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Kanada stellt Beteiligung an Luftangriffen gegen den «IS» ein – bildet aber weiter Kurden aus



Kanada hat seine Beteiligung an den Luftangriffen der US-geführten Allianz gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) in Syrien und im Irak beendet. Die kanadischen Maschinen flogen am Sonntag ihre letzten Angriffe auf eine IS-Stellung nahe Falludscha.

Ministerpräsident Justin Trudeau hatte am Montag angekündigt, dass die sechs Kampfjets per 22. Februar abgezogen würden. Der im Oktober gewählte Regierungschef erfüllt damit eines seiner Wahlversprechen. Über den letzten Angriff informierte das kanadische Verteidigungsministerium am Mittwoch.

Die Luftangriffe, an denen sich Kanada seit dem Herbst 2014 beteiligt hatte, seien gut für «kurzfristige Geländegewinne», aber nicht für «langfristige Stabilität», hatte Trudeau erklärt.

Spezialkräfte für Kurden-Miliz verdreifacht

Bislang zählte Kanada zu den Staaten, die sich mit den meisten Kampfjets am Anti-IS-Kampf des Westens beteiligten. Ganz zurückziehen wird sich Kanada unter dem liberalen Ministerpräsidenten Trudeau aber nicht: Die Zahl der Spezialkräfte, die Kurden im Nordirak ausbilden, wird auf 210 verdreifacht.

Überdies werden vier kanadische Helikopter im Irak stationiert. Ein Luftbetankungsflugzeug und zwei Aufklärungsflugzeuge werden weiterhin für die Koalition im Einsatz sein. (egg/sda/afp)

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