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In this photo released by New Zealand Prime Minister's Office, Prime Minister Jacinda Ardern, center, meets representatives of the Muslim community, Saturday, March 16, 2019 at the Canterbury Refugee Centre in Christchurch, New Zealand. New Zealand's prime minister says the

Premierministerin Jacinda Ardern dürfte gemäss dem IS wohl auch zu den «Anführer der Ungläubigen» gehören. Bild: AP/New Zealand Prime Ministers Office

«Nur Krokodilstränen vergossen»: IS will Vergeltung für Moschee-Angriffe in Neuseeland



Nach den Moschee-Angriffen in Neuseeland hat die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) Vergeltung angekündigt. Die «Anführer der Ungläubigen» hätten über die Opfer des «Massakers» nur Krokodilstränen vergossen, sagte IS-Sprecher Abu al-Hassan al-Muhadschir in einer am Montagabend verbreiten Audiobotschaft.

Attacke auf zwei Moscheen in Neuseeland:

Die Tötungsszenen aus den beiden Moscheen spornten jedoch die Anhänger des IS an, ihre Religion und ihre Glaubensbrüder zu rächen. Die Echtheit der mehr als 40 Minuten langen Botschaft konnte zunächst nicht überprüft werden. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle des IS in den sozialen Medien verbreitet.

Bei einem rassistisch motivierten Doppelanschlag auf zwei Moscheen tötete der mutmassliche Täter Brenton Tarrant am Freitag im neuseeländischen Christchurch mindestens 50 Menschen. Mehr als 30 Verletzte werden noch im Krankenhaus behandelt. Dem 28 Jahre alten Rechtsextremisten aus Australien droht wegen vielfachen Mordes eine lebenslange Haft.

Der IS-Sprecher drohte zudem den USA und ihren Verbündeten weiteren Widerstand in Syrien an. Dort gehen Truppen unter kurdischer Führung derzeit mit Unterstützung der internationalen Anti-IS-Koalition gegen die letzte IS-Bastion in dem Bürgerkriegsland vor. In dem Ort Baghus sind noch einige Hundert IS-Kämpfer auf engstem Raum eingekreist.

Die USA hätten in Syrien einen «fingierten Sieg» verkündet, der mit der Realität nichts zu tun habe, erklärte der IS-Sprecher. Die Dschihadisten seien wie Steine, an denen die «Koalition der Ungläubigen» zerbrechen werde. Was auch immer diese tun und planen würden, der Islamische Staat werde siegen. US-Präsident Donald Trump hatte Ende Februar erklärt, dass «100 Prozent» des vom IS kontrollierten Gebietes zurückerobert worden sei. (sda/dpa)

49 Tote, ein Manifest und grosse Trauer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Heinzbond 19.03.2019 05:53
    Highlight Highlight Ja und beim IS sind sicher keine Tränen geflossen, weder für die Opfer von christchurch noch für andere Opfer...

    Wenn du für deine Idee töten musst ist sie nichts wert....
  • öpfeli 19.03.2019 05:02
    Highlight Highlight Und weiter im Kreislauf. 😒
  • Amateurschreiber 19.03.2019 00:36
    Highlight Highlight Ich dachte, als kleines Kind mal gehört zu haben, bei den Religionen gehe es um Nächstenliebe, Vergebung, seine Feinde zu lieben und die andere Backe hinzuhalten.
    Vermutlich kam das aber eher in einem Märchen vor, das man mir erzählt hat.
    • River 19.03.2019 05:14
      Highlight Highlight Religionen sind Märchen...
    • CaptainLonestarr 19.03.2019 05:24
      Highlight Highlight Das ist das Christentum und steht so im Neuen Testament. Im Alten Testament und im Koran gehts ganz anderst zur Sache
  • BaDWolF 19.03.2019 00:26
    Highlight Highlight Auge im Auge bis alle Blind sind? Die Extremisten auf beiden Seiten sind so unzivilisiert.
    • Amateurschreiber 19.03.2019 08:43
      Highlight Highlight @Dagobert Duck
      "Würde das Prinzip "Auge um Auge, Zahn um Zahn" tatsächlich angewendet, wäre die Welt längst von zahnlosen Blinden bevölkert".
      Ich weiss nicht, von wem der Spruch stammt. Aber er trifft voll auf die Extremisten zu.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 19.03.2019 11:38
      Highlight Highlight @Amateurschreiber
      Aus dem alten Testament.
    • Amateurschreiber 19.03.2019 12:10
      Highlight Highlight @Planet Escoria

      ... ich meinte den Teil mit den "zahnlosen Blinden".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapere Aude 19.03.2019 00:23
    Highlight Highlight Zeigt eigentlich, dass sie alles richtig macht. Ausserdem, dass Rechtsextremismus und Islamofaschismus in einer gegenseitiger Beziehung zueinander stehen. Beide setzen auf eine Spaltung der Bevölkerung.
    • Pafeld 19.03.2019 01:56
      Highlight Highlight Terrorismus hat nicht die Absicht, Menschen mit anderer Meinung zu töten, weil man sie für Idioten hält. Terrorismus will die vorherrschende Gesellschaftsform verändern wobei einem die dafür üblichen Kanäle verwehrt bleiben. Terrorismus ist das Ergebnis von politischem und gesellschaftlichem Versagen im Umgang mit Leuten und Ansichten, die nichts mehr zu verlieren haben, weil man ihnen bereits alles genommen hat. "America first" ist keinen Deut besser als der Krieg gegen den Terror, indem der heutige IS entstanden ist. Und gesellschaftliche Verelendung wird immer Nazis und RAF-Fans produzieren
    • Makatitom 19.03.2019 03:09
      Highlight Highlight ...und auf eine Zerstörung der Demokratie um entweder einen Gottesstaat oder einen Nationalistenstaat draus zu machen. Das wiegelt sich gegenseitig auf, und da haben unsere Hassprediger, bspw. aus Oberwil-Lieli oder aus Buttwil den gleichen Beitrag geleistet wie die religidiotischen Hassprediger der Islamisten
    • Heinzbond 19.03.2019 05:51
      Highlight Highlight Wenn du für deine Idee töten musst ist sie nichts wert....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 19.03.2019 00:15
    Highlight Highlight "Sie wurde aber über die üblichen Kanäle des IS in den sozialen Medien verbreitet."

    Ernsthaft? Das gibts noch? Übliche Kanäle für den IS in den sozialen Medien??? WTF?

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