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In this May 5, 2019 photo issued by Karatzas Images, showing the British oil tanker Stena Impero at unknown location, which is believed to have been captured by Iran. Iran's Revolutionary Guard announced on their website Friday July 19, 2019, it has seized a British oil tanker in the Strait of Hormuz, the latest provocation in a strategic waterway that has become a flashpoint in the tensions between Tehran and the West. (Basil M. Karatzas, Karatzas Images via AP) MANDATORY CREDIT

Der unter britischer Flagge fahrende Öltanker «Stena Impero» wird immer noch festgehalten. Bild: AP

Die Krise am Persischen Golf spitzt sich zu



Nach neuen Zwischenfällen in der Strasse von Hormus spitzt sich die Krise zwischen der Regionalmacht Iran und dem US-Verbündeten Grossbritannien zu. Der Iran beschlagnahmte am Freitag innerhalb kurzer Zeit zwei britische Tanker – einer davon konnte seine Fahrt später wieder fortsetzen.

Der britische Aussenminister Jeremy Hunt drohte der Führung in Teheran mit «ernsten Konsequenzen», sollte sie nicht auch den anderen Tanker bald freigeben. In einem Interview des Senders SkyNews sagte er aber auch, militärische Optionen würden nicht erwogen. «Wir halten nach einem diplomatischen Weg Ausschau, um diese Situation zu lösen.»

Hunt erklärte vor einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats (Cobra) in London, er habe mit US-Aussenminister Mike Pompeo über die Situation gesprochen. Versuche, mit dem iranischen Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif zu telefonieren, seien zunächst nicht erfolgreich gewesen, da er sich auf einer Flugreise befand. Nach der Cobra-Sitzung teilte ein Regierungssprecher dann mit, dass allen britischen Schiffen dazu geraten werde, die Strasse von Hormus und umliegende Gewässer bis auf Weiteres zu meiden.

Nadelöhr am Golf

Die betroffene Meerenge im Golf von Oman ist eine der wichtigsten Seestrassen der Welt. Fast ein Drittel des globalen Ölexports wird durch die Meerenge verschifft.

Das US-Militär teilte mit, es habe Aufklärungsflugzeuge im Einsatz, um die Lage in der Strasse von Hormus zu beobachten. Die Flugzeuge operierten im internationalen Luftraum. Man stehe zudem in Kontakt mit US-Schiffen in der Gegend, um deren Sicherheit zu garantieren.

Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hatten nach eigenen Angaben zunächst den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker «Stena Impero» in der Strasse von Hormus gestoppt und in Richtung iranischer Küste gebracht. Zur Begründung hiess es, der Tanker habe internationale Vorschriften missachtet. Die schwedische Reederei «Stena Bulk», der das Schiff gehört, teilte dagegen mit, der Tanker habe sich an sämtliche internationalen Vorschriften gehalten.

Laut den Behörden in der südiranischen Provinz Hormusgan wurde die «Stena Impero» in den Hafen der Stadt Bandar Abbas eskortiert. Der Tanker habe sein GPS-Signal ausgeschaltet und sei vom südlichen Teil der Strasse von Hormus, der nur für den Ausgang der Schiffe vorgesehen ist, in die Meerenge eingefahren und habe damit eine Kollision mit anderen Schiffen riskiert, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Dies verstosse gegen die maritimen Vorschriften am Golf. Ausserdem solle der Tanker auch umweltschädigende Materialien an Bord haben, die derzeit von der Umweltbehörde in Bandar Abbas untersucht würden.

Nach Iran abgedrängt

Das schwedische Schiffsunternehmen teilte mit, mehrere unbekannte kleinere Boote und ein Hubschrauber hätten sich genähert, als der Tanker in internationalen Gewässern kreuzte. Wie Daten der Internetseite Marine Traffic zeigen, verliess die «Stena Impero» gegen 17.30 Uhr MESZ ihren Kurs, als sie die Strasse von Hormus passiert hatte. Das Schiff war unterwegs vom Hafen Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Richtung Al-Dschubail in Saudi-Arabien.

Kurz darauf wurde auch der unter liberianischer Flagge fahrende Tanker «Mesdar» des britischen Unternehmens Norbulk Shipping UK in Richtung Iran abgedrängt. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde die «Mesdar» bald darauf aber wieder freigegeben. Nach dreieinhalb Stunden sei die Kommunikation mit der Besatzung wiederhergestellt worden. Die bewaffneten Sicherheitskräfte hätten das Schiff wieder verlassen und die «Mesdar» könne die Reise fortsetzen. Die halbstaatliche Nachrichtenagentur Fars berichtete, die Besatzung sei routinemässig von der iranischen Marine über die Umweltvorschriften im Persischen Golf aufgeklärt worden und anschliessend weitergefahren.

Die Spannungen in der Region hatten sich in den vergangenen Monaten immens verschärft. Die Handelsschifffahrt wurde in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran hineingezogen. Es kam zu mehreren Zwischenfällen mit Tankern und Drohnen. US-Präsident Donald Trump erklärte am Donnerstag, ein US-Marineschiff habe in der Strasse von Hormus eine iranische Drohne zerstört. Teheran widersprach. Grossbritannien und der Iran streiten zudem über einen in Gibraltar festgesetzten iranischen Öltanker.

Nach den Vorfällen am Freitag kündigte Trump an, sich eng mit Grossbritannien abstimmen zu wollen. Er betonte aber auch, dass die USA nicht viele Tanker hätten, die in dem Seegebiet unterwegs seien. Die Vereinigten Staaten treiben derzeit eine Initiative namens «Operation Sentinel» zum Schutz von Handelsschiffen in der Region voran. Dabei soll es vor allem darum gehen, die Strasse von Hormus mit erhöhter Militärpräsenz in der Region besser zu überwachen. Das US-Zentralkommando betonte am Freitag, die USA seien zwar gewillt, die Operation zu unterstützen, ohne Beiträge anderer Länder werde sie aber keinen Erfolg haben. (viw/sda/dpa)

Reisereportage Iran

Trump will ein Politikwechsel im Iran

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 21.07.2019 07:32
    Highlight Highlight Hätte Trump das Nuklearabkommen nicht gekündigt, wären wir heute nicht in dieser Situation. Man kann ein Land schon so lange provozieren bis Gegenreaktionen kommen und die Hardliner noch stärker werden. Hoffen wir das irgendwie die Lage wieder beruhigt werden kann.
  • Delisa06 20.07.2019 23:49
    Highlight Highlight Ich wünsche mir dass jeder dieser alten Männer mindestens eines seiner Kinder in den Krieg schicken sollte den er angezettelt hat. An die Front!!
    Dir Probleme wären einiges kleiner
  • Kubod 20.07.2019 15:16
    Highlight Highlight Die Revolutionsgarden suchen den Krieg.
    Bisher haben sich die USA und England zurückgehalten.
    Die neuste Botschaft lautet auch, dass militärische Massnahmen keine Option seien und man weiterhin auf Diplomatie setze.

    Die Revolutionsgarden machen wohl gerade Innenpolitik und markieren die starke Truppe.
    Auch im Wissen, dass nicht viel passieren kann.
    • Ueli der Knecht 20.07.2019 19:00
      Highlight Highlight Die Revolutionsgarden, resp. deren kriminellen Eliten, sind die wahren Machthaber im Iran. Die haben auch Chameneï und den Wächterrat unter ihrer Kontrolle.

      Von den Sanktionen profitieren stets diejenigen (Kriminellen), die sie zu umgehen wissen. Dass sind nicht nur die Revolutionsgarden im Iran, sondern zB. auch die Familie Trump, Putin, chinesische Mafia, usw. Alle diejenigen, welche die Ressourcen für grossangelegten Schmuggel haben.

      Diese Wirtschaftskriege sind ein gefundenes Fressen für alle Kleptokraten weltweit. Die profitieren gewaltig davon.

      Mafia rulez the world...
      Play Icon
    • Kubod 20.07.2019 21:51
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht
      Richtig. Sanktionen erhöhen den Preis. Die Güter anbieten kann nur, wer die Logistik hat.
      Das sind meist die gleichen, die an den Schaltstellen der Macht sitzen.
      Da gibt's jede Motivation, eine solche Krise herbeizuführen und am Köcheln zu halten.
  • sägsäuber 20.07.2019 15:12
    Highlight Highlight Die Engländer kapern einen iranischen Tanker vor Gibraltar, der Öl nach Syrien bringe! Ehm, wieso soll der eine Weltreise machen vom Iran ins Nachbarland?
    Und warum wird der Iran von der EU sanktioniert? Es sind die USA welche den Atomvertrag einseitig gebrochen haben!

    • Ueli der Knecht 20.07.2019 18:52
      Highlight Highlight Die Weltreise ist dadurch begründet, dass es sich um rund 300'000 Tonnen Schweröl handelt. Das passt nicht durch den Suezkanal. Ein Transport über den Landweg wäre sehr viel aufwändiger und teurer.

      Die EU-Sanktionen betreffen nicht den Iran sondern Syrien. Die Schweiz hat sich diesen Sanktionen ebenfalls angeschlossen. Allerdings ist nicht klar, ob die Sanktionen auch Erdöl-Lieferungen nach (und nicht nur solche von) Syrien betreffen.

      Der Iran bestreitet, dass die Lieferung nach Syrien gehen sollte. Die US-britische Behauptung ist schwer zu glauben, weil Syrien selbst reich an Erdöl ist.
  • keplan 20.07.2019 13:28
    Highlight Highlight Ich weiss die Situation ist nich lustig, aber bei der Iranischen Aussage der Tanker soll umweltschädigende Materialien an Bord haben musste ich lachen <-- ja hat er und zwar Öl 😂
    • Ueli der Knecht 20.07.2019 15:47
      Highlight Highlight Der Tanker befand sich offenbar auf dem Weg nach Saudi Arabien. Wieso sollte man Öl nach Saudi Arabien bringen wollen?
    • Hüttler 20.07.2019 17:02
      Highlight Highlight Ja ist fast genauso lustig wie USA bringt Frieden und Demokratie.
  • Hüttler 20.07.2019 13:28
    Highlight Highlight Das Interesse an einen neuen Krieg in der Region ist riesig. Für GB kommt das auch gelegen, wenn dann die ganzen Flüchtlinge in die EU marschieren. Denn die USA hat den Briten wahrscheinlich irgendwelche Versprechungen gemacht und da GB nicht mehr zur EU gehören werden, können die auch schön ihre Grenzen schliessen. Da kommen wirklich grosse Probleme auf die Menschheit zu. Hoffen wir das die USA, Israel und GB es nicht schaffen einen Krieg zu entfachen. Die Iraner tun mir leid.
    • Rumo 21.07.2019 08:30
      Highlight Highlight Grossbritannien hat beim Schengenabkommen nicht mitgemacht.
  • zombie woof 20.07.2019 11:20
    Highlight Highlight Wie pubertierende Jungs, die mit dem Feuerzeug so lange an der Lunte rumzündeln, bis es knallt und dann überrascht sind, wenn das Feuer nicht mehr gelöscht werden kann.
  • Gummibär 20.07.2019 08:54
    Highlight Highlight Den Iran so lange piesacken bis die Hardliner dort vollends die Oberhand gewinnen. Not smart !
    Saudi Arabien so lange aufrüsten bis der Iran offiziell Russland um Hilfe bittet (gemeinsamer Anrainer am Kaspischen Meer, logistisch sofort aufgegleist). Not smart !
    Hier könnten sich die U.S.of A. die Finger gewaltig verbrennen.
    • MARC AUREL 20.07.2019 18:03
      Highlight Highlight Gummibär, der Iran rüstet sich so oder so....
    • Hüttler 20.07.2019 23:29
      Highlight Highlight Marc Aurel, der Iran hat auch Gründe dafür.
  • Digitalrookie 20.07.2019 08:40
    Highlight Highlight Das Kriegsministerium der USA sucht die Konfrontation doch förmlich. Schon dumm, dass das meiste Öl und Gas ausgerechnet dort ist, wo die bösen Terroristen sitzen. Das Imperium muss diese Reserven aus seiner Sicht zwingend unter seine Kontrolle bringen, koste es was es wolle. Der militärisch-industrielle Komplex aus Politik, Rüstungsindustrie und Medien setzt alles daran, dass die westliche Welt nichts gegen ein Eingreifen der US-Armee einzuwenden hat und dieses vielmehr noch befürwortet. Jetzt braucht es nur noch einen medienwirksamen Terroranschlag und der Weg für einen Angriff ist frei.
    • Dr. Evil 20.07.2019 13:00
      Highlight Highlight Es geht denke ich nicht oder nur teilweise darum, es unter eigene Kontrolle zu bringen, als es eher anderen, die man nicht mag, zu entziehen. Gas hat die USA mit Fracking genug, aber die Konkurrenz nervt nun mal. Abgesehen von den Streitigkeiten mit Israel und militärisch-geograpischen Interessen...
    • Tobias W. 20.07.2019 15:30
      Highlight Highlight Es geht nicht um Öl, sondern um den Atomstreit. Und die Iraner spielen mit dem Feuer. Die irren sich gewaltig, wenn sie denken, sie könnten es mit Grossbritannien aufnehmen.

      Die USA haben (hätten) kein Interesse an einem Krieg im Iran, solange ihnen die Partner fehlen (würden). Dann kann man doch kaum etwas dümmeres tun, als dann ausgerechnet die potentiellen Partner auch noch zu provozieren.

      Die Briten werden handeln, wenn der Iran sie dazu zwingt. Lustig wird das nicht.
    • _kokolorix 20.07.2019 20:27
      Highlight Highlight Es geht weder um Öl noch um Nukleares. Hier geht es einzig um fundamentale Weltanschauungen. Iran schiitisch, USA evangelisch, SA salafistisch, Israel jüdisch SA und Israel nutzen ihren Einfluss auf die USA schamlos aus um den Erzfeind Iran zu eliminieren. Mit dem Dummkopf im weissen Haus haben sie leichtes Spiel und so ein Krieg vor den Wahlen kann wunderbar von der allgemeinen Unfähigkeit der US Regierung ablenken.
      Bloss könnte ein Krieg diese erst recht in den Vordergrund rücken, ich glaube kaum, dass irgend einer dort eine Ahnung von Strategie und Taktik hat...
  • rodolofo 20.07.2019 08:30
    Highlight Highlight Das ist doch alles nur Show!
    Trump markiert zum Gaudi seiner dummen Wutbürger-Basis den "Starken Mann".
    Das selbe (berechnende) Spiel betreibt er, indem er linke Demokratinnen mit Migrationshintergrund rassistisch anpöbelt: Damit zeigt er sich unerschrocken gegenüber "dem Inneren Feind".
    Wenn irgendjemand dieses Theater noch nicht durchschaut hat, dann ist das seine dumme Wutbürger-Basis, die ausser nationalistisch auch noch chauvinistisch und rassistisch eingestellt ist.
    In einer Welt mit Problemen wie dem Klimawandel, oder der Umweltzerstörung ist dieser Menschen-Typus ein Auslauf-Modell...
    • Kruk 20.07.2019 11:27
      Highlight Highlight Da wäre ich mir nicht zu sicher Rodolofo, was deinen letzten Satz angeht. Wobei zu hoffen wäre es ja, ein letztes aufbäumen dieses Typus? Die sind zu gefährlich um sie so leichtfertig als abgeschrieben hinzustellen.
    • Dr. Evil 20.07.2019 12:56
      Highlight Highlight @ Kruk
      "Die" sind jetzt vielleicht 50 und leben grösstenteils in 30 Jahren noch, nur mit gekürzten Renten und entsprechend noch mehr Wut.

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