DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Friday, June 19, 2015 file photo, children sit on bags of rice from the World Food Programme at a school that serves as a shelter for internally displaced people in Baghdad's eastern district of Jamila, Iraq. The number of people displaced within Iraq due to violence and fighting by the Islamic State group has exceeded 3 million, the United Nations said Tuesday, June 23, a grim milestone for the war-battered country. (AP Photo/Karim Kadim, File)

70 Prozent der Kinder im Irak haben keinen Zugang zu Bildung. Bild: Karim Kadim/AP/KEYSTONE

IS zerstört 1500 Schulen im Irak



Im Zuge der Ausbreitung der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind in der irakischen Provinz Anbar mehr als 1500 Schulen zerstört oder beschädigt worden. Anbar sei «schwer getroffen», sagte der Regierungssprecher der Provinz, Eid Ammasch.

Es sei «viel Geld» nötig und werde mindestens zweieinhalb Jahre dauern, die Schulen wiederaufzubauen und zu renovieren, kommentierte er die Zerstörungen am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Die meisten Schulen seien «direkt von den Verbrechergruppen des IS ins Visier genommen» worden.

Weitere Schulgebäude seien beschädigt worden, weil der IS sie als Stützpunkte verwendet habe und die irakische Armee sowie ihre internationalen Verbündeten sie daher beschossen hätten. Die übrigen Schulgebäude hätten einfach im Kampfgebiet gestanden und seien daher unter Beschuss geraten.

Mehr als 70 Prozent der Kinder haben keinen Zugang zu Bildung

Die Provinz Anbar, die im Westen bis an die Vororte der irakischen Hauptstadt Bagdad reicht, ist seit Anfang 2014 Schauplatz von Kämpfen zwischen dem IS und regierungstreuen Truppen. Seit Sommer 2014 fliegt eine internationale Koalition unter der Führung der USA Luftangriffe gegen dortige IS-Stellungen.

Nach UNO-Angaben haben mehr als 70 Prozent der irakischen Kinder, die durch die Kämpfe im Land vertrieben wurden, keinen Zugang zu Bildung. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wenn du auf den längsten Strich der Welt gehen willst – eine Geografie-Reise des Grauens

Kann gut sein, dass Guy Bruneau als Kind stundenlang im Atlas herumstöberte. Als Erwachsener kam der Kanadier, der beruflich mit Geoinformationsdaten zu tun hat, jedenfalls auf eine unkonventionelle Idee – eine Idee, auf die wohl nur Karten-Freaks kommen. Bruneau suchte und fand die längste gerade Strecke, die man auf diesem Globus zu Land zurücklegen kann, ohne ein Meer oder ein grösseres Gewässer zu überqueren.

Das Resultat ist erstaunlich: Die Linie beginnt im Westen von Afrika am Atlantik …

Artikel lesen
Link zum Artikel