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7500 Peschmerga-Kämpfer starten Offensive gegen den IS im Nordirak



Kurdische Peschmerga-Kämpfer haben einem Medienbericht zufolge im Nordirak eine Offensive gestartet, um die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) aus der Stadt Sindschar zu vertreiben. Dabei wurden sie von Luftangriffen der internationalen Anti-IS-Koalition unterstützt.

A member of the Kurdish Peshmerga forces fires his weapon during clashes with Islamic State militants in the town of Sinjar, November 12, 2015. Kurdish forces launched an offensive on Thursday to retake the northern Iraqi town of Sinjar from Islamic State militants who overran it more than a year ago, killing and enslaving thousands of its Yazidi residents and triggering U.S.-led air strikes. REUTERS/Ari Jalal FOR EDITORIAL USE ONLY. NO RESALES. NO ARCHIVE.

Peschmerga-Kämpfer am 12. November 2015 in Sindschar. 
Bild: STRINGER/IRAQ/REUTERS

Das berichtete das Nachrichtenportal Rudaw am Donnerstag unter Berufung auf kurdische Behörden. Kampfflugzeuge hätten Dutzende IS-Stellungen vor Beginn der Offensive am Mittwochabend beschossen.

Der Sicherheitsrat der kurdischen Autonomieregierung teilte bei Twitter mit, an der Bodenoffensive seien unter anderem bis zu 7500 Peschmerga-Kämpfer beteiligt. Ziele seien die Vertreibung des IS aus der Stadt Sindschar, die Eroberung strategisch wichtiger Nachschubrouten und die Schaffung einer Pufferzone, um die Stadt und ihre Einwohner vor IS-Artillerie zu schützen.

Der IS hatte Anfang August vergangenen Jahres die Region um das Sindschar-Gebirge im Nordirak überrannt; Sindschar-Stadt liegt südlich des Höhenzuges. Zehntausende Menschen flohen. Bei ihnen handelte es sich vor allem um Angehörige der religiösen Minderheit der Jesiden. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 12.11.2015 11:42
    Highlight Highlight Ein seltener Vorgang. Der Iran kritisiert inzwischen die USA, nicht energisch genug den Feind des Irans, den Daesh (IS), zu bekämpfen.
    Eine weitere Bestätigung der Auffassung, der Westen sollte sich gänzlich aus der Region zurückziehen und das Feld den beiden Kriegsparteien Imamat gegen Kalifat überlassen. Der grösste Fehler wäre, die USA/Westen entsendeten Bodentruppen.
    Die westliche Politik im Mittleren Osten in der Schlussphase der Präsidentschaft B. Obamas, ist ein einziger Hühnerhaufen. Unfähig, noch einen klaren Gedanken zu fassen, geschweige denn, das einzig gebotene zu veranlassen.

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