International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Auge um Auge, Zahn um Zahn: Irak erhängt aus Rache 12 Dschihadisten 

29.06.18, 14:11 29.06.18, 14:34


Im Irak sind zwölf zum Tode verurteilte Dschihadisten hingerichtet worden. Das Büro von Ministerpräsident Haider al-Abadi teilte am Freitag in Bagdad mit, die Todesurteile seien am Donnerstag kurz nach der Anordnung des Regierungschefs vollstreckt worden. Angaben zur Nationalität der Hingerichteten wurden nicht gemacht.

Das irakische Justizministerium veröffentlichte am Freitag Bilder der Hinrichtungen. Bild: AP/Iraq Ministry of Justice

Al-Abadi hatte am Donnerstag als Vergeltung für die Tötung von acht Geiseln der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») die sofortige Hinrichtung verurteilter Islamisten angeordnet. Die Strafe aller zum Tode verurteilten «Terroristen», deren Berufung abgelehnt und deren Verurteilung durch die Regierung bestätigt wurde, solle unverzüglich vollstreckt werden, erklärte al-Abadi.

Acht Leichen von Irakern gefunden

Am Mittwoch waren die Leichen von acht Irakern gefunden worden, die der «IS» entführt hatte. Sechs von ihnen sind in einem Video zu sehen, das die Dschihadisten am vergangenen Samstag veröffentlicht hatten und in dem sie die Freilassung aller inhaftierten Anhängerinnen des «IS» forderten. Den Behörden zufolge waren die Gefangenen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos bereits tot.

Im April hiess es aus Justizkreisen, dass mehr als 300 Menschen, darunter rund hundert ausländische Frauen, im Irak wegen ihrer Zugehörigkeit zum «IS» zum Tode verurteilt wurden. Noch einmal so viele bekamen demnach lebenslange Haftstrafen. Die meisten der ausländischen Verurteilten kommen aus der Türkei oder aus den ehemaligen Teilrepubliken der Sowjetunion. (whr/sda/afp)

Der «IS» zerstört ein 1400 Jahre altes Kloster im Irak

«Wir mussten bei Steinigungen zuschauen»

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Fluchthelferin (72): «Ich nehme die Strafe absolut in Kauf»

Babys an der Macht

Frauen, die sich trennen, sind keine Opfer – verdammt!

Lo & Leduc geben Geheimkonzert auf der kleinen Bühne – und der Gurten dreht durch

Belauscht: Männer über «Bitches», «Brüste» und MDMA-Bowlen

40 Jugendliche wegen Serie «13 Reasons Why» in psychiatrischen Notfall eingeliefert

Plötzlich Frieden in Eritrea: «Bei den Flüchtlingen wird es nun knallhart ums Geld gehen»

Kaum ein Land hat weniger als die Schweiz – der grosse Sommerferien-Report

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Nach 20 Jahren Krieg und Streit: Äthiopien und Eritrea schliessen Frieden

Nach jahrzehntelanger Feindseligkeit haben Äthiopien und Eritrea offiziell ihren Kriegszustand beendet. Der äthiopische Regierungschef Abiy Ahmed und Eritreas Präsident Issaias Afwerki unterzeichneten am Montag eine «Gemeinsame Erklärung des Friedens und der Freundschaft».

Das teilte der eritreische Informationsminister Yemane Gebremeskel mit. Beide Länder strebten nun eine «enge Zusammenarbeit im politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, kulturellen und sicherheitspolitischen …

Artikel lesen