DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kurdish female members, foreground and background, of the Popular Protection Units stand guard at a check point near the northeastern city of Qamishli, Syria, Sunday, March 3, 2013. The flag on the rifle is a representation of the Popular Protection Units. (AP Photo/Manu Brabo)

Die Peschmerga-Kämpfer werden von Kampfflugzeugen unterstützt. Bild: AP

Kurdische Kämpfer befreien sieben irakische Dörfer vom IS



Vom Westen unterstützte kurdische Kämpfer haben nach US-Angaben sieben Dörfer im Nordirak von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) befreit. Die Peschmerga-Kämpfer hätten in der Nähe der Stadt Tus seit Mittwoch mehr als 200 Quadratkilometer an Boden gut gemacht.

Die US-geführte internationale Koalition gegen den IS habe die Kurden dabei mit insgesamt 25 Angriffen mit Kampfflugzeugen und Drohnen unterstützt, teilte das zentrale US-Militärkommando (Centcom) am Freitag in Washington mit.

In anderen Teilen des Irak gebe es weniger Fortschritte, räumte Centcom-Sprecher Patrick Ryder ein. So versuche die irakische Armee weiter, Ramadi, die an den IS gefallene Hauptstadt der Provinz Anbar, zu isolieren. «Es bleibt ein anspruchsvoller Kampf», sagte Ryder.

«Hohen Preis bezahlt»

In Baidschi nördlich von Bagdad halte die irakische Armee weiterhin die Stellung auf einer zuletzt hart umkämpften Erdölraffinerie. Mit der Einnahme von Baidschi selbst, habe der IS ein wenig Boden gut gemacht, dafür allerdings «einen hohen Preis» bezahlt. Insgesamt stehe die irakische Armee in einigen Gegenden noch vor grossen Herausforderungen, dafür verliere der IS aber ständig an Kämpfern und Anführern.

Die IS-Miliz hatte im Juni 2014 weite Teile des Irak überrannt. Mit Unterstützung der von den USA angeführten Militärkoalition kämpfen die irakischen Streitkräfte darum, die Dschihadisten zurückzudrängen. 

Am Donnerstag waren bei einem Selbstmordattentat in Al-Dscharaischi nördlich von Ramadi zwei irakische Generäle getötet worden, darunter die Nummer zwei des Militärkommandos von Anbar. Zu der Tat bekannte sich der IS. 

(sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

IS-Angriff auf Küstenstadt: Uno schlägt Alarm nach Attacke in Mosambik

In Mosambik schlagen die Vereinten Nationen Alarm wegen der humanitären Lage nach den tagelangen, schweren Kämpfen um eine Küstenstadt an der Grenze zu Tansania.

«Obwohl die Situation wegen eines Kommunikations-Blackouts nur schwer zu verifizieren ist, gibt es Berichte über Dutzende Zivilisten, die bei den Kämpfen getötet worden sein sollen, während Tausende andere versuchen, sichere Regionen zu erreichen», teilte das UN-Nothilfebüro Ocha am Montagabend mit. Die Kämpfe in Palma dauerten …

Artikel lesen
Link zum Artikel