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Neun Tote bei Razzia gegen IS-Anhänger in der Türkei

26.10.2015, 09:2526.10.2015, 09:45

Bei einer Polizeirazzia in der türkischen Kurdenmetropole Diyarbakir sind am Montagmorgen laut Sicherheitskräften zwei Polizisten und sieben Mitglieder der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt.

Türkische Medien hatten zuvor berichtet, es seien Schüsse und Explosionen zu hören gewesen. Die Polizeirazzia hatte sich gegen mehrere Häuser gerichtet, in denen ein Versteck von IS-Anhängern vermutet wurde. Die Islamisten eröffneten gemäss Sicherheitskreisen daraufhin das Feuer.

Die heftigen Schusswechsel dauerten am Morgen noch an, wie ein AFP-Journalist vor Ort berichtete. Die Polizei befürchtete, dass sich noch weitere IS-Anhänger in dem Viertel versteckt hielten. Drei IS-Anhänger seien in Gewahrsam genommen worden.

Die türkischen Sicherheitskräfte gehen nach dem Anschlag in Ankara mit mehr als 100 Todesopfern verstärkt gegen den IS vor. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan machte den IS, die kurdische Arbeiterpartei PKK, die syrische Kurdenmiliz PYD sowie den syrischen Geheimdienst für den Anschlag verantwortlich.

Der IS wird auch für Anschläge in Diyarbakir und in der Stadt Suruc an der syrischen Grenze verantwortlich gemacht, bei denen im Juni und im Juli insgesamt fast 40 Menschen starben. (sda/reu/afp/dpa/meg)

Flucht vor dem IS-Terror in Ramadi

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Ramadi: Flucht vor dem IS-Terror
quelle: x80014 / stringer/iraq
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