird, Zugeständnisse zu machen. Also, abgesehen von den kleinen Schritten, die Sie erwähnt haben, und unterstützenden Worten: Was können westliche Mächte tatsächlich tun, um Einfluss auf China zu nehmen? Schliesslich sagen auch viele Beobachter: Niemand würde zu Hilfe kommen, wenn China die Proteste am Ende gewaltsam niederschlägt.
Vor drei Monaten hat niemand damit gerechnet, dass die Hongkonger Regierung das Auslieferungsgesetz zurückziehen würde. Aber dank der Macht des Volkes ist es schliesslich passiert. Auch wenn es keinen Grund gibt zu glauben, dass Hongkong nun schnell freie Wahlen bekommt: Unsere Hartnäckigkeit lässt mich optimistisch bleiben. Selbst wenn wir keine Hoffnung haben, was Peking angeht, setzen wir viel Hoffnung in das Volk.

Und angesichts des Handelskriegs zwischen den USA und China, der Präsidentenwahl in Taiwan und den wachsenden Spannungen zwischen China und Deutschland wie auch anderen europäischen Ländern, wird China immer zögerlicher werden, die Proteste in Hongkong niederzuschlagen oder ein Massaker zu verüben.

Was die Zugeständnisse der Hongkonger Regierung angeht, war die Rücknahme des Auslieferungsgesetzes erst einmal ein relativ kleiner Schritt …
Ja, wirklich ein kleiner Schritt.

… insbesondere im Vergleich zur Forderung nach freien Wahlen. Schwer vorstellbar, dass China das zulassen würde.
Vor drei Monaten dachten wir auch noch, es könne gar keinen Spielraum für die Hongkonger oder chinesische Regierung geben, überhaupt einen Kompromiss mit der Bevölkerung von Hongkong einzugehen. Tatsächlich hat Xi Jinping ja noch nie Zugeständnisse an das Volk gemacht, seit er über China und Hongkong herrscht. Auch wenn das also erst einmal ein kleiner Schritt war, ist er doch bemerkenswert. So wie vor drei Jahrzehnten in Deutschland: Wer hätte gedacht, dass die Berliner Mauer fallen würde und die Sowjetunion zusammenbricht? Hoffentlich wird erkannt, dass Hongkong eine globale Stadt ist und wir an der Frontlinie stehen. Wir kämpfen für universelle Werte, nicht für die eines bestimmten Landes, sondern für die der ganzen Welt.

Ein Grund, warum Sie um die Welt reisen, ist also, mehr Verständnis für die Situation in Hongkong zu schaffen. China aber sieht Ihre Tour als Provokation. Gibt es von Seiten der Demonstrierenden Raum für eine Deeskalation?
Tatsächlich hat das prodemokratische Lager der Regierungschefin Carrie Lam eine offene Einladung zum Dialog geschickt. Aber sie hat seit fast drei Monaten jede Form des Dialogs abgelehnt. Ich denke, das zeigt, dass die Hongkonger Regierung nur eine von Peking eingesetzte Stellvertreterregierung ist und nicht vom Volk gewählt wurde.

Tatsächlich sieht es so aus, als hätte Carrie Lam selbst fast keinen Spielraum für Zugeständnisse.
Und sie lehnt jeden Dialog ab. Wir werden mindestens bis zum 1. Oktober, Chinas Nationalfeiertag, weitermachen mit unseren Protesten für freie Wahlen. Wie Peking dann reagieren wird, ist entscheidend.

epa07831534 Hong Kong Chief Executive Carrie Lam speaks during a press conference at the Central Government Offices in Hong Kong, China, 10 September 2019. Lam said that it is 'totally unnecessary' for US President Donald Trump's administration to pass the Hong Kong Human Rights and Democracy Act after thousands of protesters marched to the US consulate in Hong Kong on 08 September 2019.  EPA/JEROME FAVRE

Hongkongs Regierungschefin verweigert bisher den Dialog. Bild: EPA

An diesem besonderen Tag wollen Sie China die Party vermiesen?
Wir hoffen auf eine Massenmobilisierung und friedliche Proteste. Ich bezweifle, dass die Hongkonger Regierung uns eine rechtmässige Demonstration oder Versammlung erlauben wird. Die Menschen in Hongkong kämpfen seit drei Jahrzehnten für freie Wahlen, schon bevor wir geboren wurden.

Vor der Übertragung der Souveränität hat Peking der Bevölkerung von Hongkong freie Wahlen versprochen, und das ist nicht nur in der Verfassung festgehalten, sondern auch in der chinesisch-britischen Erklärung, die bei den Vereinten Nationen registriert ist, also einen internationalen Vertrag darstellt. Wir alle wissen, dass die politische Krise durch politische Reformen gelöst werden muss.

Wenn es um das Ziel freier Wahlen geht: Sehen Sie die Möglichkeit, auf dem Weg dorthin einen kleinen Schritt zu gehen, der die Situation entspannt?
Wir hoffen sehr darauf, dass eine Kommission eingerichtet wird, um die Polizeibrutalität zu untersuchen. Laut Umfragen unterstützen mehr als 80 Prozent der Bürger von Hongkong diese Forderung. Das wäre ein guter Schritt. Aber unsere Regierung lehnt das ab.

Man könnte auch sagen: China lehnt das ab.
Eine solche Kommission ist der Konsens der Mehrheit der Hongkonger Bürger. Wir warten jetzt auf die Antwort der chinesischen Regierung. Wir werden sehen, ob sie lernen wird, auf unsere Stimme zu hören, wenn die Proteste weitergehen.

Hätten die Proteste etwa im Juli aufgehört, glaube ich nicht, dass das Auslieferungsgesetz zurückgezogen worden wäre. Aber durch die Hartnäckigkeit und Entschlossenheit der Hongkonger Bürger wurde das Gesetz schliesslich vor zwei Wochen zurückgezogen. Also werden wir unseren Streik fortsetzen.

Sie sind mehrfach inhaftiert worden …
Dreimal.

… zuletzt vor Ihrer Abreise nach Deutschland.
Sie haben mich für 24 Stunden festgehalten.

Womit rechnen Sie nach Ihrer Rückkehr?
Es wäre keine Überraschung, wenn sie mich in Zukunft wieder verhaften würden. Aber wenn sie mich bloss wegen meiner Besuche in Taiwan vergangene Woche, diese Woche in Deutschland und nächste Woche in Washington verhaften würden, würde das doch nur die politische Zensur zeigen und dass die Menschen in Hongkong keine Meinungsfreiheit geniessen.

Sie sind zum Gesicht einer ansonsten gesichtslosen Bewegung geworden, also einer spontanen Bewegung ohne Anführer. Die Menschen, die auf die Strasse gehen, riskieren viel. Ist das Risiko für Sie grösser, weil Sie so exponiert sind?
Ich glaube, die Situation ist ganz anders als vor fünf Jahren. Damals haben sich 200'000 Menschen der Regenschirmbewegung angeschlossen, aber jetzt stehen zwei Millionen Menschen hinter uns. Die Regenschirmbewegung hielt für 79 Tage an, jetzt protestieren wir schon 92 Tage.

Innerhalb dieser Bewegung gibt es niemanden, der zwei Millionen Menschen in Hongkong repräsentieren könnte. Als derjenige, der international Lobbyarbeit betreibt, hoffe ich ein globales Schlaglicht auf die Proteste in Hongkong werfen zu können, nicht auf meinen persönlichen Weg. Die Stimme der Menschen in Hongkong soll gehört werden in der internationalen Gemeinschaft. Das ist die Mission, die ich vorantreiben will.

Demonstrators sing a theme song written by protestors

Aktivisten am Hongkonger Flughafen: Die Proteste dauern bereits über drei Monate an. Bild: AP

Eine Bewegung ohne Anführer bedeutet auch, dass Sie keine Kontrolle darüber haben, was die Leute tun. Einige der Demonstrierenden werden immer wütender.
Natürlich.

Das macht es China leichter, die Demonstrierenden als gewalttätigen Mob zu diffamieren, den niemand unterstützen sollte.
Ich hoffe, es ganz klar zu machen: Es muss nicht zu Zusammenstössen und Gewalt kommen. Ich lehne selbstverständlich jede Art von Gewalt vonseiten der Demonstrierenden ab. Der einzige Ausweg ist, die Hongkonger Regierung dafür zur Rechenschaft zu ziehen, wie sie mit der politischen Krise umgeht, die Carrie Lam ausgelöst hat. Doch sie versteckt sich bloss hinter den Sicherheitskräften. Sie lehnt jede Form von Dialog ab und hört nicht auf unsere Stimme.

Aber wie wollen Sie sicherstellen, dass die weiteren Proteste nicht gewalttätig werden?
Ich bin nicht die Regierung, ich bin nicht die Polizei, und ich bin nicht der Anführer dieser Bewegung. Ich bin bloss einer von Hunderten Vermittlern dieser Bewegung. Natürlich kann niemand garantieren, dass die Demonstrierenden in Zukunft keine Gewalt anwenden. Als die Polizei vor fünf Jahren mit Tränengas schoss, liefen die Leute einfach weg. Aber jetzt werfen sie die Tränengaskanister einfach zurück. Und im Vergleich zu den Sicherheitskräften ist die Gewalt vonseiten der Demonstrierenden auf einem niedrigen Level.

Ob es zu Gewalt kommt oder nicht, hängt in der Tat mehr von der Polizei ab als von den Demonstrierenden. Nehmen Sie das Beispiel vom 18. August: Mehr als 1.7 Millionen Menschen gingen auf die Strasse und schlossen sich der nicht genehmigten Demonstration an. Wir haben versucht, die Genehmigung für eine rechtmässige Versammlung zu bekommen, aber die Regierung hat sie nicht erteilt. Dennoch wurde an diesem Tag niemand festgenommen, und es kam nicht zu Zusammenstössen oder Gewalt. Der Grund dafür ist, dass die Polizei nicht in die Versammlung gestürmt ist.

Die politische Krise muss von der Hongkonger Regierung gelöst werden. Sie können nicht einfach die Sicherheitskräfte wahllos Leute attackieren lassen. Was wir im Juni und Juli gesehen haben, war, dass die Polizei Tränengas oder Pfefferspray bei den Demonstrationen einsetzte. Auch wenn ich damit nicht einverstanden bin, verstehe ich doch die Logik dahinter. Aber seit August haben die Sicherheitskräfte begonnen, wahllos Demonstrierende und selbst einfache Bürger zu attackieren, die gar nicht an den Demonstrationen teilgenommen haben, etwa in einer U-Bahn-Station in einer Wohngegend.

Selbst einige Unterstützer der Regierung in Peking sagen nun: Okay, ich verstehe, warum ihr Tränengas gegen Demonstrierende einsetzt, aber warum müsst ihr Tränengas in einem der belebtesten Distrikte der Stadt abfeuern und dort eine U-Bahn-Station in ein rauchendes Schlachtfeld verwandeln? Die Polizeibrutalität geht weit über unsere Erwartungen und Vorstellungskraft hinaus. Das wird die Unzufriedenheit der Leute aber nur verstärken.

Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong (Bildmitte) ist am Freitagmorgen in Polizeigewahrsam genommen worden. (Archivbild)

Wurde bereits drei Mal festgenommen: Joshua Wong bei einer Demonstration in Hongkong. Bild: EPA

Nach der Regenschirmbewegung hat sich politisch nichts verändert. Warum glauben Sie, dass es diesmal anders sein kann?
Vor fünf Jahren haben wir gesagt: Wir kommen zurück. Und jetzt sind wir zurück, mit noch grösserer Entschlossenheit und in viel grösserem Ausmass. Ich sage nicht, dass wir in zwei Wochen die Demokratie haben werden, wenn unsere Proteste weitergehen. Aber wir werden trotzdem weitermachen. Wir haben nichts zu verlieren.

In Deutschland haben Sie verständnisvolle und unterstützende Worte gehört. Als nächstes besuchen Sie die Vereinigten Staaten. Glauben Sie, dass US-Präsident Donald Trump eher in der Lage ist, Druck auf die chinesische Regierung auszuüben? Er selbst scheint das ja zu glauben, wenn man sich seinen Handelskrieg mit China ansieht.
Der einzige Grund für Präsident Trump, seine Aufmerksamkeit weiter auf Hongkong zu richten, ist sein Handelskrieg. In den internationalen Beziehungen müssen wir einen pragmatischeren und realistischeren Ansatz wählen, das wissen wir alle. Der Hauptgrund für uns, nach Washington zu gehen, ist: Wir hoffen, im Kongress auf die Verabschiedung eines Gesetzes über Menschenrechte und Demokratie in Honkong hinwirken zu können. Das könnte echte Wirkung entfalten. Aber während die Vereinigten Staaten sagen, sie unterstützten die Sache der Demokratie in Hongkong, wird Tränengas auf die Demonstrierenden abgefeuert, das in den USA hergestellt wurde.

Wenn Donald Trump während Ihres Aufenthalts ein Statement abgäbe oder auch nur twittern würde – wäre das eine Hilfe?
Er hat in den vergangenen drei Monaten die Lage in Hongkong immer wieder kommentiert. Ich hoffe darauf, dass den Worten auch Taten folgen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

So sieht es aus, wenn zwei Millionen Menschen auf die Strasse gehen

«Hongkong ist das neue Berlin in einem neuen Kalten Krieg»

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

215
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

64
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Noch einmal: Was hat Putin gegen Trump in der Hand?

215
Link zum Artikel

Stell dir vor, das Bundesliga-Topspiel steht an und es spielen mehr Schweizer als Deutsche

25
Link zum Artikel

Trumps rechte Hand bestätigt aus Versehen, was nie passiert sein soll

91
Link zum Artikel

Diese 13 Bücher machen dich schlau(er)

64
Link zum Artikel

Sportlerpics auf Social Media: Jack Sock hat ein süsses Date

321
Link zum Artikel

Wie Erdogan innenpolitisch vom Krieg profitiert

8
Link zum Artikel

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

28
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

80
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

41
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

45
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

22
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

17
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

357
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

141
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

36
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • bebby 13.09.2019 09:24
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob das Kalkül ist oder nicht, dass er sich auf die Demokratie und die Rechte in Hongkong konzentriert. Das macht ihn weniger gefährlich, als wenn er dasselbe für alle Chinesen fordern würde. So wie damals Sun Yat-sen, der aus Hongkong und später aus dem Ausland heraus den Sturz des Kaiserreichs progagiert hatte. Oder ist es ihm einfach egal?
    Gerade sein Vergleich der Berliner Mauer hat mich nachdenklich gemacht. Konsequenterweise hätte er in Berlin den Abriss der Mauer zwischen HK und China fordern können.
  • Das ist lustig, weil ... 13.09.2019 09:17
    Highlight Highlight ... Joshua Wong mit 22 Jahren mehr erreicht hat, als ich in meinem ganzen Leben erreichen werde.
  • homo sapiens melior 13.09.2019 09:06
    Highlight Highlight Demokratie unterstütz ich immer. Aber wo sind eigentlich die politischen Unterschiede zwischen China und den USA? Amerikaner dürfen freier reisen. Aber wenn sie die falsche Hautfarbe oder Herkunft haben, landen sie viel schneller im Knast als andere. Wahlen halte ich seit Trump für eine Farce. Denn es gewinnt nicht der vom Volk Gewählte, sondern der, der mehr Politiker bestochen hat.
    Mehr fällt mir nicht ein. Aber ich kenn beide Länder nicht so gut. Russland ist noch schlimmer.
    Ist Deutschland demokratischer als die drei Genannten? Dann wär ja die Schweiz fast die Spitze der Demokratie.
    • Enzasa 13.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Also in D ist es nicht üblich, willkürlich Leute ohne Grund, nur aufgrund ihrer politischen Aussage, in den Knast zu stecken. Wir haben Gewaltenteilung die eingehalten wird. Wir haben ein Grundgesetz welches verbietet irgendjemand aufgrund von Hautfarbe, Religion oder Geschlecht vorzuziehen. Wir haben korrekte Wahlen und Bestechung wird abgelehnt und strafrechtlich verfolgt. China und D auch nur in die Nähe zu stellen ist absurd. D ist ein wirklich demokratischer Staat
  • Don Alejandro 13.09.2019 09:01
    Highlight Highlight Umerziehungslager für die Uiguren, Sicherung halb Afrikas mit fragwürdigen Methoden und die letzte demokratische Bastion in HK am wackeln. Industriespionage noch und nöcher. Wann wacht Europa endlich auf?
  • THEOne 13.09.2019 07:40
    Highlight Highlight wie nennt man diktatur auch noch?
    ich komm gleich drauf.....
    ahja... chinesische demokratie
  • Basti Spiesser 13.09.2019 07:39
    Highlight Highlight Ich finde es gut, dass Deutschland sich vermehrt in andere Länder einmischt. Die sollten das viel öfter tun. Aber bitte nur beim politischen Feind, sonst wirds kompliziert.
    • rodolofo 13.09.2019 10:14
      Highlight Highlight Der politische Feind von Deutschland?
      Von welchem Deutschland?
      Dem grünen-, liberalen-, christlich-konservativen-, rechtsnationalen-, linken-, oder Neonazi-Deutschland'
    • Enzasa 13.09.2019 13:44
      Highlight Highlight Rodolfo das ist Demokratie eine Vielzahl politischer Meinungen und geschützte Minderheiten
  • Kiro Striked 13.09.2019 07:27
    Highlight Highlight Ich wünsche den Demonstranten alle Kraft der Welt.
    Ich hoffe dass sich daraus ein grösserer Konflikt ergibt an dessen Ende der Sturz des jetztigen Chinesischen Systems steht.

    Für die Menschenrechte und für alle Menschen die in China in Angst um Ihr Leben haben müssen.
  • bebby 13.09.2019 07:16
    Highlight Highlight Endlich habt ihr ein Interview mit jemandem aus Hongkong, der effektiv eine Rolle spielt. Danke!
    Noch besser wäre es allerdings gewesen, mit ihm auf die 4 Forderungen einzugehen. Wie er die zu erreichen gedenkt.
    • Anded 13.09.2019 08:00
      Highlight Highlight Fünf, nicht vier.
    • bebby 13.09.2019 09:08
      Highlight Highlight 1 Forderung wurde bereits erfüllt, Anded.
    • Anded 13.09.2019 19:24
      Highlight Highlight Welche denn, bebby?
      Frag mal Wong ob er und die Demonstranten das Gefühl haben, es wäre eine erfüllt worden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi 13.09.2019 07:05
    Highlight Highlight Die Welt darf vor allem diese jungen Menschen nicht im Stich lassen! Sonst werden sie in Umerziehungslager gesteckt so wie dies die chinesische Regierung mit den Uiguren macht. China spielt auf Zeit! Die Berichterstattung gegen die Unterdrückung der Hongkonger Bevölkerung darf nicht nachlassen! China ist eine Diktatur!
    • bebby 13.09.2019 09:16
      Highlight Highlight China wird nicht immer eine Diktatur bleiben, seid ein wenig optimistisch. Irgendwann werden wieder Leute in die Regierung kommen, die eher den Geist eines Deng Xiaopings verbreiten.
  • Enzasa 13.09.2019 05:06
    Highlight Highlight Egal, wem das Land gehört, Demokratie ist die Basis eines friedlichen und respektvollen Zusammenlebens.
    Wir alle sollten viel konsequenter danach streben und keine Abweichungen dulden
    • bebby 13.09.2019 09:12
      Highlight Highlight Der letzte Teilsatz steht aber in einem markanten Gegensatz: entweder man ist tolerant oder eben nicht.
    • rodolofo 13.09.2019 10:11
      Highlight Highlight Keine Toleranz den Untoleranten!
    • Enzasa 13.09.2019 13:48
      Highlight Highlight Toleranz allen demokratischen Meinungen egal welcher Richtung. Keines Toleranz der Diktatur.

      Die Taten eines Mörders werden in keiner Demokratie toleriert. Er wird mit den rechtsstaatlichen Konsequenzen konfrontiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 13.09.2019 04:48
    Highlight Highlight Im autoritär und mafios regierten China regt sich -ähnlich wie im ex-kommunistischen Russland- Widerstand, und die rechtlosen Untertanen, welche der Willkürherrschaft ihrer Parteibonzen ausgeliefert sind, verlangen mehr Mitbestimmung, Demokratie, einen funktionierenden Rechtsstaat in dem es um Gerechtigkeit geht und nicht um das Recht des "Stärkeren" (Gewalttätigeren, Brutaleren, Skrupelloseren, Verlogeneren) und Medien-Vielfalt!
    Alle diese Dinge haben wir hier im "Westen", doch bei uns sind diese lebenswichtigen Dinge so selbstverständlich geworden, dass Lebensmüde sie abschaffen wollen...
  • P. Silie 13.09.2019 00:10
    Highlight Highlight Im 'schlimmsten?' Fall könnten ja 7.4 mio Hongkonger in Europa um Asyl bitten. Ich würde mich freuen! Fleissige Leute, gut gebildet.. Menschen die ihren Lebensunterhalt auf ehrliche Weise innert kürzester Zeit selbst erwirtschaften könnten und Nettoeinzahler ins Sozialsystem bringen würden. Zudem würden wohl die Kinder der Neuankömmlinge ultra-schnell unsere Sprachen lernen, auf Unis gehen etc... eine Bereicherung und Win-Win für alle..

    Da die Hongkonger auf der Opferpyramide jedoch weit unten stehen kann ich mir kaum vorstellen, dass man 'Integrationspläne' für jene hat.
    • bebby 13.09.2019 09:11
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die sich wohl fühlen würden in unserer Gesellschaft. Zumindest die meisten. Viel zu viel Einsamkeit und Individualismus.
      Die Hogkonger wollen ja nicht auswandern, sie wollen ihre Sprache und Kultur pflegen können und dabei ihre Freiheit weiterhin geniessen.
  • Basti Spiesser 13.09.2019 00:07
    Highlight Highlight Wo will sich Deutschland eigentlich überall in die Innenpolitik einmischen? Nach USA, Syrien, Russland, Venezuela, Italien, Griechenland, Ukraine, Mali, Österreich, Türkei, jetzt auch noch China? Könnte irgendwann gefährlich werden
    • Enzasa 13.09.2019 13:49
      Highlight Highlight Lieber dem Unrecht zuschauen?
    • Basti Spiesser 13.09.2019 16:44
      Highlight Highlight @Enzasa wer definiert Unrecht? Ist es besser, wenn der Westen zum Beispiel Oppositionelle unterstützt die ähnlich gewaltätig sind? Warum wird Unrecht nur bei den einen geahndet, bei anderen nicht? zB Saudi Arabien oder Israel usw.
    • Enzasa 13.09.2019 22:57
      Highlight Highlight Unrecht ist alles was gegen die Menschenrechte verstößt.

      Es wurde oft genug definiert was Unrecht ist. Daher gibt es die internationalen Menschenrechte und jeder kann darauf verweisen.

      Natürlich (leider) werden Finanzielle und wirtschaftliche Gründe in der Regel höher bewertet als die Menschenrechte
  • luegeLose 12.09.2019 22:57
    Highlight Highlight Ich habe Verständnis für HK. Jedoch das Land gehört nicht Ihnen sondern dem Land China. Sie genossen 22 Jahre Freiheit und gemäss Vertrag noch weitere 28. danach ist aber Schluss. Sie werden dann zurück nach China eingegliedert. Ihre jetzige Freiheit ist auch nur scheinbar. Frau Lam hat es zugegeben, sie dient zwei Herren, China und HK. Wobei China der wahre Herrscher ist.
    • AdvocatusDiaboli 13.09.2019 00:19
      Highlight Highlight "Ich habe Verständnis für HK. Jedoch das Land gehört nicht Ihnen sondern dem Land China."

      Das mag auf Papier wohl stimmen. Es wird aber die Menschen in Hongkong nicht davon aufhalten, zu versuchen ihre Freiheit und Menschenrechte vor dem Untergang zu retten.
    • darkshadow 13.09.2019 00:55
      Highlight Highlight Hongkong wird schrittweise in China eingegliedert. Das trifft den Nagel auf den Kopf. Trotzdem kann ich diese Leute verstehen... wer will schon freiwillig eine Verschlechterung akzeptieren?
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 13.09.2019 01:01
      Highlight Highlight Alles richtig. Wir unterschätzen aber ab und zu die Strahlkraft individueller Freiheitsrechte bei Leuten, die noch nicht so daran gewöhnt sind, wie wir.

      Wir sollten diese Rechte übrigens auch wieder höher achten und in den Abstimmungen nicht jeder Einschränkung zustimmen, nur weil wir schadenfreudig davon ausgehen, dass bloss unsere Mitbürger darunter leiden werden...
    Weitere Antworten anzeigen

«Ein Truppeneinmarsch in Hongkong wäre eine Katastrophe für die ganze Welt»

Wirtschaftlich und technisch sei China bald auf Augenhöhe des Westens, sagt der Wirtschaftsprofessor Jeongwen Chiang. Aber was ist mit der aktuellen Krise in Hongkong und einem drohenden Zusammenprall zwischen den beiden Supermächten USA und China?

China will die führende IT-Nation der Welt werden. Wie realistisch ist dies? Was die Hardware betrifft, wird das in absehbarer Zeit kaum gelingen. Aber bei der Software und ihrer Anwendung haben wir gewaltige Fortschritte gemacht. Ich bin nicht kompetent, um zu entscheiden, ob China die führende IT-Macht werden wird. Sicher ist jedoch, dass Regierung und die Unternehmen sehr viel Geld und Ressourcen in dieses Projekt stecken.

Im Buch «AI Superpowers» stellt Kai-Fu Lee die These auf, wonach …

Artikel lesen
Link zum Artikel