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Nach US-Ausstieg aus dem Atomdeal – jetzt freundet sich der Iran mit Russland an



Irans Präsident Hassan Ruhani wünscht sich nach dem Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen einen stärkeren Austausch mit Russland. Ein ernsthafter und wichtiger Dialog sei erforderlich, sagte Ruhani laut der russischen Nachrichtenagentur Tass am Samstag bei einem Treffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin in China.

Der iranische Präsident fügte hinzu, dass die Beziehungen zu Russland sich zunehmend positiv entwickelten. Den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen nannte er illegal.

Ruhani und Putin sprachen am Rande des Gipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in der ostchinesischen Stadt Qingdao. Während des asiatischen Regionalgipfels am Samstag und Sonntag soll Ruhani auch mit Chinas Präsidenten Xi Jinping zusammenkommen.

An dem Gipfeltreffen nehmen unter anderem auch der indische Ministerpräsident Narendra Modi sowie Pakistans Präsident Mamnoon Hussain teil. Genau wie Deutschland, Frankreich und andere EU-Staaten hatten Russland und China den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran scharf kritisiert.

Vor seiner Abreise nach China hatte Ruhani die Alleingänge von Trump als ein gefährliches Spiel bezeichnet, das nicht ignoriert werden sollte. Die unilaterale Politik der USA schwäche das Vertrauen in die international anerkannten Abkommen und in Diplomatie allgemein. Die Weltgemeinschaft sollte daher etwas unternehmen, forderte der iranische Präsident. (sda/dpa)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SocialisticCapitalist 10.06.2018 17:29
    Highlight Highlight Danke für den Austritt Amerika
    Benutzer Bild
  • rodolofo 10.06.2018 07:24
    Highlight Highlight Das ist jetzt aber nicht wirklich etwas Neues, oder?
    Die Iranisch-Russische Kooperation wurde doch bereits im Syrischen Bürger- und Stellvertreter-Krieg ziemlich deutlich!
    Mit Putin-Russland als Partner wird die Iranische Seite in zukünftigen Verhandlungen weder glaubwürdiger, noch vertrauenswürdiger.
    Aber die müssen selber wissen, mit wem sie sich einlassen und zusammenarbeiten wollen!
    Die Europäische Union sieht sich einmal mehr düpiert.
    Niemand will offenbar mit "Gemässigten Realisten" etwas zu tun haben...
  • Chrigu BE 09.06.2018 18:33
    Highlight Highlight Nun ja, dass sie miteinander sprechen, ist klar: Russland ist Mitunterzeichner des Iran-Abkommens. EU in der Zwickmühle Politik versus Wirtschaft.
    Russland ist unabhängiger und auch in Syrien sind beide "Partner".
    Als Boomerang könnte sich für Trumps Amerika sein Ausstieg darstellen, würde plötzlich China EINsteigen.
  • SocialisticCapitalist 09.06.2018 18:11
    Highlight Highlight Endlich wieder ein guter Partner für den fortschrittlichen Iran
  • Angelo C. 09.06.2018 16:14
    Highlight Highlight Naja, ein etwas merkwürdiger Titel....

    Es ist doch bekanntermassen so, dass Russland und der Iran in Syrien seit Langem effizient funktionierende Waffenbrüder zu Gunsten Assads sind - und so sind sie eigentlich schon zureichend befreundet, würde man meinen 😉.
  • äti 09.06.2018 16:06
    Highlight Highlight Zur Zeit ist schlichtwegs alles besser als Trump. Viel besser sogar.
    • SocialisticCapitalist 09.06.2018 18:11
      Highlight Highlight Wieso genau
    • äti 10.06.2018 01:26
      Highlight Highlight Weil Shows nie gute Deals sind und sogenannte Versprechungen/Abmachungen eine Halbwertszeit von etwa 5 min haben. Dürftig und lausig für einen Präsidenten und ungenügend um getürkte Wrestlingmatches zu managen (siehe CV).
    • SocialisticCapitalist 10.06.2018 09:34
      Highlight Highlight Du meinst wie sein Versprechen mehr Jobs zu bringen
      Oder eine Steuerregorm zu bringen
      Oder
      Er hat sich aneinige Wahlversprechen gehalten
      Und hat auch was für die Frauen getan
      Kein Präsident vor ihm hatte mehr Qualifiziertes Weibliches Personal
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carlitos Fauxpas 09.06.2018 15:16
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