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In this Monday, March 17, 2014 photo, Afghan lawmaker Fawzia Koofi from Kabul poses next to the picture wall showing Afghanistan’s 249 parliamentarians in the parliament in Kabul, Afghanistan. Under Afghan law, 20 percent of council member seats are reserved for women, who are also figuring prominently in presidential campaigns. Three presidential hopefuls have taken the bold step of choosing a woman as a running mate, including one of the front-runners. (AP Photo/Anja Niedringhaus)

Fausia Kufi 2014 in Kabul. Bild: AP

Interview

«Ich kämpfe auch gegen Taliban, die Anzug und Krawatte tragen»

Die Verhandlungen zwischen den USA und Taliban sind gestoppt. Trotzdem gibt Fausia Kufi Afghanistan nicht auf. Ein Gespräch über Dschihadisten und die Suche nach Frieden.

Hasan Gökkaya / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Nach 18 Jahren könnte der zermürbende Krieg in Afghanistan ein Ende finden. Doch dafür müssten sich die USA und die Taliban auf einen Friedensvertrag einigen, an dem sie seit Juli 2018 arbeiten.

Der bisherige Entwurf sieht vor, dass die Dschihadisten das Land nicht mehr als Rückzugsort für Terrororganisationen wie einst für Al-Kaida freigeben. Ausserdem sollen die Taliban im Anschluss der Verhandlungen direkte Gespräche mit der afghanischen Regierung aufnehmen, um eine gemeinsame Strategie für die Zukunft des Landes zu finden. Bisher wurden afghanische Regierungspolitiker aber von den Verhandlungen ausgeschlossen, weil die Taliban sie nicht am Tisch haben wollten.

Parallel gab es innerafghanische Konferenzen mit Vertretern der Zivilgesellschaft – darunter Regierungsvertreter – und Taliban. Im Gegenzug für solche Zusicherungen wollten die USA ihr Militär abziehen. Insgesamt sind 14'000 US-Soldaten und US-Soldatinnen im Land stationiert.

Nun hat Präsident Donald Trump den Prozess überraschend gestoppt. Als Grund nannte er den jüngsten Anschlag der Taliban, bei dem in Kabul 16 Menschen starben – darunter auch ein US-Soldat. Ist der Frieden am Hindukusch nun für immer dahin? Und wie stehen die Afghanen zu den Taliban?

Darüber spricht die Autorin und Politikerin Fausia Kufi (43) im Interview. International bekannt wurde Kufi durch ihr autobiografisches Buch «Nur eine Tochter». Darin beschreibt sie, wie sie, als 19. Tochter eines Dorfvorstehers, die ersten Stunden nach ihrer Geburt draussen in die Sonne gelegt wurde. Sie sollte sterben, weil sie kein Junge war. Nach einigen Stunden erbarmte sich ihre Mutter jedoch und holte sie zurück.

Als Erwachsene kämpfte Kufi weiter: 2005 wurde sie ins nationale Parlament gewählt. Als Abgeordnete kritisierte sie über 13 Jahre nicht nur die «Talibanisierung», sondern auch die Gewalt gegen Frauen und Kinder im Land. Kufi wurde schliesslich zur ersten Vizesprecherin des Parlaments.

Kritik übte sie aber auch am aktuellen und vorherigen Präsidenten Afghanistans – mit Folgen. Letztes Jahr wurde ihr verboten, bei der Parlamentswahl am 20. Oktober 2018 anzutreten. Internationale Organisationen kritisierten ihren Ausschluss.

Die Taliban und die USA waren kurz davor, einen Friedensvertrag zu unterzeichnen. Nun hat Präsident Donald Trump überraschend den Prozess gestoppt. Ärgert Sie das?
Fausia Kufi: Die Taliban haben genau diese Art von Dämpfer gebraucht, das war mein erster Gedanke. In den letzten Runden der Gespräche zeichnete sich immer mehr ab, wie ermutigt die Taliban-Vertreter waren. Sie begannen, moderne Werte nach denen viele Afghaninnen und Afghanen heute leben und leben wollen, mehr und mehr in Frage zu stellen. Aber wir wollen keine Talibanisierung. Dennoch stehe ich hinter einem Prozess, der zu Frieden führt. Dafür müssen Politiker und Politikerinnen am Ende auch mit den Taliban reden, daran führt kein Weg vorbei.

FILE - In this May 28, 2019 file photo, Suhail Shaheen, spokesman for the Taliban's political office in Doha, speaks to the media in Moscow, Russia. Afghanistan’s Taliban leaders agreed they wanted a deal with the United States, but some among them were in more of a hurry than others. Even before U.S. President Donald Trump cancelled a mysterious Camp David summit on Saturday, Sept. 7, 2019, the Taliban negotiators were at odds with the council of leaders, or shura, that rules the Islamic movement. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko, File)
Suhail Shaheen

Taliban-Sprecher Suhail Shaheen. Bild: AP

Sie glauben also, es wird bald weiterverhandelt?
Ich hatte jedenfalls erwartet, dass es zu solchen Aussetzern kommen kann. Oft werden Verhandlungen einige Monate später weitergeführt. In diesem Fall muss man aber auch bedenken, dass sehr viele Menschen in Afghanistan zuletzt davon ausgingen, dass die Amerikaner nur noch raus wollten, koste es was es wolle. Wenn die USA abziehen, ohne ihre Forderungen durchgesetzt zu haben, dann hätten die Taliban den Krieg wirklich gewonnen.

Die USA signalisieren weiter, dass sie einige Tausend ihrer Soldaten und Soldatinnen abziehen wollen. Ohne Deal könnte ein Land mit verprellten Taliban zurückbleiben, die mit weniger militärischem Widerstand rechnen dürfen. Löst dieser Gedanke nicht Panik in der Bevölkerung aus?
Unter den Afghanen und Afghaninnen gibt es verschiedene Reaktionen. Ich glaube, die Mehrheit der Bevölkerung hat genug von der Gewalt. Dieser Teil will, dass ein gewisser Druck auf die Taliban ausgeübt wird, um sie zurück in die Realität zu holen. Denen muss klargemacht werden, dass dieser Friedensprozess kein Wunschkonzert ist. Natürlich haben wir aber auch Angst davor, dass sie jetzt erst recht nach Vergeltung suchen und mehr Gewalt denn je anwenden.

«Sie haben mich verprügelt, haben versucht, mich zu töten. Dennoch, ich bin dafür, Frieden in dieses Land zu bringen, natürlich ohne zu kapitulieren.»

Die Taliban versuchten, auch Sie zu töten. Weil Sie eine Frau sind, wurden Sie unter ihrer vollen Herrschaft zwischen 1996 und 2001 unterdrückt. Warum plädieren Sie trotzdem für eine Annäherung an Extremisten?
In Afghanistan sterben täglich Menschen. Damit das aufhört, brauchen wir Frieden. Um das zu unterstreichen war ich auch auf innerafghanischen Friedenskonferenzen dabei, wie in Doha und Moskau. Und das, obwohl ich, wie Sie zu Recht sagen, ein Opfer der Taliban-Herrschaft bin. Ich durfte wegen ihnen nicht zur Schule, nicht zur Universität. Sie haben mich verprügelt, haben versucht, mich zu töten. Meinen Ehemann sperrten sie wegen seiner politischen Meinung ein. Dennoch, ich bin dafür, Frieden in dieses Land zu bringen, natürlich ohne zu kapitulieren.

Bei einer Einigung mit den USA hätten die Taliban am Ende direkte Gespräche mit der afghanischen Regierung aufnehmen sollen, um die Zukunft des Landes gemeinsam zu gestalten. Sind die Taliban dazu im Stande?
Das Wichtige ist erst einmal ein Waffenstillstand. Damit hätten wir ein sehr wichtiges Ziel erreicht. Und ja, ich glaube daran, dass es Gespräche zwischen Taliban und Afghanistans Politikern geben muss. Ansonsten wäre das Abkommen nicht nachhaltig. Wir müssen aber vorsichtig sein, unser Bild über die Taliban ist zum Teil verzerrt.

Wie meinen Sie das?
Ich meine, wir müssen uns bewusst sein, wen wir da auf der Weltbühne sehen. Es gibt zwei Gruppen von Taliban. Der radikale Flügel ist an der Front. Der kämpft gegen die Regierung, gegen Polizisten und Soldaten. Ermordet Menschen. Und dann gibt es Menschen, die wir auf innerafghanischen Konferenzen erleben, wie in Doha. Sie geben sich als liberal und verständnisvoll, zeigen sich offen für neue Ansätze. Bei einer Harmonisierung wäre es eine grosse Herausforderung, Männer, die an der Front waren, in die Zivilgesellschaft zu integrieren.

Bird sellers wait for customers at a market in the Old City of Kabul, Afghanistan, Sunday, Sept. 8, 2019. Afghan Presidential Spokesman Seddqi spoke to reporters hours after Trump in a series of tweets announced that he had canceled a secret meeting set for Sunday at Camp David with Taliban and Afghan leaders. (AP Photo/Ebrahim Noroozi)

Vogelverkäufer auf einem Mark in Kabul. Bild: AP

Wer sind diese Männer, die sich Taliban nennen?
Sie sind ganz unterschiedlich. Es sind junge Männer, Männer in der Lebensmitte und Alte. Darunter sind religiöse Männer mit geringer Bildung, aber auch Akademiker und Studenten, denen Ungerechtigkeit widerfahren ist, denen der Staat nie geholfen hat. Auch Ausländer gehören dazu, einige stammen zum Beispiel aus Usbekistan oder Tadschikistan.

2001 stürzten die USA die Taliban. Unterscheiden sich die Kämpfer von damals von denen von heute?
Ich würde sagen, die junge Generation ist extremer, vor allem ihr Verhalten gegenüber Frauen ist es. Das hat vielleicht etwas mit ihrer Radikalisierung durch soziale Medien zu tun.

Ein Grund für das Erstarken der Taliban ist die Unterstützung aus Teilen der Bevölkerung. Sie selbst waren ja 13 Jahre Mitglied des Parlaments. Warum trauen manche Afghanen lieber Extremisten als Politikerinnen wie Ihnen?
Afghanistan besteht zu grossen Teilen aus ländlichen Gebieten. Die Regierung war und ist nicht in der Lage, die Dörfer des Landes zu erreichen. Die Bevölkerung dort hat ein viel schwierigeres Leben als die Bevölkerung in einer Stadt wie Kabul. Sie erhält kaum Unterstützung, den Menschen wird nicht ausreichend geholfen, wenn sie Probleme haben. Hinzu kommt die Armut. Das Empfinden für Ungerechtigkeit hat Sympathien für die Taliban geweckt. Ich möchte das Leid dieser Menschen nicht kleinreden. Ich weigere mich aber, zu akzeptieren, dass das ein Grund ist, sich den Taliban anzuschliessen. Am Ende tun das ja aber auch die meisten nicht, sonst wären die meisten Afghaninnen und Afghanen Talibankämpfer.

«Stellen sie sich vor, wer Freunde etwa in Europa anrufen wollte, musste nach Pakistan reisen. Heute hat so gut wie jeder ein Mobiltelefon in der Hand.»

Was hat sich in den vergangenen Jahren denn konkret verbessert?
Vieles! Das Afghanistan von 2019 ist überhaupt nicht vergleichbar mit dem Land von vor 18 Jahren. Heute ist es möglich, entlegene Orte zu bereisen, man kann sich für Frauen- und Kinderrechte einsetzen, es gibt mehr Meinungsfreiheit, auch die Wirtschaft ist besser, selbst wenn am Ende nur einzelne kleine Gruppen die grossen Profiteure dieses Aufschwungs waren. Die Armut in der Bevölkerung liegt heute bei 52 Prozent. Das ist hoch, aber immerhin können wir Armut überhaupt nachweisen und bewerten. Unter der Talibanherrschaft war das verboten. Stellen sie sich vor, wer Familie und Freunde etwa in Europa anrufen wollte, musste nach Pakistan reisen. Heute hat so gut wie jeder ein Mobiltelefon mit Internetverbindung in der Hand.

Es wird vermutet, dass gut die Hälfte des Landes in der Hand der Extremisten ist, vor allem kleine Ortschaften und ländliche Gebiete. Wie wirkt sich das auf den Alltag aus?
Es gibt eine grosse Waffenpräsenz. Und es gibt viele Checkpoints. Dass die Taliban in gewissen Teilen des Landes aktiv sind, ist kein Geheimnis. Die Menschen wissen, welche Bezirke in welchen Provinzen von Taliban besetzt werden. Wer für die Regierung arbeitet, kann nicht dorthin. Zumindest geht das nicht ohne grössere Koordinierung, da es dort zu gefährlich für Regierungsvertreter ist.

Sie sagten einmal, Afghanistan sei für Politiker und Frauen einer der schlimmsten Orte der Erde. Sie sind beides. Wie wirkt sich das auf Ihr Leben aus?
Man kann mein Leben nicht mit dem Leben einer Frau in Europa vergleichen. Als Politikerin muss ich doppelt oder dreifach hart arbeiten, um eine Daseinsberechtigung in der Gesellschaft zu haben. In den vielen Jahren habe ich Anschläge durchlebt, wie etwa 2010, als die Taliban unser Auto attackierten. Einer meiner Bodyguards wurde verletzt.

Zudem schlage ich mich täglich mit Korruption, Ungerechtigkeit und geschlechtsspezifischer Diskriminierung im Alltag herum. Zuletzt fühlte sich auch der Präsident Afghanistans durch mich als Politikerin und Kritikerin bedroht, also erliess er ein Verbot. So durfte ich bei der Parlamentswahl 2018 nicht antreten.

Eine afghanische Frau kämpft nicht nur gegen radikale Islamisten. Sondern auch gegen Männer, die sich nach aussen als liberal verkaufen, aber in Wahrheit von ihrer Ideologie dominiert werden. Diese Männer haben dann eine – ich will es drastisch sagen – sehr zurückgeblieben Denkweise, wodurch Diskriminierung gegen Frauen und Kinder gefördert wird. Für mich sind das auch Taliban, nur dass sie Anzug und Krawatte tragen statt Waffen.

Dieser Artikel wurde zuerst auf «Zeit Online» veröffentlicht. watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans007 14.09.2019 06:48
    Highlight Highlight Der dreissigjährige Krieg in Europa begann auch als Religionskrieg. Rund ein Drittel der Bevölkerung kam dabei bei Kriegshandlungen ums Leben und grosse Landstriche wurden zerstört, bis die Kriegsfürsten endlich wieder zu Vernunft kamen. Davon ist Afghanistan noch weit entfernt.
  • Annemarie Wildeisen 13.09.2019 18:52
    Highlight Highlight Die Gewalt kann nur verschwinden, wenn die Armut verschwindet.
    • DemonCore 13.09.2019 21:27
      Highlight Highlight Oder die Religion...
    • [Nickname] 13.09.2019 22:06
      Highlight Highlight Ach darum ist die arabische Halbinsel so säkular 😂
    • TingelTangel 14.09.2019 10:06
      Highlight Highlight Und die Religiösen und Ideologischen Fanatikern.
  • Fritz N 13.09.2019 14:53
    Highlight Highlight Tolle Frau!
  • DemonCore 13.09.2019 14:18
    Highlight Highlight Sie hat noch keinen Kontakt gehabt mit dem europäischen, selbstgefälligen Antiamerikanismus. Weiss sie denn nicht das alles was die Amerikaner tun ganz falsch ist? Besonders der Einmarsch in Afghanistan?
    • Fritz N 13.09.2019 17:56
      Highlight Highlight Lol, ich mag deinen zynischen Tonfall... Aber der Afghanistan Einsatz war ja schon etwas.... sagen wir mal suboptimal... :)
      Filmtipp dazu: this is what winning looks like
    • AdvocatusDiaboli 13.09.2019 22:09
      Highlight Highlight @DemonCore: Die selbstgefälligen Antiamerikaner sitzen eben wie immer nur auf der Zuschauerbank und motzen, während die Erwachsenen, wie Frau Kufi handeln.

      @Fritz N: Es geht heute den meisten Menschen in Afghanistan besser als vorher, wo die Taliban gar alles kontrollierten. Vor allem afghanische Frauen haben nun ein klein wenig Freiheit, wo es vorher absolut keine gab.

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