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30.07.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Ein ICE fährt am Morgen fahrplanmäßig am Bahnsteig 7 im Frankfurter Hauptbahnhof ein. Ein achtjähriger Junge ist am Tag zuvor im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor den einfahrenden ICE gestoßen und getötet worden. (KEYSTONE/DPA/Frank Rumpenhorst)

Bild: dpa

Interview

«Die Tat entzieht sich unserer Kontrolle» – warum das ICE-Drama von Frankfurt Angst macht

Ein Mann, der ein Kind vor einen Zug stösst, stellt das Vertrauen unserer Gesellschaft infrage, sagt der Psychologe Thomas Bliesener. Auch deshalb schockiere diese Tat.

Frida Thurm / Zeit Online



Ein Artikel von

Zeit Online

Am Frankfurter Hauptbahnhof hat am Montag ein Mann eine Frau und ihren achtjährigen Sohn vor einen einfahrenden ICE geschubst. Der Junge starb noch im Gleisbett. Über die Tat wird seitdem bundesweit debattiert. Thomas Bliesener leitet das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen. Im Interview erklärt er, weshalb diese Tat besonders viele Ängste hervorruft.

Die Tat von Frankfurt hat die Öffentlichkeit schockiert, der Bundesinnenminister unterbricht seinen Urlaub. Warum wühlt der Fall viele Menschen besonders auf?
Thomas Bliesener: Natürlich spielt das Alter des Opfers eine ganz wesentliche Rolle. Ein unschuldiges Kind, das zu Tode kommt, rührt uns alle in besonderer Weise an.

Vergangene Woche ist eine Frau in Nordrhein-Westfalen vor einen Zug geschubst worden und gestorben. Hat diese zeitliche Nähe einen Einfluss darauf, wie wir die Taten wahrnehmen?
Sicherlich. Wir gehen derzeit von einer zufälligen Häufung aus, aber durch diesen kurzen Zeitabstand wirkt das subjektiv bedrohlicher. Und dann kommt hinzu, dass es nach jetzigem Stand keine Beziehung zwischen Opfern und Tätern gegeben hat, also das Opfer wahllos gesucht wurde. Und dass es im öffentlichen Raum stattgefunden hat. So kann im Grunde jeder die Befürchtung entwickeln, es könnte mich auch treffen.

Solche Taten lösen besonders viel Angst aus, weil sie uns das Gefühl nehmen, wir könnten uns durch eigenes Verhalten schützen?
Ja, die Tat entzieht sich unserer Kontrolle. Auch die Tageszeit ist wichtig: Wenn sie von einem Überfall nachts um zwei in einem Rotlichtbezirk erfahren, können sich viele sagen: Da muss ich mich ja nicht aufhalten. Doch die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen, die kann ich nicht vermeiden.

29.07.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Polizisten und Feuerwehrleute spannen im Hauptbahnhof eine weisse Plane als Sichtschutz vor einen ICE. Ein achtjaehriger Junge ist im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor den einfahrenden ICE gestossen und getoetet worden. Ein Tatverdaechtiger wurde festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann soll auch die Mutter des Jungen ins Gleisbett gestossen und es bei einer weiteren Person versucht haben. (KEYSTONE/DPA/Andreas Arnold)

Bild: DPA

Welche Rolle spielt die Herkunft des mutmasslichen Täters, ein Eritreer, für die Wahrnehmung der Tat?
Vor dem Hintergrund, dass wir gerade in der Öffentlichkeit die Gewalt durch Zuwanderer in besonderem Masse diskutieren, ist sie sicherlich relevant. Auch wenn sie für die Tat wahrscheinlich irrelevant ist.

Sind rassistische Reaktionen auf diese Tat dann auch ein Versuch, auf den empfundenen Kontrollverlust zu reagieren?
Dann könnte man auch sagen: Die überwiegende Zahl der Täter sind Männer, jetzt müssten wir alle Männer wegsperren, dann hätten wir diese Probleme nicht. Das ist genauso absurd.

Was weiss man über solche Taten ohne erkennbares Motiv und Beziehung zwischen Opfer und Täter?
Es gibt eine Reihe schwerer Gewalttaten, bei denen es keine Täter-Opfer-Beziehung gibt. Ich denke an das Steinewerfen von Autobahnbrücken. Jemanden vor eine einfahrende Bahn zu schubsen, da wissen wir: In der Regel sind die Täter psychisch krank, machen das in einer Art Wahn, haben Stimmen gehört. Oder sie tun es aus einem übersteigerten Hass, der auch wahnbegründet ist, gegenüber bestimmten Merkmalen, die eine Person hat. Das kann eine ethnische Zugehörigkeit sein, aber auch eine politische Zugehörigkeit oder irgendetwas im Aussehen sein. Da wird das Opfer zwar nach diesen Merkmalen, aber trotzdem wahllos ausgesucht. Manchmal wird auch eine beliebige Person ausgewählt.

30.07.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Eine Frau legt am Bahnsteig 7 im Frankfurter Hauptbahnhof Blumen nieder. Ein achtjähriger Junge ist im Frankfurter Hauptbahnhof von einem Mann vor den einfahrenden ICE gestoßen und getötet worden. (KEYSTONE/DPA/Frank Rumpenhorst)

Bild: dpa

Wir vertrauen als Gesellschaft darauf, dass uns niemand vor den Zug oder auf die Strasse schubst, anders wäre öffentliches Leben unmöglich. Stellen solche Taten also auch unser Vertrauen in diese Abmachung infrage?
Ja, das Grundvertrauen, dass mir hier nichts passiert, was wir gottseidank im Normalfall seit vielen Jahrzehnten hier erleben dürfen, dieses Vertrauen wird erschüttert. Rational gegen diese Angst zu argumentieren hilft uns da auch nicht weiter.

Was hält denn potenzielle Täter normalerweise davon ab, solche Taten zu begehen?
Wir haben ganz natürliche Hemmmechanismen, anderen Menschen Leid anzutun. Das schützt uns im Normalfall. In Affekttaten oder wahnbegründeten Taten können diese Hemmmechanismen ausgesetzt sein.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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    Alle Leser-Kommentare
  • la vérité 30.07.2019 19:47
    Highlight Highlight ...und schon ist es wieder soweit, es geht um den ach so arnen, traumasierten Täter, wie auch um seine in der Schweiz lebenden Landsleute. Kaum ein Wort, wie es der Familie vorallem der Mutter, nach dem dratischen Verlust geht. ...bekommen sie auch die benötigte Hilfe?
    Ist leider nicht selbstverständlich.
    • oh mein lieber Herr! 01.08.2019 12:41
      Highlight Highlight Danke 👍
      Ein wahrer Wort!

      Der Täter wird gleich nach der Tat zu Opfer erklärt.

      Schon krass, unsere Gesellschaft.
  • flamingmops666 30.07.2019 17:15
    Highlight Highlight Psychisch krank. So eine Tat lässt sich in einer freien Gesellschaft einfach nicht komplett verhindern.
    Aber eben, toll wie man jetzt eine Tragödie für Rassismus benutzen kann.
    Puh, ich mag ja Watson, aber diese Kommentarspalte ist doch grenzwertig.
    • Fischra 31.07.2019 07:39
      Highlight Highlight Schade das Sie für die wahren Worte soviel Blitzer erhalten.
  • Grossmaul 30.07.2019 17:10
    Highlight Highlight Es ist schmerzhaft wie manche Leute ihrer Trauer und Betroffenheit mit Rassenhaft, blutrünstigen Rachegedanken und Gewaltfantasien begegnen.
    • Grossmaul 30.07.2019 17:22
      Highlight Highlight Ich habe einen Fan, der alles blitzt was ich schreibe. Das ist sooo schmeichehaft.

      Danke für die Aufmerksamkeit, lieber Blitzer ❤️
    • oh mein lieber Herr! 01.08.2019 12:37
      Highlight Highlight Ganz viele „Fans“ sogar...
      😂
      Ist wohl nichts persönliches. Ich glaube, es bezieht sich mehr, auf den Inhalt deiner Posts.
  • pfffffffff 30.07.2019 16:54
    Highlight Highlight Diese Tat ist wie die Verwirklichung meines eigenen Alptraumes. Ich stehe deshalb immer so auf dem Perron, dass ich niemanden hinter mir habe, also direkt an einer Wand oder am Geländer. Ich fühle mich dabei jedes mal krank, aber offensichtlich bin ich doch gesund.
    Es ist einfach nur schrecklich, dass es da draussen Menschen gibt, die zu solchen Taten fähig sind. Irgendwas läuft definitiv schief.
  • Ricardo Tubbs 30.07.2019 16:20
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 30.07.2019 16:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • dorfne 30.07.2019 16:08
    Highlight Highlight Ich frag mich wovon kommt all diese Gewalt und dieser Hass, diese Aggression? Im Netz und im öffentlichen Raum. Sie kommt von allen Seiten. Auch von den "Gutmenschen" die sich moralisch überlegen fühlen und jeden als Nazi und Hetzer beschimpfen der findet, nicht ganz Afrika könne nach Europa kommen. Und immer öfter werden Persom verbal fertiggemacht, zusammengeschlagen, vor Züge gestossen, absichtlich überfahren usw..
  • stadtzuercher 30.07.2019 15:59
    Highlight Highlight Bezeichnenderweise bringen jene, die die Herkunft der Täter nicht diskutieren wollen (die politisch rechte Agenda: der böse Ausländer) gleich immer das Argument, dass die Täter mehrheitlich Männer seien (die politisch linke Agenda: Die bösen Männer). Da kann der Interviewte noch so sehr nachschieben, dass das absurd sei, aber die pauschale Verallgemeinerung macht er eben auch sofort. Unzweideutig. Linke beschwören pauschale Verallgemeinerungen, genauso wie es Rechte tun. Und manche haben tatsächlich noch das Gefühl, sie seien damit auf der moralisch erhabenen Seite.
    • Yonni Moreno Meyer 30.07.2019 17:04
      Highlight Highlight Diese Diskussion hatte ich heute schonmal mit einer sehr linken Bekannten, die auch auf männliche Gewalt hinwies.

      Es gibt einen sehr wichtigen Unterschied zwischen «Die meisten Gewalttäter sind Männer» und «Die meisten Männer sind Gewalttäter». Erstes stimmt, zweites nicht. Es sind also nicht die meisten Männer böse, sondern die meisten Bösen männlich.

      Was jedoch beides nicht stimmt, ist sowohl «Die meisten Eritreer sind gewalttätig» und «Die meisten Gewalttäter sind Eritreer.»

      Hier sehe ich den Unterschied.
    • Hochen 30.07.2019 17:08
      Highlight Highlight Du hast da was nicht verstanden das Beispiel mit den Männern wird nur genannt um zu verdeutlichen das man so taten eben nicht so allgemein auf eine Gruppe Menschen schieben kann wie ihr rechten das so gerne tut! Ps: Man merkt mal wieder das es bei 20min keine Kommentarfunktion bei Artikeln zu diesem Thema gibt!
    • Platon 30.07.2019 17:19
      Highlight Highlight @stadtzuercher
      Da hast du es eben gerade nicht verstanden. Er sagt explizit, dass es genauso wenig Sinn macht alle Männer zu verunglimpfen, sowie es keinen Sinn macht, alle Migranten zu verunglimpfen. Der springende Punkt ist, dass man solche Argumente eben gerade NICHT machen kann. Das ist das, was "die Linken" dir versuchen zu erklären, indem sie mit derselben Argumentation auf die Männer angewandt, die Absurdität dieser Logik nachweisen. Jedoch hast du es leider noch immer nicht verstanden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PrivatePyle 30.07.2019 15:57
    Highlight Highlight "Vor dem Hintergrund, dass wir gerade in der Öffentlichkeit die Gewalt durch Zuwanderer in besonderem Masse diskutieren, ist sie sicherlich relevant. Auch wenn sie für die Tat wahrscheinlich irrelevant ist."

    Das ist um den heissen Brei herum geredet! Die Gewalt nimmt laut dem neusten Lage-Bericht des BKA effektiv zu.
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article191584235/BKA-Lagebild-Gewalt-von-Zuwanderern-gegen-Deutsche-nimmt-zu.html
    • Holzkopf 30.07.2019 17:01
      Highlight Highlight Ich bin gegen jede Form von Gewalt, egal von wem.
      Benutzer Bild
    • Platon 30.07.2019 17:45
      Highlight Highlight @PrivatPyle
      Das ist überhaupt nicht um den heissen Brei geredet. Lese zuerst deinen eigenen Artikel, der lässt dieselben Schlüsse zu.
    • PrivatePyle 30.07.2019 17:55
      Highlight Highlight Holzkopf
      Diese Statistik sagt leider wenig aus und hat mit dem Thema hier rein gar nichts zu tun.
      Das sind "EXTREMISTISCHE STRAFtaten".
      Da GEWALTtaten in 95% der Fälle nicht politisch/religiös motiviert sind, zählt man sowas nicht dazu. Auch Vergewaltigungen nicht.

      Dazu gezählt werden aber zB Schmierereien und Sachbeschädigungen, darum ist der Politische Extremismus weit vorne. Hakenkreuz Schmierereien sind schändlich und inakzetabel, aber schon etwas anderes als physische Gewalt.
      Deinem Satz stimm ich aber voll und ganz zu!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 30.07.2019 15:55
    Highlight Highlight und der lebt noch?

    wär das mein kind gewesen, hätte ich das Tier im Affekt an ort und stelle erlegt
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 30.07.2019 17:05
      Highlight Highlight Klar.
      Bevor oder nachdem Sie ein ICE überrollt hat?
  • Do not lie to mE 30.07.2019 15:55
    Highlight Highlight Der mutmaßliche Täter von Frankfurt wurde seit dem vergangenen Donnerstag von der Schweizer Polizei gesucht. Der Mann habe seine Nachbarin mit einem Messer bedroht, eingesperrt und sei dann geflohen.

    https://www.sueddeutsche.de/news/panorama/notfaelle-mutmasslicher-taeter-von-frankfurt-wurde-seit-tagen-gesucht-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-190730-99-270757
  • Platon 30.07.2019 15:34
    Highlight Highlight Super Interview, danke! Soll ja genügend Leute geben, die aufgrund einer solchen abscheulichen Tat gleich ableiten, was sie im Herbst wählen. Da fungiert ein solches Interview gleich als Anker der Rationalität.
  • murrayB 30.07.2019 15:24
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass Migranten mehrheitlich traumatisiert nach Europa kommen - verständlich aufgrund des erlebten Hungers, Gewalt, Verachtung, etc.

    Wir sollten diejenigen, die ein Asyl bekommen unterstützen und Abgelehnten / Abgewiesenen konsequent ausschaffen - um damit das Risiko einer Gewaltat möglichst zu vermeiden - das im generellen - ob das bei diesem Täter der Fall war weiss ich nicht...
    • PrivatePyle 30.07.2019 16:21
      Highlight Highlight "Abgewiesene konsequent ausschaffen"
      Man hat jetzt lange genug gesehen, dass dies nicht funktioniert: Keine Verträge mit den Rücknahme-Staaten, Härtefall-Klausel, Lobbying der Sozialindustrie, etc. pp.
      Es wurde sogar ein neuer Status definiert: "vorläufig Geduldete"

      Die einzig vernünftige (und günstigste) Lösung ist demnach die ILLEGALE Migration endgültig zu unterbinden und Europas Grenzen sichern. Dank Länder wie Italien und Kroatien sind wir diesbezüglich auf einem guten Weg.
    • Kleine Hexe 30.07.2019 18:31
      Highlight Highlight @PrivatePyle und wie soll das gehen? Legale Fluchtwege gibt es kaum. Das Botschaftsasyl wurde abgeschafft...
      Und wenn wir die Grenzen zumachen, ertrinken die Leute einfach im Mittelmeer oder werden in Libyen verkauft, verfolgt, umgebracht. Das ist maximal eine Aus-den-Augen-aus-dem-Sinn-„Lösung“
  • oh mein lieber Herr! 30.07.2019 15:22
    Highlight Highlight „Vor dem Hintergrund, dass wir gerade in der Öffentlichkeit die Gewalt durch Zuwanderer in besonderem Masse diskutieren, ist sie sicherlich relevant“

    Danke! Natürlich ist die Herkunft relevant.
    Erst wenn wir uns eingestehen können, dass viele Gewalttaten von schlecht integrierten Migranten verübt werden, sind wir bereit auch über gescheiterte Integration zu sprechen.
    Und dies wäre wichtig.
    • Chili5000 30.07.2019 15:47
      Highlight Highlight Erst wenn wir uns eingestehen das wir Migranten nur alzugerne in einer hochkomplexen Gesellschaft sich selbst überlassen und isolieren, erst dann können WIR die Dinge besser machen...
    • Platon 30.07.2019 15:47
      Highlight Highlight @oh mein lieber Herr
      Aber es gibt ziemliche Unterschiede bei Gewalttaten. Niemand bestreitet, dass Gewalt- und Drogendelikte bei Migranten mehr vorkommen (mehrheitlich aufgrund des niedrigen sozioökonomischen Status!). Und dass auch bei der Integration noch viel verbessert werden muss.
      Ein Kind, das vor ein Zug gestossen wird, was es seit ich mich erinnern kann, noch nie gegeben hat und auch sonst wo auf der Welt auch nirgends zur Tagesordnung gehört, mit der Herkunft zu erklären, das ist schlicht unseriös und lenkt vermutlich noch von wirklichen Problemen, die man auch lösen kann, ab.
    • will.e.wonka 30.07.2019 16:19
      Highlight Highlight Man wirft doch niemanden wegen mangelnder Integration vor den Zug?? Ist es etwa in Eritrea normal, Leute vor den Zug zu werfen? Die werfen dort, kulturell bedingt, einmal im Monat jemanden vor den Zug, und wenn sie dann in Europa sind machen sie das weiterhin, weil sie zu wenig gut integriert sind? Bei einer solchen Tat ist die Ursache doch offensichtlich auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen und nicht auf mangelnde Integration. Die Herkunft des Täters ist rein zufällig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Omega 30.07.2019 15:15
    Highlight Highlight Entschuldigung aber ich verstehe immer noch nicht wieso unsere bahnhöfe so primitive Sicherheit aufweisen... Ich meine ist es so schwierig eine glaswand auf zu bauen um genau solche vorfälle zu vermeiden? Auch werden solche unfälle immer öfter auch ungewollt passieren... Wenn keine schranke da ist und immer mehr Menschen sich auf dem bahnsteig befinden, ist es nur eine Frage der Zeit bis wieder was pas.. Ob gewollt oder ungewollt.
    • Whaaaat?_Son 30.07.2019 15:31
      Highlight Highlight Wenn Sie so anfangen, wo wollen Sie aufhören? Müssen dann alle Strassen mit Glasscheiben gesichert werden? Es ist ein tragischer Vorfall und der Täter gehört ganz klar bestraft. Aber alle Bahnhöfe mit Glasscheiben sichern bringt auch nicht mehr Sicherheit.
    • Basubonus 30.07.2019 15:37
      Highlight Highlight Super-Idee. Genau. An jedem Bahnhof eine 400 Metr lange Schranke vor das Gleis. Das ist einfach. Und günstig. Und vor Allem so praxistauglich....

      HERR SCHMEISS HIRN VOM HIMMEL!!!
    • Phoenix_0209 30.07.2019 15:55
      Highlight Highlight Gut so unrealistisch ist es nichtmal, wird teilweise auf gewissen neuen Strecken der Londoner U-Bahn ja schon umgesetzt.

      Probleme sehe ich einzig, dass der Zug ziemlich präzise halten muss um die Türen mit denen in der Glaswand "abzugleichen", was wiederum sehr Moderne Technik seitens der Züge und Bahnanlagen vorsieht (warscheinlich auch ein Grund weswegen dies nur auf neuen Strecken gemacht wurde) und zu guter letzt haben wir da noch die Kosten...

      Ist im Endeffek so traurig sich das anhört auch nur eine Rechnung, Kosten implementation Glaswand vs. Kosten eines sehr setenen Unfalls

      Mfg
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Soziale 30.07.2019 15:11
    Highlight Highlight Wirklich eine grauenhafte Tat.
    Mein Beileid den Hinterbliebenen.
    Was mir gerade mehr Sorgen bereitet sind die todsicheren rassistischen Reaktionen, die leider kommen werden.
    Nur weil jemand einen grossen Blödsinn veranstaltet, heisst es noch lange nicht dass ALLE Ausländer, Dunkelhäutige und was weiss ich was Kriminell sind.
    Ich habe immer noch Vertrauen in die Gesellschaft. Es gibt auch noch ganz viele wunderschöne Dinge auf diesem Planeten.

    • Allion88 30.07.2019 15:48
      Highlight Highlight ich gehe davon aus, sie haben selber keine Kinder. vielleicht mangelt es auch darum am Vorstellungsvermögen dieser tat.

      Wenn jemand ihre Frau vergewaltigt, ist es sicher auch ihre grösste sorge, die sexistischen und männerfeindlichen Kommentare auf blick.ch
    • dorfne 30.07.2019 16:28
      Highlight Highlight Fakt ist, dass wir die riesige Integrationsleistung in Europa nicht erbringen können, wenn das so weitergeht mit der unbegrenzten Einwanderung von Menschen die keinen Anspruch auf Asyl haben. Die Fluchtursachen werden ja auch nicht bekämpft.
    • Diavolino666 30.07.2019 16:49
      Highlight Highlight @Der Soziale
      Die Prioritäten sitzen bei dir... - Ich hoffe, die Realität holt dich nie ein!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sisiphos 30.07.2019 15:10
    Highlight Highlight „In der Regel sind die Täter psychisch krank“! Und zwar unabhängig davon, ob er/sie weiss, gelb, braun oder was auch immer ist. Und vielleicht ist es gar nicht nötig, dass Herr Seehofer seinen Urlaub abbricht, Watson mehr als ausgiebig darüber berichtet und ARD in Tagesschau und Tagesthemen darüber berichtet. Wenn schon diese Geschichte ausgeschlachtet gehört, dann im Zusammenhang mit den AfD-Nazis etc., die sie als Vorwand für die Hetze gegen Nicht-Deutschenutzen.
    • PrivatePyle 30.07.2019 16:09
      Highlight Highlight Von anderen Menschen Toleranz einfordern, aber selber jegliche Mitglieder und Wähler einer demokratischen Partei als "Nazis" beschimpfen, nur weil dir deren Meinung gegen den Strich geht.

      Ach, euch Linke muss man einfach mögen...
  • Edward Espe Brown 30.07.2019 14:51
    Highlight Highlight Es ist sehr lobenswert dass Watson mehr Artikel aus „Zeit Online“ verlinkt denn solche aus „20Minuten“ etc. Vielen Dank!!
  • #Technium# 30.07.2019 14:35
    Highlight Highlight Mittlerweile scheint es Mode zu sein, alle als psychisch krank und traumatisiert abzustempeln. Was bekommt er dann für diese Tat? Eine Mal- oder Reittherapie? Ein Hohn den Angehörigen gegenüber.
    • keplan 30.07.2019 15:00
      Highlight Highlight Damit versucht man eine Tat zu erklären, welche rational nicht erklärbar ist.
    • Astrogator 30.07.2019 15:11
      Highlight Highlight Wieder mal typisch Rechtspopulist, wenn ein Täter krank ist sind alle krank und natürlich wissen die Bildungsfernen auch nicht, dass eine psychische Erkrankung nich nicht per se zu einer Schuldunfähigkeit führt.

      Aber Hauptsache der Wutbürger kann wieder mal rumtrompeten...
    • Fairness 30.07.2019 15:16
      Highlight Highlight @ Livia: Wieso bis zur AHV? Bis sie das Zeitliche segnen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf stühlinger (1) 30.07.2019 14:29
    Highlight Highlight Ähm die tat ist schockierend. Aber was ist daran schockierender als ein mann der in ein haus eindringt. Den jüngsten vergewaltig. Alle 4 bestialisch tötet und danach das haus anzündet?
    Es gibt seit zig jahren solche psychos die menschen an bahnhöfen in den tod schubsen wollen und erst jetzt schockiert dies?
    • Bene86 30.07.2019 14:51
      Highlight Highlight Relativierung par excellence. Gegen die Psychos aus den eigenen Reihen können wir als Nation wenig machen. Es hinterlässt einen ganz speziellen Nachgeschmack, wenn es sich beim Täter eines so perfiden Mordes um einen "Schutzsuchenden" handelt, welcher seit Jahren auf Kosten der Bevölkerung lebt. Der Mörder aus Rupperswil war ein absoluter Einzelfall und an Brutalität kaum zu überbieten, jedoch häufen sich willkürliche Morde, Massenvergewaltigungen, Messerangriffe (Silvester, Köln, Freibäder, Betonblöcke, etc.) durch "Flüchtende" massiv. Einfach mal die Statistiken in Deutschland beobachten.
    • Sisiphos 30.07.2019 15:15
      Highlight Highlight Ja, denn dieser hier war schwarz. Ein gefundenes Fressen für die Presse, AfD-Nazis und anderes Gesocks...
    • Diavolino666 30.07.2019 16:51
      Highlight Highlight @Sisiphos
      Du würdest dich wohl noch freuen, wenn's ein Deutscher gewesen wäre!? Hauptsache keine Argumente für die Presse, AfD-Nazis und anderes Gesocks...
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 30.07.2019 14:24
    Highlight Highlight Die Frage ist, wie im Schweizer Asylwesen mit psychisch Erkrankten umgegangen wird: Wie werden diese Personen identifiziert?
    Wo werden diese Personen untergebracht? Für wie lange?
    Wie werden sie behandelt?
    Wer ist dafür zuständig, dass die entsprechenden Schritte eingeleitet werden? Wer kontrolliert das?
    Gibt es ein überkantonales Sicherheitskonzept, das greift, wenn eine erkrankte Person zur Gefahr für sich und andere wird? Kann man die Community einbinden? Gibt es interkulterelle Übersetzer/-innen?
    Und dann muss man über die Behandlungskosten reden und wie viel man zu zahlen bereit ist.
    • El Vals del Obrero 30.07.2019 14:46
      Highlight Highlight Wobei diese Fragen aber auch bei anderen als Asylanten (das war der Täter ja nicht oder nicht mehr) genau so wichtig wären (z.B. eben bei der Gruppe "Männer").
    • kettcar #lina4weindoch 30.07.2019 14:53
      Highlight Highlight Zerpheros allenfalls wär eine weitere Frage, inwiefern die Umstände im Asylwesen solche Krankheiten begünstigen oder verursachen. Ich kann mir vorstellen, dass das Leben in einer Zivilschutzanlage oder ähnlichem, bei ein paar Franken Taschengeld und ohne Beschäftigung da nicht gerade positive Auswirkungen hat. Um so mehr muss es das Ziel sein, schnelle Asylverfahren mit anschliessend schneller Rückschaffung oder Integration als Folge davon. Wobei in diesem konkreten Fall der Täter anscheinend bereits seit 13 Jahren in der Schweiz lebt und wohl auch nicht mehr unter Aufsicht irgendeiner Behörde
    • Theor 30.07.2019 14:55
      Highlight Highlight Das Problem, dass du im Asylwesen leider hast, ist, dass nahezu jeder Asylsuchende behauptet, psychisch krank zu sein. Ich arbeite in dem Bereich als Jurist und in meinen Dossiers sind 7 von 10 Asylsuchende Drogenabhängig und in einer Methadonkur. Mindestens genau so viele behaupten, sie seien psychisch krank und benötigten ärztliche Behandlung in der Schweiz.

      Oftmals sind es Schutzausreden, die man ihnen zuhause oder auf der Flucht beigebracht hat. Dazwischen die wirklich Erkrankten zu erkennen, ist wahnsinnig schwierig und jeden einzelnen psychologisch abzuklären finanziell kaum machbar.
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