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Kriegsähnliche Zustände in Teilen Guatemalas – schuld soll eine Schweizer Firma sein
Eine Schweizer Nickelmine in Guatemala soll den grössten See des Landes verschmutzen. Proteste der indigenen Bevölkerung haben zu einer militärischen Belagerung der Stadt geführt. Die Minenbetreiberin weist jegliche Schuld von sich.

Eintausend Soldaten und Polizisten patrouillieren derzeit in den Strassen von El Estor. Seit Wochen wird die Stadt offiziell belagert. Bauernhöfe und Häuser von 96 indigenen Familien der ethnischen Gruppe der Q'eqchi' wurden geräumt oder niedergebrannt. Auslöser des kriegsähnlichen Zustandes ist eine Nickelmine am Rande der Stadt. Diese soll den grössten See des Landes gleich vor der Stadt – den Izabal-See – verschmutzen.

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