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Die letzte «IS»-Bastion in Syrien fällt



This frame grab from video provided on Tuesday, Feb. 12, 2019, by the Syrian Observatory for Human Rights, an opposition group, that is consistent with independent AP reporting, shows U.S.-backed Syrian Democratic Forces fighters take their position during a battle against Islamic State group militants, in the village of Baghouz, Deir El-Zour, eastern Syria. Fighting between U.S.-backed fighters and IS inflicted more casualties among people fleeing the violence in eastern Syria Tuesday where the extremists are on the verge of losing the last area they control. (Syrian Observatory for Human Rights via AP)

Kampf um Baghus. Bild: AP/The Syrian Observatory for Human Rights

Wenige Tage nach Beginn einer Offensive haben Truppen unter kurdischer Führung den grössten Teil der letzten IS-Bastion in Syrien eingenommen. Der IS steht demnach kurz vor dem Zusammenbruch. Die Extremisten versuchten nun, sich unter Zivilisten zu verstecken.

Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verschanzten sich in dem Ort Baghus noch in Lagern, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag. Videos von Aktivisten bestätigen, dass der IS auf ein Gebiet im Osten des Ortes zurückgedrängt worden ist.

Die von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) hatten am Samstag eine Offensive auf Baghus begonnen. Die internationale Anti-IS-Koalition mit den USA an der Spitze unterstützt sie aus der Luft.

This frame grab from video provided on Tuesday, Feb. 12, 2019, by the Syrian Observatory for Human Rights, an opposition group, that is consistent with independent AP reporting, shows smoke rising from a shell that targeted Islamic State group militants, in the village of Baghouz, Deir El-Zour, eastern Syria. Fighting between U.S.-backed fighters and IS inflicted more casualties among people fleeing the violence in eastern Syria Tuesday where the extremists are on the verge of losing the last area they control. (Syrian Observatory for Human Rights via AP)

Bild: AP/The Syrian Observatory for Human Rights

Ein Kommandeur der angreifenden Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Adnan Afrin, erklärte, der IS kontrolliere noch ein Wohngebiet von etwa einem Quadratkilometer. Der Vormarsch gehe jedoch nur langsam voran. Der IS habe die Region vermint und setze zahlreiche Selbstmordattentäter ein, darunter auch Frauen. Die IS-Kämpfer seien entschlossen, bis zur letzten Minute Widerstand zu leisten.

Am Mittwoch hatten sich den Menschenrechtsbeobachtern rund 240 IS-Kämpfer den SDF ergeben. Sie wurden nach Angaben von Aktivisten festgenommen und zu Verhören in Lager gebracht. In Baghus sollen noch Hunderte Dschihadisten ausharren, darunter viele aus Europa. In den vergangenen Tagen waren zudem Hunderte Zivilisten geflohen.

Der IS hatte 2014 den Höhepunkt seiner Macht erreicht. Damals kontrollierten die Dschihadisten ein Gebiet, das sich über grosse Teile Syriens und des Iraks erstreckte. Mittlerweile sind IS-Anhänger auch in anderen Ländern aktiv, etwa Libyen oder Afghanistan. (aeg/sda/dpa)

Wiederaufbau in Syrien wird zur Herkulesaufgabe

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Video: srf

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Friedenstaube68 14.02.2019 16:47
    Highlight Highlight Ich hoffe, die Kurden werden bald die Stadt befreien. Das wird den Türken sicher nicht gefallen.
    Und jemand muss sich denn laut machen.
    Z.B. die UNO die leider wieder ganz still ist.
  • Repplyfire 14.02.2019 15:37
    Highlight Highlight Viele IS Kämpfer sind schon lange an der Seite der *gemässigten* Rebellen in Idlib. Grundsätzlich hat sich da nur wenig verändert. Der IS wurde von der Türkei unterstützt genauso wie nun die Islamisten in Idlib, alles geduldet vom Westen.
  • Liselote Meier 14.02.2019 15:19
    Highlight Highlight Na wenn die dpa dies schreibt wird's wohl stimmen, Nicht.

    Mit dem Narrativ von "gemässigten" Rebellen in Idlib, kann man dies schon behaupten. Fakt ist aber das sich in Idlib tausende IS-Krieger befindet, dort hat Hay'at Tahrir al-Sham ein Kalifat ausgerufen. Das sieht dort aus wie in Rakka vor dem "Sturm".
  • Paul_Partisan 14.02.2019 14:31
    Highlight Highlight Es wäre nur gerecht, würden die Kurden für ihren Kampf gegen den IS mit Autonomie entlohnt. Schliesslich machen sie seit Jahren die "Drecksarbeit" im Kampf gegen den Daesh. Biji YPG!
  • WhatATimeToBeAlive 14.02.2019 11:15
    Highlight Highlight Wetten, dass die kriegtreiberischen Republikaner und Demokraten immer noch behaupten werden, es sei zu früh um die US-Truppen aus Syrien abzuziehen?
  • morales 14.02.2019 11:00
    Highlight Highlight Die letzte is hochburg und nochmas die letzte und wieder die letzte. Also in den letzten paar Jahren immer woeder die selbe leier um krieg führen zu "dürfen". Es wird richtig viel kohle damit gescheffelt. Mal ehrlich, wenn ich dauernd kugelhagel und bimbensplitter ausweichen müsste, seit afganistan, irak, lybien, syrien, die liste liesse sich noch weiter führen, würd ich mir auch überlegen mich zu wehren. Nichts anderes war die resistance im 2wk... Terror ist ein produkt um zu lenken! Angsthasen kann man umherscheuchen...

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