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US Air Force hat nach eigenen Angaben Bargeldlager des «IS» zerstört

Bei einem Luftangriff auf die irakische Stadt Mossul wurden nach US-Angaben riesige Mengen an Bargeld, das die Terrormiliz «IS» in dem Gebäude lagerte, zerstört. Es soll sich um Geld im Wert von Millionen Dollar handeln.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die US-geführte Koalition hat nach Angaben des Pentagon in der irakischen Stadt Mossul ein Gebäude zerstört, in dem die Terrormilz «Islamischer Staat» Bargeld für künftige Operationen lagerte.

Laut eines Pentagon-Sprechers wurde durch die zwei 900 Kilogramm-Bomben Geld im Wert von «Millionen» Dollar zerstört. Die genaue Summe sei unklar. Vermutlich handele es sich um die grösste Menge an Bargeld, die bei Luftangriffen auf den «IS» seit einem Jahr zerstört worden sei, hiess es aus dem US-Verteidigungsministerium – um was für eine Währung es sich bei dem Geld handelte, wurde nicht gesagt.

U.S. Air Force F-15E Strike Eagles taxi the runway after landing at Incirlik Air Base, Turkey, November 12, 2015. Six F-15Es are deployed in support of Operation Inherent Resolve and counter-ISIL missions in Iraq and Syria. Picture taken November 12, 2015. REUTERS/USAF/Tech. Sgt. Taylor Worley/Handout via Reuters  THIS IMAGE HAS BEEN SUPPLIED BY A THIRD PARTY. IT IS DISTRIBUTED, EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

US-Kampfflugzeuge vom Typ F-15E Strike Eagle in der Türkei.
Bild: US AIR FORCE/REUTERS

Der «IS» habe das Gebäude genutzt, um Einnahmen aus dem Ölhandel, Raubzügen und Erpressung zu lagern, heiss es aus dem Pentagon. Ein Ziel der US-geführten Koalition gegen den «IS» ist es, auch das Finanzsystem des «IS» zu zerstören.

Der Luftangriff in Mossul galt einem Bericht des Senders CNN zufolge als besonders heikel, weil in der Gegend auch Zivilisten leben – mehrere von ihnen sollen bei der Operation ums Leben gekommen sein. US-Drohnen hätten das Gebäude seit Tagen überwacht, um herauszufinden, wann sich rundherum am wenigsten Zivilisten dort aufhielten.

Die US-Truppe hatte Berichten zufolge in den vergangenen Wochen ihre Strategie geändert, um mehr zentrale Erfolge gegen den «IS» zu erzielen. Man würde nun bei bestimmten Angriffen häufiger zivile Opfer in Kauf nehmen.

anr/AP/Reuters

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