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Kurdische Medien: USA bauen zwei Luftwaffenbasen im Norden Syriens



epa04595716 Members of Syrian Kurdish People's Defence Units (YPG) guard a hilltop position in Kobane, Syria, 30 January 2015. According to reports Kurdish fighters claim to have pushed militants from the group calling themselves the Islamic State (IS) out of the whole of Kobane following four months of fighting, which included airstrikes carried out by an international anti-IS coalition, though the area surrounding the town, which lies close to the Syrian-Turkish border, remains in the hands of IS.  EPA/SEDAT SUNA

Syrische Kurden halten eine Position in Kobane. Dort sollen die USA in den Bau eines Luftwaffenstützpunktes involviert sein.
Bild: SEDAT SUNA/EPA/KEYSTONE

Die USA bauen einem kurdischen Medienbericht zufolge zwei Luftwaffenstützpunkte im Norden Syriens. Die Arbeit an einer Start- und Landebahn in Rmeilan in der Provinz Hasaka sei praktisch fertig, berichtete die Webseite BasNews am Sonntag. Eine zweite Basis werde südöstlich von Kobane nahe der türkischen Grenze gebaut.

Zahlreiche US-Experten und -Techniker seien an dem Projekt beteiligt, hiess es unter Berufung auf Vertreter des von den USA und den Kurden unterstützten Militärbündnisses Syrische Demokratische Kräfte (SDF).

Im Kampf gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» haben die USA ihre Verbindung zu den Kurden vertieft, was auf Kritik beim NATO-Verbündeten Türkei stösst.

Ein US-Militärsprecher sagte jedoch, die Vereinigten Staaten würden bei keinem Flugplatz in Syrien die Kontrolle übernehmen. Anderslautende Bericht seien nicht korrekt. Die USA hätten nur eine kleine Truppe in dem Bürgerkriegsland. Grundsätzlich werde dort immer nach Wegen gesucht, die Logistik zu verbessern.

Die Lage im syrischen Bürgerkrieg ist durch vielschichtige Allianzen und Rivalitäten der Konfliktparteien und ihrer Unterstützer sehr verworren geworden. Derzeit gilt im Prinzip eine Waffenruhe. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau vom Sonntagabend wurde sie allerdings allein in den vorherigen 24 Stunden 15 Mal gebrochen. In der kommenden Woche nehmen die Vereinten Nationen einen neuen Anlauf für Friedensgespräche in Genf. (trs/sda/reu)

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