DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schlag gegen «IS»-Ableger: Philippinische Armee tötet Islamistenführer

16.10.2017, 07:0616.10.2017, 07:10

Die philippinische Armee hat nach Regierungsangaben den bekannten Islamistenführer Isnilon Hapilon getötet. Der Anführer des philippinischen Ablegers der Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») sei bei den Gefechten um die Stadt Marawi im Süden des Landes getötet worden.

Hapilon steht auf der US-Liste der meistgesuchten Terroristen der Welt. 
Hapilon steht auf der US-Liste der meistgesuchten Terroristen der Welt. Bild: AP/FBI

Dies sagte Verteidigungsminister Delfin Lorenzana am Montag. Hapilon steht auf der US-Liste der meistgesuchten Terroristen der Welt. Die USA hatten ein Kopfgeld von fünf Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt.

Islamisten hatten sich im Mai in Marawi auf der südphilippinischen Insel Mindanao festgesetzt, um dort nach dem Vorbild des «IS» ein Kalifat auszurufen. Bei dem seit Monaten andauernden Kampf gegen die Islamisten in Marawi sind nach Militärangaben bereits mehr als tausend Menschen getötet worden. Hapilon, ein Kommandeur der Islamistengruppe Abu Sayyaf, hatte dem «IS» in einem 2014 veröffentlichten Video die Treue geschworen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Bataclan-Prozess: Hauptangeklagter muss lebenslang ins Gefängnis

Sechseinhalb Jahre nach den islamistischen Terroranschlägen mit 130 Toten in Paris hat ein Schwurgericht den Hauptangeklagten am Mittwochabend zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Franzose Salah Abdeslam soll frühestens in 30 Jahren die Möglichkeit zu einer Verkürzung der Haftstrafe bekommen. Das ist in Frankreich die höchstmögliche Strafe. Der 32-Jährige gilt als einziger Überlebender des damaligen Terrorkommandos. Von den insgesamt 20 Angeklagten wurden 19 in allen Punkten schuldig gesprochen. Das Strafmass reicht von zwei Jahren bis lebenslang.

Zur Story